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Kategorie: Soundbar, Hifi & TV Möbel
20.10.2015

Vergleichstest: Vier Frontsurround-Systeme

Frontal

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Heinz Köhler
Heinz Köhler

Sie lieben Filme, möchten oder können aber in Ihrem Wohnraum nicht sechs oder mehr Lautsprecher aufstellen? Dann haben wir für Sie auf den nachfolgenden Seiten bestimmt die richtige Lösung!Wenn ich im Freundes- und Bekanntenkreis über neue Geräte, große Fernseher und Surroundsound aus 5, 6, 7 oder mehr Kanälen schwärme, springt der Funke der Begeisterung schnell über. Kein Wunder, denn wer dies einmal erlebt hat, wird sich der Faszination einer Heimkinoanlage kaum entziehen können.

Es taucht auf den Gesichtern mit den leuchtenden Augen aber auch Skepsis auf, die aus Fragen resultiert, wie zum Beispiel „Wo soll ich die ganzen Lautsprecher denn lassen?“ oder „Wie soll ich denn die ganzen Kabel nachträglich verlegen?“. Gute Fragen, denn wer möchte schon gern seinen frisch renovierten oder neu gestylten Wohnraum wieder zur Baustelle machen? Wir zeigen Ihnen vier Möglichkeiten, wie Sie ohne Aufwand und bei geringstem Platzbedarf echten Heimkinosound in Ihrem Wohnraum erleben können.

Funktionsweise

„Virtual Surround“ und „Schallreflexion“ heißen die Zauberformeln, um aus nur einer Box mehrkanaligen Surroundsound zu erzeugen. Dazu sind in dem querformatigen Gehäuse (auch Soundbar genannt) mehrere Lautsprechersysteme integriert, die entweder durch einen Surroundprozessor und einer Virtual-Surround-Technologie wie Dolby Virtual, SRS Tru Surround oder hauseigene Algorithmen die entsprechenden Schallereignisse übertragen, oder die einzelnen Kanäle eines Tonformats per Wandreflexion zum Zuhörer leiten.

Virtual-Surroundsysteme

Beim Einsatz von virtuellen Surroundsystemen entsteht der räumliche Höreindruck nach den Kriterien der Außenohr-Übertragungsfunktion. Das heißt, die Signale werden erst durch zeitgleiches Auftreffen am linken bzw. rechten Ohr räumlich wahrgenommen. Dies funktioniert umso besser, wenn die Signale auch tonal und im Schalldruck unterschiedlich sind. Ein virtuelles Surroundsystem gibt daher die dekodierten Tonsignale so zeitversetzt aus, dass sie beim Zuhörer zeitgleich auftreffen. Zur Schallerzeugung werden lediglich zwei Lautsprecher mit entsprechend abgestimmtem Abstrahlverhalten benötigt.

Schallreflexionssysteme

In einem Frontsurroundsystem, das nach dem Schallreflexionsprinzip arbeitet, sind fünf diskret angesteuerte Lautsprechersysteme integriert. Während der Centerkanal die Tonsignale direkt zum Hörplatz abstrahlt, werden die Schallereignisse der Front- und Rearsignale über reflektierende Flächen/Wände zum Zuhörer geleitet. Auch hierbei werden die Signale zeitkorrigiert ausgegeben, so dass sie schlussendlich wieder zeitgleich beim Zuhörer ankommen. Manche Systeme, wie die Soundprojektoren von Yamaha, nutzen dazu eine Vielzahl an diskret angesteuerten Lautsprechern und eine entsprechende Einmesselektronik, die mehrere Reflexionspunkte im Raum berücksichtigt.
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