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Kategorie: Kopfhörerverstärker
20.10.2015

Serientest: Cayin N6MK2 + T01, Cayin N6MK2 + E01

Technik wechsle dich

Kopfhörerverstärker Cayin N6MK2 + T01, Cayin N6MK2 + E01 im Test , Bild 1
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In der Ausgabe 4/2019 der EAR IN hatte ich den mobilen Player N6MK2 von Cayin auf dem Tisch. Der bietet ein seltenes Feature: Das DAC/Verstärker-Motherboard ist als austauschbares Modul konstruiert.

Kopfhörerverstärker Cayin N6MK2 + T01, Cayin N6MK2 + E01 im Test , Bild 2Kopfhörerverstärker Cayin N6MK2 + T01, Cayin N6MK2 + E01 im Test , Bild 3
Mit dem Modulen T01 und E01 stellt Cayin zwei alternative Motherboards vor.
Die Überlegung ist clever: Hochwertige DAPs (Digital Audio Player) verfügen meist über stabile Gehäuse, fein auflösende Touchscreens, Prozessoren und Speicher für das Betriebssystem, starke Akkus sowie einige mechanische Bedienelemente wie Lautstärkeregelung und Knöpfe für Play/Pause und Titelsprünge vor und zurück. Zusammen mit internem Speicher und Speicherkarten-Slot ist das eine technische Basis, die unabhängig vom Klang, angeschlossenen Kopfhörer und persönlichen Geschmack ist. Klangrelevant sind bei einem DAP vor allem der DA-Wandler und der Kopfhörerverstärker. Was liegt also näher, anstelle verschiedener DAPs einfach eine technische Basis zu bauen, in die man, je nach Bedarf und Geschmack, unterschiedliche DAC/Kopfhörerverstärker-Module einsetzen kann? So kann man sich seinen Traum- DAP nach Bedarf zusammenstellen. Und sollten sich die Ansprüche ändern, tauscht man einfach das klangentscheidende Modul und kann den Rest der Hard- und Software genau so weiter benutzen wie vorher. In der Basisversion kam unser N6MK2 mit dem Modul A01, das einen AK4497EQx1- Chip von Asahi Kensei sowie als Verstärker vier 1622-OP-Amps beherbergt. Damit bietet das A01-Modul einen unsymmetrischen Kopfhöreranschluss im 3,5-mm-Format, einen Line-Ausgang im gleichen Format sowie einen 4,4-mm-Pentaconn-Anschluss für Kopfhörer die symmetrisch angesteuert werden wollen. 

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Cayin Audio-Motherboard T01


Auf das T01-Modul habe ich mich seit der Ankündigung besonders gefreut. Hier setzt Cayin gleich zwei Texas-Instruments- PCM-1792A-Chips ein. Die sind zwar in Sachen Bit-Tiefe und Samplingrate weniger hochgezüchtet als die Topmodelle des Wettbewerbs – beim PCM 1792A ist bei 24 Bit/192 kHz Schluss, während zum Beispiel das A01- Modul mit dem AK–Chip bis 32 Bit/384 kHz geht –, dafür haben sie klanglich einen Ruf wie Donnerhall. Und ich bin ein großer Fan der TI-Chips. Die Verstärker-Peripherie ist dagegen weitgehend die gleiche wie beim A01. So bietet das T01-Board ebenfalls einen unsymmetrischen Kopfhöreranschluss im 3,5-mm-Format, einen Line-Ausgang sowie einen 4,4-mm-Pentaconn-Anschluss für symmetrische Kopfhörer. 

Cayin Audio-Motherboard E01


Mindestens genauso spannend ist das E01- Modul. Hier setzt Cayin auf den aktuellen Topchip aus dem Hause ESS, den ES- 9038PRO. Den kombinieren die Chinesen hier mit einem diskret aufgebauten Verstärker, der sich zwischen Class A und Class AB umschalten lässt. In der Statusleiste des N6MK2 taucht nach dem Einsetzen des E01 ein neues Symbol auf, das die aktuelle Betriebsart, A oder AB anzeigt. In den Schnelleinstellungen lässt sich die Betriebsart dann ändern. Der ESS-Chip arbeitet hier beinahe unter seinen Möglichkeiten – im N6MK2 ist er auf 32 Bit 384 kHz begrenzt, nativ könnte er noch mehr. In Sachen Kopfhöreranschluss beschränkt sich Cayin sogar noch mehr: Auch wenn der Chip natürlich auch ein symmetrisches Signal liefert, bietet der Class-A-Kopfhörerverstärker lediglich einen einzigen Kopfhöreranschluss im unsymmetrischen 3,5-mm-Format. Ich nehme an, dass das Konzept dahinter bewusste Reduzierung für bestmöglichen Klang lautet. Von der Ausstattung her scheint mir das E01 auf jeden Fall das audiophilste Motherboard zu sein. 

Klang


Zum E01 muss ich zwei Anmerkungen voranstellen. Zum einen wird es im Class-A-Modus vergleichsweise warm – logisch, denn Class A arbeitet mit einer hohen Verlustleistung. Zum anderen verbraucht dieser Modus entsprechend mehr Strom. Die Möglichkeit, zwischen den beiden Betriebsarten zu wechseln, ist also extrem clever. Soll der Player unterwegs lange durchhalten, nutzt man den Class- AB-Modus, will man seine Musik in höchster Klangqualität genießen, schaltet man in den Class-A-Modus. Der Unterschied ist tatsächlich hörbar. Vorausgeschickt sei, dass der ES9038PRO-Wandler dem Ruf der EES-Chips alle Ehre macht. Er klingt unglaublich fein, detailreich und angenehm harmonisch, ausgewogen und kohärent. Wer zu Hause gerne Schallplatten auf höchstem Niveau hört, wird den Cayin N6MK2 mit dem E01 lieben. Das ist definitiv audiophiler Klang auf höchstem Niveau. Im Class-AB-Modus geht eine Nuance der wunderbaren Geschmeidigkeit verloren. Das klingt immer noch erstklassig, doch die maximale Performance gibt es hier eben nur im strom- und wärmeintensiven Class-AModus. Mein ganz persönlicher Favorit ist das T01. Denn der Texas-Instruments-Chip agiert hier so, wie ich ihn kenne und liebe. Er stellt vor allem die Dynamik ganz vorne auf die Prioritätenliste, klingt lebendig und mitreißend. Letzte Geschmeidigkeit und zarteste Nuancen opfert er zugunsten einer hohen Livehaftigkeit. Wer seine musikalische Wahrheit in Rockkonzert, Jazzkeller oder Undergroundclub findet, ist mit dem T01 nah dran.

Fazit

Der Cayin N6MK2 deckt mit den verschiedenen Motherboards ein breites Spektrum musikalischer Geschmäcker und Vorlieben ab. Das modulare Konzept dieses DAPs ist einfach genial.

Preis: um 1798 Euro

Cayin N6MK2 + T01

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Preis: um 1898 Euro

Cayin N6MK2 + E01

Referenzklasse


03/2020 - Dr. Martin Mertens

Ausstattung

 
Preis (in Euro): 1.798 Euro / T01 einzeln: 359 Euro 
Vertrieb: Cayin Audio Distribution, Glashütten-Schlossborn 
Internet: www.cayin.com 
Klasse: Referenzklasse 
Preis/Leistung: gut - sehr gut 

Bewertung

 
Klang 70%
Ausstattung 15%
Bedienung 15%

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