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Kategorie: Vollverstärker
20.10.2015

Einzeltest: Quad Vena II Play

Vollverstärker Quad Vena II Play

19280
Christian Bayer

Kann es wirklich sein, dass ein Vollverstärker alles kann? Zumal, wenn er von einer Firma kommt, die bereits 1936 gegründet wurde?Über den kleinen Quad- Vollverstärker wollte ich unbedingt schreiben, weil mich eine lange persönliche Geschichte mit den ikonischen Geräten aus Huntingdon, East Anglia, England verbindet. Ich kann mich noch ausgezeichnet daran erinnern, wie ich als Schüler im „HiFi-Jahrbuch 1978“ blätterte und einen, wie ich damals fand, etwas lächerlich aussehenden Endverstärker mit mickrigen 2 x 45 Watt für exorbitante 998 DM fassungslos betrachtete: Wo waren die VU-Meter? Wieso sah das Ding aus wie eine Miniheizung? Und wer konnte mit 45 Watt etwas anfangen? Natürlich spreche ich von der Quad-Endstufe „303“, die ich längst lieben gelernt habe und oft nutze.

Seither ist viel Zeit vergangen und Quad gehört seit mehr als 20 Jahren zur IAG (International Audio Group) der taiwanesischen Zwillingsbrüder Michael und Bernard Chang. Produziert wird zwar in China, Entwicklung, Service und Vertrieb befinden sich aber immer noch am ursprünglichen Firmensitz von Quad in Huntingdon. Dort wurde die IAG 1991 gegründet und hat inzwischen ein beachtliches Portfolio vor allem britischer Firmen unter ihrem Dach versammelt. Man achtet dort tatsächlich auf die Wahrung von Traditionen und des Firmenkerns und so nimmt es eben nicht Wunder, dass auch der neue „Vena II Play“ sofort als Quad-Gerät erkennbar ist. Und neben seinen schier unbegrenzten Möglichkeiten hat er wie der 303 genau 2 x 45 Watt Sinusleistung an 8 Ohm. Apropos Kontinuität: Die IAG beschäftigt renommierte Designer wie Richard Westlake oder Peter Comeau, der auf faszinierende Art und Weise die Lautsprechermarke Wharfedale wiederbelebt hat. Der Vena wurde von Jan Ernter entwickelt, Ingenieur und Exildäne, der seit 1991 in England lebt und fast genauso lange für Quad arbeitet: früher fest, heute als externer Berater. Sein erstes Quad-Gerät war der Quad 67CD von 1993, aktuell hat er neben der Vena-Serie auch den Quad Artera Solus und den Artera Play+ entwickelt. Der Vena II Play ist ein sehr kompaktes Teil mit sehr viel Analog- und Digitaltechnik, die ohne gegenseitige negative Beeinflussung nebeneinander existieren müssen. Das war laut Ertner auch die größte Herausforderung bei diesem Projekt. Eine weitere war es, das bei dem Verkaufspreis nicht gerade üppig bemessene Geld da auszugeben, wo es den meisten Sinn macht: bei Endstufe, Netzteil und DAC. Die Vorstufensektion ist sehr einfach gehalten. Ertner hat darauf geachtet, Signalwege so kurz wie nur irgend möglich zu halten: Relaisumschaltern folgt ein Op-Amp-Buffer mit einem Analog Devices OP275. Ungewöhnlich ist die Lautstärkeregelung per mikroprozessorgesteuertem Widerstandsnetzwerk, endlich mal kein blaues Alps-Poti.
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Preis: um 1000 Euro

Quad Vena II Play


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