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Kategorie: Vollverstärker, CD-Player
20.10.2015

Systemtest: Pioneer A-50, Pioneer PD-50

Direkt nach vorn!

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Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Die „Pure-Audio“-Komponenten der Marke Pioneer genießen seit vielen Jahren einen exzellenten Ruf in der HiFi-Branche und werden von Musikliebhabern rund um den Globus sehr geschätzt. Mit den beiden aktuellen Pure-Audio-Stereokomponenten A-50 und PD-50 will Pioneer ernsthafte HiFi-Fans erneut glücklich machen – ob dies gelingt?
Bereits die kleinere Kombination aus dem Verstärker A-30 und dem CD-Spieler PD-30 sorgte in der HIFI-TEST-Ausgabe 4/12 aufgrund ihrer musikalischen Leistungen für Begeisterung.

Unsere Erwartungshaltung gegenüber den größeren Geschwistern A-50 und PD-50 ist dementsprechend hoch. Die Zeichen dafür, dass wir zufriedengestellt werden, stehen allerdings gut. Denn erstens sehen die Stereobausteine der 600-Euro-Klasse richtig schnieke aus, zweitens sind sie piekfein verarbeitet und drittens hat Pioneer noch mehr Sorgfalt bei der Entwicklung und Abstimmung der Komponenten an den Tag gelegt. Der Schritt vom kleineren Verstärker A-30 zum größeren Bruder A-50 ist übrigens kein kleiner: Anstelle analoger Verstärkertechnik, setzt Pioneer beim „50er“ auf Class-D-Technik, die von den großen AV-Receiver-Modellen abgeleitet wurde. Die „Digital-Verstärker“ arbeiten äußerst effizient und verbrauchen somit deutlich weniger Energie, um die gleiche Endstufenleistung der analogen Kollegen zu erzeugen. Nebenbei sollen die neuen Class-D-Verstärker Garanten für eine sehr präzise und detailgetreue Musikwiedergabe sein. Der Verstärker A-50 und der dazu optisch und preislich perfekt passende SACD-Spieler PD- 50 wirken dank ihrer Fronten und Lautstärkeregler aus Aluminium sehr edel. Bei der Farbauswahl ihrer Komponenten bleibt Pioneer ganz klassisch: Die Stereobausteine sind in Schwarz oder Silber erhältlich. 

Vollverstärker Pioneer A-50


Für die beiden Verstärker-Topmodelle A-70 und A-50 entschied sich Pioneer nach ausgiebigen Testreihen für den Einsatz der Class-D-Technik, da diese Vorteile beim Verstärkerlayout aufweisen kann und letzlich besser klingt. Damit die Vorzüge der Class-D-Technik voll zu Geltung kommen, setzt Pioneer beim A-50 auf eine räumliche Trennung (Drei-Kammer- Kosntruktion) der Vor- und Endstufensektion sowie des Netzteiltransformators. Eventuelle Verzerrungen werden durch kurze Signalwege so gering wie möglich gehalten. Wer den besten Klang aus dem Verstärker herausholen möchte, aktiviert den „Source Direct Mode“, bei dem Klang- und Balanceregelung umgangen werden. Die benötigte Stabilität ins Gehäuse bringt eine solide, 3 mm starke Unterkonstruktion, die nebenbei noch externe Störeinflüsse minimiert. Solide ist auch die Gerätefront aus Aluminium, auf der alle Schalter und Regler übersichtlich angeordnet sind. Zur Bedienung legt Pioneer eine schlanke Fernbedienung bei, die ebenfalls in der Lage ist, den CD-Spieler PD-50 zu steuern. Anschlussseitig hat der A-50 viel zu bieten, natürlich ist ein Phono-MM-Eingang zum Betrieb eines Plattenspielers vorhanden. Durch den „Power-Amp- Direct-Modus“ lässt sich der A-50 auch als Endverstärker, zum Beispiel in einer Mehrkanalkonfiguration, betreiben.

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Preis: um 600 Euro

Pioneer A-50

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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Preis: um 600 Euro

Pioneer PD-50

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

03/2013 - Jochen Schmitt

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