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Kategorie: Vollverstärker
20.10.2015

Einzeltest: Moonriver Model 404 - Seite 3 / 3

Handgreiflich

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Knappe 36 Watt gibt es bei 8 Ohm, während das Messsystem bei vier Ohm etwas über 50 Watt anzeigte. Praxisnähe statt Prospektporno ist hier die Devise, der man durchaus etwas abgewinnen kann. Der Rauschabstand von 84 dBr setzt gute Vorzeichen für dynamischen Sound, während die generell recht niedrigen Klirrwerte ebenfalls für eine solide entwickelte Schaltung sprechen. Mit der Leistung umzugehen, ist dann Sache des Nutzers, wobei der 404 trotz seines Willens zum Handanlegen ein wenig Fingerspitzengefühl verlangt. Wer den Lautstärkeregler einfach aufreißt, wird sich schnell korrigieren, denn der Verstärker entwickelt bereits im unteren Drittel seiner Skala sehr ordentliche Lautstärken. Wer zu zögerlich ist, beraubt sich aber des charismatischen Sound des schwedischen Retro-Schlachtschiffs, das mit Zurückhaltung nichts anfangen kann. Der 404 spielt unheimlich direkt und gibt nicht viel auf prätentiöse Vorstellungen vom typischen High-End-Klang. Ozzy Osbournes neues Album wirkt packend und der Verstärker scheut keineswegs davor zurück, den Prince of Darkness angemessen zu präsentieren. Frisch und kernig schallt es aus den Boxen, wobei Ecken und Kanten erhalten bleiben. Gitarren und Schlagzeuge treffen mit viel Energie auf den Hörer. Die Bühne gibt sich breit, wirkt aber besonders in der Tiefe und Höhe angenehm üppig.
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Gerade bei erhöhten Lautstärken geht es wunderbar zur Sache, und als Fan von Rock der härteren Gangart ist man hier bestens aufgehoben. Was keineswegs bedeutet, dass der 404 einzig auf Krawall gebürstet ist, denn seine Größe und Dynamik wissen natürlich auch bei sanfteren Klängen zu gefallen. Der DAC macht seine Arbeit wunderbar und bietet neutrales Spiel, das glücklicherweise nicht übermäßig „analog“ abgestimmt ist, auch wenn es zu einem Gerät wie dem Moonriver vielleicht passen würde. Damit gehört das Board praktisch zur Pflichtausstattung für den 404 und ist seinen Aufpreis mehr als wert. Die Bezüge auf das HiFi von einst sind bei diesem Vollverstärker tatsächlich eher äußerlicher Natur, denn auch wenn hier viel mit dem Charme vergangener Tage gespielt wird, gibt es beim Sound eine gute Portion HiRes. Die Gratwanderung zwischen Retrowelle und anspruchsvollem Musikhören wird von Moonriver gut vollzogen und das Model 404 erhält dadurch seinen ganz eigenen Charakter, was ihm garantiert nicht nur meine Sympathien zukommen lassen wird.

Fazit

Der Retro-Touch des Moonriver 404 geht über die reine Optik hinaus. Er ist ein Gerät zum Anfassen, aber vor allem zum Musikhören, denn genau in seinem direkten, energetischen Klang liegt der eigentliche Charme des Verstärkers. Für die Verbindung zur Moderne greift man zum tollen DAC-Board, das für HiRes- Fans schlicht Pflicht ist.
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Preis: um 2990 Euro

Moonriver Model 404


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Ausstattung

 
Preis: um 2.990 Euro (plus USB-DAC 590 Euro und Phono 490 Euro) 
Vertrieb: Len-HiFi, Duisburg 
Telefon: 02065 544139 
Internet: www.lenhifi .de 
B x H x T: 430 x 135 x 390 mm 
Eingänge: 1 x USB-B 4 x RCA Stereo (davon 1 x Phono) 1 x RCA Tape-In 
Unterstützte Abtastraten: PCM bis 384 kHz, 24 Bit 
Ausgänge: 1 x Lautsprecher Stereo 3 x RCA Stereo (davon 2 x Pre-Out, 1 x Tape) 
Leistung: etwa 36 Watt an 8 Ohm / etwa 53 Watt an 4 Ohm 
checksum: „Der Retro-Touch des Moonriver 404 geht über die reine Optik hinaus. Er ist ein Gerät zum Anfassen, aber vor allem zum Musikhören, denn genau in seinem direkten, energetischen Klang liegt der eigentliche Charme des Verstärkers. Für die Verbindung zur Moderne greift man zum tollen DAC-Board, das für HiRes- Fans schlicht Pflicht ist.“ 

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