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Kategorie: Vollverstärker
20.10.2015

Einzeltest: Krell Digital Vanguard

Kraftwerk

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Man sagt ja immer, man braucht nur wenige Sekunden, um sich ein Bild von jemandem zu machen. Der erste Eindruck zählt aber manchmal auch bei Verstärkern.

Ein  Krell  fällt  einfach  auf.  Manche Marken, egal ob bei Unterhaltungselektronik, Autos oder Küchengeräten,  erkennt  man  einfach  an  immer wiederkehrenden Elementen in  ihrem Aussehen. Der geneigte Werbetexter spricht hierbei gern von Designsprache,  was  tatsächlich  gar  nicht  so  verkehrt  ist,  denn  dadurch  versuchen  Hersteller ihren Geräten einen gewissen Vibe, etwas Mitschwingendes, Unterschwelliges  zu  verpassen,  das  schon  beim reinen Ansehen für den Charakter von Gerät und Marke sprechen soll.  Den Trick hat Krell absolut raus, denn  jedes der Systeme der Amerikaner verwendet  ähnliche  Designelemente,  die  vor allem eines wiedergeben: Stärke. Das macht Sinn, denn schließlich befindet sich im Portfolio der Firma eine  ganze Reihe kräftiger  Verstärker für  Mono- und Stereo-Signale Auch den  Trend zur Miniaturisierung macht Krell  nicht  mit,  denn  ein  Gerät  unter  40  Zentimeter  Breite  wird  man  nicht finden, und auch beim Thema Gewicht  sollte man stets im Hinterkopf behalten, einen stabilen Untergrund für seine Anlage auszusuchen. Die Präsenz,  die ein Krell verströmt, fängt schon bei  der Farbe an.
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Dunkles Schwarz ziert  die  Gehäuse  der  meisten  Geräte.  Die  Dunkelheit  wird  vom  silbern  schimmernden  Schild  an  der  Vorderseite  durchbrochen,  als  würde  der  rettende  Lichtstrahl  den  Betrachter  förmlich  suchen,  um  ihn  aus  der  Finsternis  zu  erlösen. Kein Zufall, dass der Firmenname genau dort angebracht ist. Auf  einem weiteren kleinen Schild hervorgehoben und mit hellem blauen Licht  umrandet,  folgt  die  parabelförmige  Einbuchtung des Untergrunds dem  Weg zu den fünf glänzenden Buchstaben. Fast könnte man meinen, dass ein  Psychologe mit in der Designabteilung  sitzen würde. Auch  der Vollverstärker  namens Vanguard  folgt  diesem  optischen  Credo  und  reiht  sich  so  perfekt  in  die  übrigen Kraftpakete der Firma ein. Auch  der Name spielt hier mit einem Eindruck  von  militärischer  Präsenz,  denn  zu  Deutsch  würde  das  Gerät  Vorhut  heißen.
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Preis: um 5900 Euro

Krell Digital Vanguard


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