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Kategorie: Vollverstärker
20.10.2015

Einzeltest: Aurender X725

Maßanzug

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Philipp Schneckenburger
Philipp Schneckenburger

Es ist natürlich immer eine feine Sache, wenn alle Geräte in der HiFi-Kette aufeinander abgestimmt sind. Viele Leute verbringen sehr viel Zeit damit, genau den passenden Streamer mit einem kompatiblen DAC zum richtigen Verstärker zu finden.

Aurender nimmt einem die Suche ab, denn für den beliebten X100 Server gibt es neues Zubehör.Dass der neue Aurender X725 voll auf den X100 Audioserver abgestimmt ist, sieht man schon an den Maßen, denn im Vergleich zu den meisten HiFi-Geräten sticht das neue Produkt der Koreaner deutlich heraus. Sehr schmal, nicht besonders hoch, dafür aber fast schon unproportional tief gibt sich die Kombination aus D/A-Wandler und Vollverstärker. Das mag zwar für sich allein genommen etwas ungewöhnlich aussehen, doch die Maße sind denen des Audioservers ähnlich, so dass der X7225 direkt den Platz auf seinem Quellgerät einnehmen kann. Auch optisch ähneln sich die beiden Geräte natürlich. Das gebürstete Aluminium des Gehäuses erstrahlt in hellem Silber, die langen Kühlrippen an den Seiten kontrastieren mit dunklem Schwarz. Damit man auch beim Anblick von oben nicht vergisst, was man hier vor sich stehen hat, ist der Firmenname prominent in den Gehäusedeckel gefräst worden und findet sich dann nochmals, diesmal etwas kleiner, auf der Frontplatte. Diese ist oben und unten ein wenig abgerundet und verpasst der ansonsten äußerst minimalistischen Vorderpartie des Gerätes ein gewisses Etwas. Insgesamt wirkt hier alles wie aus einem Guss, was gerade in der Kombination mit dem Server hervorragend aussieht. Optisch sind die beiden also schon einmal aufeinander abgestimmt. Bei der Bedienung ist das nicht anders, denn die Lautstärkeregelung des X725 kann ganz einfach mit der Steuerungsapp des Servers geschehen. Ist eine Verbindung der beiden Systeme hergestellt, erkennt der Server den Verstärker, und am unteren Bildschirmrand der App wird ein Button mit der Beschriftung „Source“ eingeblendet, der nach dem Betätigen die Optionen USB und S/PDIF anzeigt. Nach der Auswahl kann die Lautstärke mit den beiden Feldern auf der unteren linken Seite stufenweise eingestellt oder das Gerätstumm geschaltet werden. Die gleichen Bedienmöglichkeiten stehen einem auch bei Benutzung der kleinen Fernbedienung zur Verfügung. Sowohl Lautstärke und Stummschaltung funktionieren hier immer, den Eingang wechseln kann man jedoch damit nur, wenn ein Audioserver der Marke Aurender angeschlossen ist. Sollte das nicht der Fall sein, steht man vor einem kleinen Problem, denn Eingabeinstrumente zum Umschalten der Quelle finden sich am Gerät selbst keine. Eine etwas unverständliche Entscheidung, doch da der X725 so stark auf den X100 ausgelegt ist, ist sie zumindest nachvollziehbar, wenn auch nicht ganz praktisch. Die dritte Art, zumindest die Lautstärke zu kontrollieren, ist der große Drehregler in der Mitte der Gerätefront. Ebenfalls aus Aluminium, fühlt sich das Potenziometer gut an und hat einen ausgezeichneten Widerstand, so dass man beim Bedienen ein wunderbar analoges Gefühl hat.
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Preis: um 2800 Euro

Aurender X725


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