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Kategorie: Tonabnehmer
20.10.2015

Einzeltest: Grado Labs Reference 1

Schwer auf Draht

Tonabnehmer Grado Labs Reference 1 im Test, Bild 1
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Man sieht’s Ihnen nicht an, den großen Grado-Modellen- Äußerlich praktisch nicht zu unterscheiden, tun sich hinter der Fassade jedoch hoch interessante konzeptionelle Unterschiede zwischen den einzelnen Typen auf

Mitspieler


Plattenspieler:

 Transrotor Fat Bob / SME 3500
 Clearaudio Master Reference / SME 309
Tonabnehmer Grado Labs Reference 1 im Test, Bild 2Tonabnehmer Grado Labs Reference 1 im Test, Bild 3Tonabnehmer Grado Labs Reference 1 im Test, Bild 4Tonabnehmer Grado Labs Reference 1 im Test, Bild 5
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Phonovorstufen:

 Accuphase C-27
 MalValve preamp three phono
 van den Hul „The Grail SB“
 Burmester 100

Vorverstärker:

 MalValve preamp four line
 Accuphase C2810

Endverstärker:

 SymAsym
 Accuphase A-65

Lautsprecher:

 Klang + Ton Nada
 Vroemen La Chiara Ceramica 
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Gegenspieler


Tonabnehmer:

 Grado Statement 1
 Goldring 2500
 Clearaudio Maestro WoodDie Nomenklatur ist gewöhnungsbedürftig, zugegeben: Die „MM-kompatible“ Baureihe heißt „Reference“, die „MC-ähnlicheren“ Grados heißen „Statement“. In der Hierarchie ist Reference unterhalb von Statement angesiedelt. Okay, das ist nicht sofort eingängig, aber im Laufe der Zeit adaptierbar. Jetzt habe ich jüngst auf der Herstellerwebseite etwas von einem Modell namens „Statement Reference“ gelesen – und bin ausgestiegen. Konzentrieren wir uns lieber auf das, worum es hier geht. Der Proband heißt „Reference 1“ und kostet 1.600 Euro. Wie alle Grados, ob sie nun Reference, Statement oder wie auch immer heißen, arbeitet es nach dem „Moving Iron“-Prinzip. Sie gestatten mir ein paar Worte dazu, was hier anders ist als bei MM und MC. Eine verwertbare Signalspannung entsteht in einem Tonabnehmer immer dann, wenn sich ein Stromleiter (die Spule) in einem sich ändernden Magnetfeld bewegt. Diese Relativbewegung kann man entweder dadurch erzeugen, dass man den Magneten an den Nadelträger koppelt und die Spule fest montiert (MM) oder den Magneten ortsfest macht und die Spule bewegt (MC). In jedem Fall will man die bewegten Massen klein halten, was beim MM zu großen, schweren Spulen und kleinen Magneten führt oder zu superleichten Spulen und dicken Magneten beim MC. MMs sind wegen der großen Drahtmengen hochohmiger, liefern aber auch mehr Spannung – in der Regel etwa um den Faktor zehn mehr. MCs sind da kapriziöser, gelten wegen der geringeren bewegten Massen als überlegen, wollen aber auch bei der Verstärkung mit mehr Aufwand bedacht werden. Oder man vergisst den ganzen Kram und geht den „MI“-Weg. Der macht sich den Umstand zunutze, dass es neben Spulen und Magneten noch ein paar magnetisch leitfähige Bauteile im Generator gibt, die das Magnetfeld bündeln und dort konzentrieren, wo es hingehört. Öffnet man diesen Magnetkreis nun an einer Stelle und klemmt ein Stück davon an den Nadelträger, dann ergibt das ebenfalls eine Feldänderung und somit eine Ausgangsspannung. Das Angenehme dabei: Man kann sowohl mit energiereichen Magneten als auch mit aufwendigen Spulen arbeiten, ohne die bewegte Masse in untragbare Regionen zu verschieben. In der Praxis ist es deshalb gar kein Problem, mit dem „bewegten Eisen“ Pegel zu erzielen, die denen eines MM-Abtasters ebenbürtig sind. Trotzdem sind die Grado-Spitzenmodelle mit lediglich einem halben Millivolt Ausgangsspannung gesegnet – sie sind mit wenig Spulenwindungen bewickelt. Der Grund dafür ist erschreckend untechnisch, sondern dem Markt geschuldet: Die wirklich „ernsten“ Phonovorstufen sind MC-Spezialisten und können mit den satten, mit einem MI möglichen Pegeln kaum etwas anfangen. Und meistens werden MM-Eingänge eher stiefmütterlich behandelt, weshalb ein Spitzen-MI mit hoher Ausgangsspannung sein Pulver möglicherweise leichtfertig verschießt. Genau das wollen wir mit dem „Reference 1“ überprüfen, das leidet nämlich genau unter diesem Problem. In der Theorie kann es alles, was ein Top-MC auch zu leisten imstande ist, allerdings bei einer nominellen Ausgangsspannung von 4,8 Millivolt bei 5 cm/s. Ein Generatorwiderstand von 475 Ohm und eine Induktivität von 45 Millihenry beweisen eindeutig: Hier ist richtig viel Spule unterwegs. Die Nadelnachgiebigkeit ist mit 20 mm/N relativ hoch, bei leichten sechs Gramm Eigengewicht läuft der Abtaster aber in jedem mittelschweren Arm. Das Gehäuse des Reference 1 besteht aus Eukalyptusholz, das kennen wir schon vom „Statement 1“. Überhaupt sind sich die beiden Modelle sehr ähnlich. Auch der fünfteilige Nadelträger mit dem Grado-exklusiven „Typ E“- Diamanten gibt’s bei beiden. Einsichtigerweise ist der Spulendraht beim Reference erheblich dünner als beim Statement. Letzteres allerdings trägt Goldspulen, das Reference solche aus Kupfer. Das Holzgehäuse entkoppelt den Generator von der Befestigung am Tonarm, die Verwendung der serienmäßigen Schrauben wird empfohlen – obwohl Schlitzschrauben heutzutage eigentlich nicht mehr zeitgemäß sind. Und jetzt kann man, ordentlich Einspielzeit vorausgesetzt, einen schwerwiegenden Fehler machen. Der bestünde darin, diesen Abtaster – die empfohlenen 1,5 Gramm Auflagekraft decken sich mit unseren Erfahrungen – an irgendeinen MM-Eingang zu klemmen. Verstärker mit so etwas hat man ja genug. Dabei kommt nämlich heraus, dass sich das Reference 1 wie ein typisches MM verhält: schön farbig, nie lästig, ein perfekter Allrounder. Das ist toll, aber das kann ich mit einem Goldring 2500 auch. Vielleicht nicht mit ganz so viel Inbrunst, aber tonal und dynamisch auf vergleichbarem Niveau. Da ist prinzipiell nichts gegen zu sagen, ich schätze das 2500 außerordentlich, aber es kostet in etwa ein Viertel des Grado – da sollte man doch eigentlich größere Unterschiede erwarten. Also probieren wir mal die Accuphase C-27, die hat schließlich einen eigenen MM-Zweig, in dem mächtig Aufwand steckt. Der Unterschied ist nicht weniger als ein Schock. Das Grado spielt, also ob jemand unsichtbare Leinen gekappt hätte. Es legt dramatisch an Auflösung zu, bekommt erheblich mehr Kontur im Bass, behält aber seinen ganz leicht warmen und gefälligen Charakter. Klangfarben leuchten deutlich intensiver, das Goldring wirkt dagegen – so leid es mir tut – schon fast fade. Ähnliche Ergebnisse liefert unsere altgediente Röhren-Phonovorstufe MalValve preamp three phono, aber danach wird’s schon dünn. Das Reference 1 kann ein Feuerwerk an Rhythmus und Lockerheit entfachen – die geeignete Umgebung allerdings muss man sorgfältig aussuchen. Ist das nun besser als das fast doppelt so teure Statement 1? Nein. An dessen beispielloser Ausgewogenheit kommt das Reference-Topmodell nicht heran. Wenn’s hintendran allerdings stimmt, dann kann das Reference 1 mit unbändigem Charme kontern.

Fazit

Das Grado Reference 1 ist der beste MM-Tonabnehmer, der für Geld und gute Worte zu kaufen ist. Punkt. Auch wenn er technisch ein Moving-Iron-System ist

Preis: um 1600 Euro

Grado Labs Reference 1


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Ausstattung

 
Vertrieb Active Audio, Nürnberg 
Telefon 0911 880330 
Internet www.activeaudio.de 
Garantie (in Jahre)
Gewicht (in Gramm)
Empfohlene Auflagekraft 15 Millinewton 
Unterm Strich... » Das Grado Reference 1 ist der beste MM-Tonabnehmer, der für Geld und gute Worte zu kaufen ist. Punkt. Auch wenn er technisch ein Moving-Iron-System ist. 

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