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Kategorie: Tonabnehmer
20.10.2015

Einzeltest: Grado Labs Prestige Gold 1

Goldkehlchen

Tonabnehmer Grado Labs Prestige Gold 1 im Test, Bild 1
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Auch wenn mit Kopfhörern mittlerweile erheblich größere Umsätze erzielt werden als mit Tonabnehmern, fertigt Grado weiterhin Abtaster in allen Preisklassen. Sehen wir uns mal an, was die New Yorker für gut 200 Euro so zustande bringen

Mitspieler



Tonabnehmer Grado Labs Prestige Gold 1 im Test, Bild 2Tonabnehmer Grado Labs Prestige Gold 1 im Test, Bild 3
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Plattenspieler:


Clearaudio Master Reference/ SME309

Transrotor Fat Bob / SME3500

Phonovorstufen:


Clearaudio Nanophono

Audio Research Reference Phono 2

Vorverstärker:


MalValve preamp three line

Endverstärker:


SymAsym
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Gegenspieler



Tonabnehmer:


Goldring 2500

Clearaudio VirtuosoManchmal soll’s einfach ein guter Tonabnehmer sein. Einer, der in so ziemlich jedem Plattenspieler klaglos läuft und keiner, in dessen Befindlichkeiten man sich erst einmal einarbeiten muss und der unter Umständen mal gar nicht zusammen mit dem 20 Jahre alten Plattenspieler will, in den er eigentlich eingebaut werden soll. Problemlöser für solcher Fälle gibt’s eine ganze Reihe; meist steht hinter Funktionsprinzip das Kürzel „MM“ für „Moving Magnet“. Manchmal aber auch „MI“, „Moving Iron“ – nämlich dann, wenn’s ein Abtaster von Grado ist, wie das Prestige Gold 1, um das es hier gehen soll. Der Vorteil dieser beiden Prinzipien ist ihre hohe Ausgangsspannung; somit vertragen sie sich auch mit Phonoeingängen, bei denen an den Betrieb eines klassischen MCs nicht zu denken wäre. Beides in einen Topf zu werfen, ist trotzdem nicht ganz fair, denn das Ding mit dem „beweglichen Eisen“ hat zumindest auf dem Papier ein paar Vorteile, die sich nicht so ohne Weiteres wegdiskutieren lassen. Grundsätzlich erfolgt die Erzeugung der Signalspannung bei jedem Tonabnehmer durch eine durch die Bewegung des Nadelträgers verursachte Magnetfeldänderung; beim MC wird eine Spule im Feld eines Magneten bewegt, beim MM ein Magnet in einer Spule. Beim MI stehen sowohl Spule als auch ein großer Teil des Magnetkreises fest; lediglich ein kleiner Teil davon ist an den Nadelträger gekoppelt. Das reicht für eine nennenswerte Feldänderung und erzeugt eine Ausgangsspannung in der Größenordnung dessen, was auch ein MM liefert. Deshalb werden MIs auch an MM-Eingängen betrieben und ebenso mit einer Impedanz von 47 Kiloohm abgeschlossen. Das Prestige Gold 1 ist die aktuelle Version eines Klassikers von Grado, der über die Jahre immer wieder modellgepflegt wurde. Es stellt das Spitzenmodell der Einsteigerbaureihe (darüber gibt’s noch diverse Reference- und Statement-Modelle) des Herstellers dar und wechselt für 210 Euro den Besitzer. Optisch und haptisch geriet der Abtaster, sagen wir mal – unspektakulär. Zugelegt hat er in erster Linie an inneren Werten: Es gibt eine neue Spulenanordnung, mit deren Hilfe konnte die bewegte Masse um 17 Prozent gesenkt werden; das sollte dem Ansprechverhalten des Abtasters merklich zugute kommen. Geblieben sind die vier aus hochreinem Kupfer gewickelten Spulen und der elliptisch geschliffene Diamant am Ende eines Messingrohrs als Nadelträger. Mit einem Gewicht von nur 5,5 Gramm lässt es sich so ziemlich an jedem Tonarm ausbalancieren und funktioniert bei einer Auflagekraft von 15 Millinewton am besten. Die Nadelnachgiebigkeit von 20 mm/N liegt im mittleren bis hohen Bereich, will sagen: Hier sind leichte bis mittelschwere Arme gefragt. Der SME309 ist ein solcher, und deshalb durfte das Grado hier Platz nehmen. Die serienmäßigen Montageschrauben sollte man besser gegen vernünftige Edelstahl-Inbusschrauben der Größe M2,5 tauschen, die beigepackten Schräubchen haben einen zu kleinen Kopf und hinterlassen schnell hässliche Kratzer im Headshell. Die Montage mit separaten Muttern ist heutzutage unüblich geworden, tatsächlich geht’s bei Tonabnehmern mit eingelassenen Gewinden auch etwas einfacher von der Hand. Das Grado macht am SME trotzdem eine ausgezeichnet Figur und muss sich nicht im Mindesten zum Beispiel vor dem Goldring 2500, derzeit einem der besten bezahlbaren MMs, verstecken. Das amerikanische System überrascht mit einem sehr geschmeidigen, sehr ausdrucksstarken Mitteltonbereich, was insbesondere Gesangsstimmen eine sehr schöne Aura und viel Ausdruck verleiht. Gerade kritische Frauenstimmen meistert es tadellos. Das Goldring liefert einen etwas ausgedehnteren und nuancierteren Bassbereich, das Grado kontert mit etwas mehr Feingeistigkeit am oberen Ende des Spektrums. Es staffelt das Geschehen sowohl in der Breite als auch in der Tiefe korrekt, keine Auffälligkeiten an dieser Stelle. Sensationelles muss ich Ihnen an dieser Stelle schuldig bleiben, aber dafür ist das Grado auch nicht gedacht: Es macht einfach einen überaus anständigen Job zu einem sehr fairen Preis.

Fazit

Ein bezahlbarer Tonabnehmer mit feinem Händchen für Stimmen und Stimmungen. Kein echter Rocker, eher ein Abtaster für die feineren Aspekte des Musikhörens. Zu diesem Preis verdient es sich allemal eine dicke Empfehlung.

Preis: um 210 Euro

Tonabnehmer

Grado Labs Prestige Gold 1


02/2010 - Holger Barske

Ausstattung

 
Vertrieb Active Audio, Nürnberg 
Telefon 0911 880330 
Internet www.active-audio.de 
Garantie (in Jahre)
Unterm Strich... » Ein bezahlbarer Tonabnehmer mit feinem Händchen für Stimmen und Stimmungen. Kein echter Rocker, eher ein Abtaster für die feineren Aspekte des Musikhörens. Zu diesem Preis verdient es sich allemal eine dicke Empfehlung 

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