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Kategorie: Subwoofer (Home)
20.10.2015

Einzeltest: PSB SubSerie 500

Epizentrum

Subwoofer (Home) PSB SubSerie 500 im Test, Bild 1
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Als Epizentrum bezeichnet man zwar in der Regel das Entstehungsgebiet eines Erdbebens, doch beim neuen Subwoofer PSB SubSeries 500 darf man getrost diese Analogie gelten lassen. Denn was der 12“-Woofer von PSB im Tieftonsektor anstellen kann, dürfte auch einem Seismografen nicht verborgen bleiben.

Subwoofer (Home) PSB SubSerie 500 im Test, Bild 2Subwoofer (Home) PSB SubSerie 500 im Test, Bild 3Subwoofer (Home) PSB SubSerie 500 im Test, Bild 4
Tiefe, satte und präzise Bässe sind das A und O einer perfekten Musik- oder Heimkino-Wiedergabe. Nichts ist verblüffender und beeindruckender als eine saubere Tiefton-Performance, ohne Dröhnen und Wummern, aber mit hosenbeinflatterndem Tiefgang. Am besten geeignet für eine solche Performance sind nach wie vor aktive Subwoofer, denn die wurden auf Höchstleistung für tiefe Frequenzen getrimmt. Einer der spannendsten Subwoofer des Jahres kommt aus der kanadischen Lautsprecherschmiede von Paul und Sue Barton; besser unter dem Firmennamen PSB bekannt. Der SubSeries-500-Woofer mit einem 12“-Chassis konnte sogar den diesjährigen EISA Award für den besten Subwoofer des Jahres abräumen. Warum das so ist, erläutern wir in dem folgenden Testbericht.

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SubSeries 500


Der neue Woofer von PSB kommt in klassischer Machart daher, das heißt: man nehme ein möglichst potentes Chassis, stecke es in ein genügend großes Gehäuse und sorge mit einer leistungsstarken Verstärkerendstufe für einen adäquaten Antrieb. Und genau das hat Chefentwickler und Firmengründer Paul Barton getan. Das Chassis des SubSeries 500 ist ein würdiger Vertreter seiner Gattung, der 12-Zöller mit glasfaserverstärkter Membran besitzt eine strapazierfähige Gummisicke für mächtigen Membranhub und einen überdimensionierten Magnetantrieb sowie eine 50 mm große Schwingspule. Dieses beeindruckende Chassis wurde in ein rund 40 x 58 x 53 cm großes Gehäuse eingebaut, welches trotz seiner Größe dank edlem Echtholzfurnier noch recht elegant aussieht. „Gehäuse“ wäre übrigens als Begriff kaum angemessen, denn das massive MDF-Kabinett wurde mit Aluminium- Versteifungen derart steif gebaut, dass es quasi als „Bunker“ durchgehen könnte. Parasitärer Schall vom Gehäuse wird praktisch vollständig eliminiert. Als Antrieb für das 300-mm-Chassis wurde ein Class-H-Schaltverstärker eingesetzt, der rund 500 Watt Dauerleistung liefern kann und bei Impulsspitzen sogar satte 1.500 Watt zur Verfügung stellt – perfekt! Der SubSeries 500 wurde akustisch als bewährtes Reflexsystem ausgelegt, das heißt zwei großzügig dimensionierte Bassreflexrohre feuern im Subbassbereich zusätzliche Schallenergie unten aus dem Subwoofer. Der ausreichend bemessene Rohrquerschnitt stellt zudem sicher, dass auch bei extremem Pegel keine Strömungsgeräusche im Reflexrohr entstehen können.

Ausstattung


Über die Verarbeitungsqualität des PSB braucht man kaum Worte zu verlieren: Alles ist perfekt, exakt und handwerklich sauber gefertigt. Selbst die Anschlussfelder auf der Woofer-Rückseite glänzen mit Buchsen und Klemmen aus der Referenzklasse: High-Power-Input (und Output) mit massiven Schraubklemmen sowie Low-Level-Inputs mit vergoldeten Cinchsteckern geben keinen Anlass zu Kritik. Unter dem leicht abnehmbaren Metallgitter auf der Frontseite finden sich die Regler für Pegel, Phase (0–360 Grad!) und Trennfrequenz. Zwar ist der SubSeries 500 nicht fernbedienbar, aber die Einstellungen für Pegel, Phase und Trennfrequenz werden ja auch nur einmal sorgfältig vorgenommen und dann meist nicht wieder benutzt, soweit alles O.K. Ach ja: einen Trigger-Eingang für die Fern-Einschaltung per Haussteuerungen (Crestron o.Ä.) hat der PSB natürlich auch. Zudem verfügt er über eine Automatik, die je nach anliegendem Musiksignal die Elektronik ein- bzw. ausschaltet. Dank sehr geringem Stromverbrauch im Standby-Modus darf der SubSeries 500 also auch bedenkenlos auf Dauer eingeschaltet bleiben.

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Labor und Praxis


Rekordverdächtig waren die Messergebnisse aus unserem Akustiklabor: selbst bei 25 Hz liefert der PSB SubSeries noch vollen Pegel – sensationell! Dazu bleiben die Verzerrungen des 500er auch bei hohen Pegeln auf sehr geringem Niveau. Apropos Pegel, der PSB liefert auf Abruf tatsächlich erdbebenähnliche Schalldrücke, selbst bei extrem tiefen Frequenzen. Nicht viel anders war unser Eindruck im Hörraum. Bereits mit Stereo- Musik zeigte der SubSeries 500, dass eine ganze Oktave unterhalb der Grenzfrequenz üblicher Standlautsprecher noch musikalisches Potenzial vorhanden ist. So konnte die CD „Us“ von Peter Gabriel noch mal deutlich mehr Spielraum erreichen, viel satter, präziser und tiefer spielte der Chapman-Stick vom Bassisten Tony Levin. Tatsächlich profitieren auch ausgewachsene Standlautsprecher vom erweiterten Bass- Potenzial des SubSeries 500. Ganz besonders kam der PSB natürlich in unserem 5.1-Setup beim Abspielen von Blu-rays und DVDs zur Geltung. Hier zeigt er als wahrer Meister der tiefen Töne seine schier unbändige Kraft und verleiht Filmen eine weitere akustische Dimension. Na klar, bei Action-Szenen kracht und rummst es ganz gewaltig, doch auch akustisch subtilere Genres wie der Animationsfilm „Oben“ profitieren von der Tiefbassfähigkeit des PSB: Im entscheidenden Moment klingt der Antrieb des Luftschiffes einfach deutlich authentischer und blubbert tatsächlich wie ein leibhaftiger V8-Motor.

Fazit

Mit einem leistungsstarken Verstärker, einem hochbelastbaren 300-mm-Chassis und einer extrem massiven Gehäusekonstruktion reizt der PSB SubSeries 500 die Grenzen der Physik aus. Sein extremer Tiefgang bis 25 Hertz und bei Bedarf schier unerschöpflicher Pegel machen den PSB zu einem echten Highlight im Heimkino und zur perfekten Ergänzung in hochwertigen HiFi-Anlagen.

Preis: um 2500 Euro

Subwoofer (Home)

PSB SubSerie 500

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Garantie (in Jahre)
Vertrieb PSB, Hofheim/Taunus 
Telefon 06192 977140 
Internet www.psb-lautsprecher.de 
Ausführungen Kirsche, Schwarz 
Abmessungen (B x H x T in mm) 391/584/535 
Bauart Bassreflex 
Prinzip Frontfire 
Gewicht (in Kg) 33 
Verstärkerleistung (RMS) (in Watt) 500 
Tieftonchassis (in mm) 300 mm 
Sicken-Material Gummi 
Pegel ja 
Trennfrequenz Tiefpass 50-150 Hz 
Phase 0-360° 
Raumeinmessung Nein 
Niederpegelein-/ausgänge 2 Cinch / 2 Cinch 
Hochpegelein-/ausgang 2 / 2 Schraubklemmen 
Automatisch Ein/Aus Ja 
Boden-Anbindung Gummi / Spikes 
Trigger Input Ja 
Fernbedienung Nein 
Technik: Frequenzgang So sieht der Frequenzgang eines Subwoofers der Referenzklasse aus: Bereits ab 25 Hertz spielt der PSB SubSeries 500 mit vollem Pegel und trennt sauber mit 24 dB/Oktave bei der eingestellten Trennfrequenz. 
Preis/Leistung sehr gut 
+ extremer Tiefgang / Pegelfestigkeit 
+/- - keine Fernbedienung 
Klasse Referenzklasse 
Testurteil überragend 

Bewertung

 
Klang 70% :
Präzision 20%
Pegelfestigkeit 20%
Dynamik 15%
Physische Wirkung 15%
Labor 10% :
Frequenzgang 5%
Verzerrung 5%
Praxis 20% :
Verarbeitung 15%
Ausstattung 5%

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