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Kategorie: Selbstbauprojekt
20.10.2015

Einzeltest: Monacor Cheap Trick 296 - Seite 3 / 5

Very Cheap Trick

Holger Barske
Holger Barske

Messungen


Der Amplitudenverlauf von Cheap Trick 296 ist insgesamt recht ausgewogen geraten, mit leicht zu den Höhen fallender Tendenz. Im Bass sind realistisch 70 Hertz drin; der Tiefton fällt allerdings sanft ab, auch bei 50 Hertz ist noch nennenswerte Schallabstrahlung gegeben.
Das Rundstrahlverhalten sieht recht ordentlich aus, ab etwa einem Kilohertz beginnt der Schalldruck außerhalb der Achse abzufallen. Der Konushochtöner läuft auf Achse ziemlich sauber, die beiden Peaks bei 10 und 13 Kilohertz verschwinden unter Winkeln recht schnell. Die schon damals beim Test des Hochtöners festgestellte Obergrenze von 16 Kilohertz zeigt sich auch hier, obwohl bei 20 Kilohertz durchaus noch Pegel vorhanden ist. Der mittlere Wirkungsgrad des Lautsprechers liegt um 85 Dezibel, das ist in Ordnung für diese Bauform. Der Impedanz schrieb offenbart die in der Theorie nicht ganz passende Reflexabstimmung: Die beiden Impedanzhöcker sind nicht lehrbuchmäßig gleich hoch, die Tuning- Frequenz liegt bei 70 Hertz – also dort, wo wir messtechnisch auch die untere Grenzfrequenz verorten. Bei knapp zwei Kilohertz gibt´s einen auffälligen Impedanzbuckel, im Mittel können wir der Box Acht-Ohm-Verhalten attestieren. In Sachen Klirr verhält sich Cheap Trick 296 absolut mustergültig. Bei geringen Pegeln (85 Dezibel) liegen die Verzerrungen sowohl gerader als auch ungerader Natur ab knapp einem Kilohertz nahe an der Messgrenze – ganz erstaunlich. Bei 95 Dezibel nimmt das Klirrniveau wie erwartet zu, ein halbes Prozent ist aber immer noch ziemlich gut, zumal es sich in erster Linie um geradzahlige Verzerrungen handelt. Nicht ganz so friedlich zeigt sich das Wasserfalldiagramm: Der Tieftöner offenbart verzögertes Ausschwingen an gleich einer ganzen Reihe von Stellen, der Hochtöner hingegen verhält sich mustergültig. 

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Preis: um 80 Euro

Monacor Cheap Trick 296


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