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Kategorie: Sat Receiver ohne Festplatte
20.10.2015

Einzeltest: LG TN530V

Neueinsteiger

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Auch die TV-Hersteller erweitern ihr Sortiment um Settop-Boxen für Satelliten- und Kabelempfang. Während Panasonic und Samsung bereits im letzten Jahr reine Sat-Receiver eingeführt haben, bringt jetzt auch der koreanische Hersteller LG einen HDTV-Receiver auf den Markt.

Wir haben den TN530V getestet.Der LG TN530V wird mit einer HD+-Smartcard ausgeliefert und bringt damit neben allen unverschlüsselten TV- und Radiosendern auch für die HD-Varianten der Privatsender ins Wohnzimmer. Weitere verschlüsselte Angebote wie z. B. Sky kann er nicht verarbeiten. Die bereits eingelegte Smartcard wird nach erstmaligem Einschalten des Receivers automatisch für die Dauer von einem Jahr aktiviert. Möchte man danach weiter RTL und Sat.1 in HD-Qualität schauen, muss man die Smartcard erneut kostenpflichtig freischalten lassen. Neben dem Einschubfach für die HD+-Karte befindet sich auf der Frontseite lediglich ein Ein/ Ausschalter. Auf ein Display hat der Hersteller komplett verzichtet. Lediglich eine kleine LED gibt über den aktuellen Betriebszustand Auskunft. Dies ist praktisch, möchte man den Receiver in dunklen Räumen betreiben, setzt aber in jedem Fall den Anschluss eines TV voraus, sofern man z. B. einen Radiosender auswählen möchte, aber den genauen Speicherplatz nicht kennt. 

|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||Ausstattung
Auf der Rückseite stehen neben dem Eingang für das Sat-Kabel ein optischer Digitalausgang, Video- und Audio-Analogbuchse, HDMI, Ethernet und eine USB-Schnittstelle zur Verfügung. Nimmt man den Receiver erstmals in Betrieb, gilt es zunächst die Installationsroutine durchzuführen. Sofort fällt uns auf, dass die Menüführung des Sat-Receivers der aktueller LG-TV-Geräte ähnelt. Nach Auswahl der Menüsprache, lässt sich der Bildbereich (Overscan) optimal an den angeschlossenen TV anpassen. Der sogenannte Overscan kommt vornehmlich beim TV-schauen über Röhrenfernseher vor und spielt beim Betrieb an einem Flachbildschirm keine Rolle. Daher empfehlen wir den vorgefertigten Wert (96 Prozent) zu übernehmen und mit der Netzwerkeinrichtung fortzufahren. Ist der Internetrouter DHCP-tauglich, bindet sich der TN530V ganz automatisch ins Heimnetzwerk ein. Da die Settop-Box den HD+-Spezifikationen unterliegt, ist der Receiver mit einer vorgefertigten Senderliste und Sortierreihenfolge ausgestattet. Da bestimmte Kanalbereiche fest für die HD+- Senderliste reserviert sind, empfiehlt es sich, zunächst die vorprogrammierte Speicherung auszuwählen. Anschließend kann man den Receiver nach weiteren Sendern oder Programmen auf zusätzlichen Satellitenpositionen suchen lassen. Eine weitere interessante Möglichkeit bietet LG über den Sender listeneditor auf seiner Homepage an. Hierüber kann man ganz bequem die Sender in eigene Favoritenlisten einsortieren und anschließend via USB-Stick in den Receiver einspielen. Dank Unterstützung des Unicable- Protokolls lässt sich der TN530V im Übrigen auch in Einkabelstrukturen nutzen. Die Bedienung des LG ist dank einer übersichtlichen und mit großen Tasten versehenen Fernbedienung sehr einfach. Auf Wunsch kann man sogar den TV mit dem Handsender steuern. Allerdings dürften die Umschaltzeiten gerne etwas flotter sein. 

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Preis: um 130 Euro

LG TN530V

Einstiegsklasse

4.0 von 5 Sternen

-

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