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Kategorie: Notebooks und Ultrabooks
20.10.2015

Einzeltest: Terra Mobile 1550

Abgeblendet

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Thomas Johannsen
Thomas Johannsen

Vor wenigen Jahren war ich auf der Suche nach einem Laptop, hauptsächlich zum Arbeiten, dazu gehört, dass sich auf dem Display gerne mal Filme anschauen lassen. Neben einer standesgemäßen Größe sollte das Display nach Möglichkeit blendfrei, also matt sein.

Wenn es da schon das Terra Mobile 1550 gegeben hätte, wäre meine Suche genau hier beendet gewesen, so musste ich leider einen Kompromiss eingehen. Das Terra Mobile 1550 ist in dieser Beziehung kompromisslos, lässt sich bei Bedarf sogar umfangreich erweitern.Klar, mit 15,6 Zoll Display kommt da schon ein ganz schöner Oschi aus dem Karton, selbst wenn das Display einen recht schmalen Rand hat, und auch die 1,4 Kilo sorgen für, nennen wir es mal einen stabilen Stand. Obenrum ist das Terra Mobile in schönes Alu gekleidet, auf der Unterseite herrscht Kunststoff vor, deutlich kratzfester und sicher leichter als Alu. Damit trotzdem nichts anbrennt und die Lüftung genug Kühlluft ansaugen kann, halte schmale Füßchen entsprechend Abstand zur Schreibtischoberfläche. Zwischen Display und Tastatur liegt schon bei der Auslieferung ein Tuch, was die beiden auf Abstand hält. Diese Art der Transportsicherung sollte man tunlichst beibehalten, man weiß ja nie. Abdrücke von der Tastatur machen sich nun mal nicht so gut auf dem Display, auch wenn der umlaufende Rahmen das normalerweise sicher verhindert. Wie eingangs erwähnt, hat es mir gerade dieses Display ganz besonders angetan; da leuchten die hochglänzenden Displays der tollsten Smartphones mit enormer Helligkeit gegen das eintreffende Sonnenlicht an, und trotzdem sind sie kaum abzulesen. Anders ist das beim matten Non-Glare-Display des Terra Mobile; zwar ist dieses bei direkter Sonneneinstrahlung zusehends schwerer abzulesen, allerdings wird man bei Weitem nicht so stark geblendet wie vom Hochglanz- Display. Außerdem reicht eine kleine Änderung des Blickwinkels, und alles ist wieder fein abzulesen – mit dem Terra Mobile 1550 kann man also auch bei sonnigem Wetter prima draußen arbeiten. 

Bedienung


Viele andere Details machen die Arbeit und damit auch das Freizeitvergnügen mit dem Terra Mobile leichter als mit so manchem anderen Laptop. So muss ich die vielen Schnittstellen nicht erst mit einem umständlichen Seitenblick anvisieren, um den passenden Stecker zielsicher einzustecken; sämtliche Anschlüsse sind oben neben der Tastatur deutlich gekennzeichnet, das ist der Vorteil auch des großen Displays, denn dadurch ist rechts und links neben der großen Tastatur ausreichend Platz für die Markierungen. Erleichtert wird das anschlussfreudige Verhalten zudem dadurch, dass weder bei der HDMI-, noch bei der LAN- und anderen Buchsen auf irgendwelche Mini-Varianten zurückgegriffen wird, hier kann jeder Standardstecker genutzt werden. Wem die vielen Schnittstellen des 1550 noch nicht reichen, der kann sich aus dem optionalen Zubehör die Dockingstation für knapp 150 Euro dazukaufen, diese wird an die USB-Typ-C-Schnittstelle angeschlossen, dann kommen noch mal eine ganze Reihe Typ-C- und Typ-A-Schnittstellen hinzu, interessanter sind hier allerdings die zusätzlichen Display- Anschlüsse. Die Dockingstation sollte ihren festen Platz auf dem Schreibtisch haben, nicht nur, weil sie ein prima Pult für das Terra Mobile abgibt, sie braucht außerdem eine Steckdose.
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Preis: um 1200 Euro

Terra Mobile 1550

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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