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Kategorie: Mobile sonstiges
20.10.2015

Einzeltest: iBasso DX50

Aus allen Rohren

9355
Christian Rechenbach
Christian Rechenbach

Mobil highendig Musik zu hören, ist ein heißeres Thema, als ich es vor 1–2 Jahren angenommen hätte. 192 kHz braucht man jetzt auch im Zug, und Player, die das können, werden gerade gekauft wie geschnitten Brot.

Gucken Sie mal hier, ich habe einen, der preislich attraktiv und technisch hochspannend ist.  

Peripherie:


 Kopfhörer: Audeze LCD-3, Furutech H118, BOSE Quietcomfort 20i  
Wenn ich vor Jahren hätte prognostizieren dürfen, wie gut so ein Astell&Kern AK100 in Deutschland angenommen würde, ich hätte daneben gelegen. Hochwertige Player dieser Art brauchen die Deutschen ja doch! Der DX50 von iBasso liegt nun preislich in einer ganz anderen Region, kann allerdings ungeachtet dessen mit zwei Dingen aufwarten: angesichts der Preisklasse erstklassigen technischen Daten (wie der Einsatz eines Wolfson WM8740-DACs) und einem recht großen Hype, der in Kopfhörer-Foren erzeugt wurde und ihm jetzt vorausgeht. Die anfänglichen Software-Macken sind jetzt ausgebügelt, das Ding arbeitet absolut stabil und ist auch so gebaut. Wenn man sich den DX50 ansieht, weiß man schon, wo dieser Hype herrührt. Das Gehäuse besteht aus gebürstetem Aluminium und sorgt für eine edle Note, sein Display ist mit 2,4 Zoll schön groß. Im ersten Moment habe ich  sparsam dreingesehen, als ich feststellte, dass es sich tatsächlich um einen berührungsempfindlichen Bildschirm handelt. Und obwohl man dann zunächst Angst hat, die kleine Icons auch ordnungsgemäß treffen zu können, muss ich sagen, dass die Bedienung sehr ordentlich funktioniert. Alles andere, wie das Zurechtfinden in Menüs oder das Anlegen von Playlists hat beim iBasso genauso viel mit kurzem Anfreunden und Verinnerlichen der Menüstruktur zu tun wie bei allen mobilen Playern. Die Menüs werden außerdem sehr knackig dargestellt, so ein IPS-Display kann halt was. Fast schon unglaublich ist der Umstand, den Akku wechseln zu können. Das gibt’s ja heute kaum noch und macht mir den DX50 schon mal sympathisch. Wen’s interessiert: ein Wechsel-Akku kostet im Zubehör ungefähr 20 Euro, der mitgelieferte liefert dem iBasso Energie für extrem gute 15 Stunden. Ein paar Knöpfe für Funktionen, die man oft und schnell braucht, haben wir natürlich trotzdem. Die großen Gummitasten unterhalb des Displays lassen sich natürlich einwandfrei treffen und sorgen für eine unverbesserbare Bedienung im Alltag. Wenn einmal die Playlist steht, kann auch jemand mit Riesenhänden noch den Titel wechseln. Die Lautstärke stellt man per Taster an der rechten Seite ein, viel mehr braucht man dann im Alltag ja erst mal nicht. Die Musik speichert man am besten auf einer Micro-SDHC/SDXC-Karte. Jungen Leuten werden die 8 GB interner Speicher sicher reichen, aber ich muss ja partout eine Hires-Sammlung in den Zug mitnehmen und brauche entsprechend mehr. Das geht ganz einfach, indem man die Karte per SD-auf- Micro-SD-Adapter in den Computer oder einen Cardreader steckt, sie per Drag&Drop mit Musik füllt (Dateiformat: egal) und den kleinen Chip unten in den DX50 einführt. Sie wird beim Start gescannt, danach stehen die Alben im Archiv zur Verfügung.
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Preis: um 300 Euro

iBasso DX50


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