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Kategorie: Lautsprecher Surround
20.10.2015

Einzeltest: Wharfedale Moviestar MS-100

Kleine Geschwister

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Roman Maier
Roman Maier

Wharfedales Moviestar MS-100 braucht wenig Platz, aber möchte wie seine großen Brüder durch riesigen Kinosound in kleinen Räumen überzeugen. Das wollten wir genau wissen und haben das ultrakompakte 5.

1-Paket auf den HEIMKINO-Prüfstand geschickt.Als Wharfedale vor zwei Jahren sein Moviestar DX-1 HCP vorstellte, hagelte es gute Kritiken und Testsiege. Kein Wunder, kreierte das englische Traditionsunternehmen doch ein kompaktes Surroundset, das die hohen Anforderungen seiner Schöpfer in Sachen Klangqualität, Leistungsfähigkeit und Verarbeitungsgüte vollends erfüllte und auch für Verblüffung in der HEIMKINORedaktion sorgte. Doch in der Zwischenzeit haben sich die Wharfedale- Entwickler nicht auf ihren Lorbeeren ausgeruht und ihre Moviestar- Linie um ein ultrakompaktes Geschwister-Set namens MS-100 erweitert, das die bewährte Wharfedale-Moviestar-Qualität auch in kleinere Wohnräume liefern soll.

Ausstattung


Widmen wir uns zunächst dem Hauptprotagonisten, dem MS-100 Satellite, der in diesem Setup gleich viermal zum Einsatz kommt und als Front- und als Rearspeaker eingesetzt wird. Als Erstes fallen die ultrakompakten Abmessungen (98 x 100 x 107 mm) ins Auge, die die unauffällige Installation in nahezu jedem Wohnzimmer versprechen. Aber verstecken müssen sich die kleinen Würfel keineswegs, verfügen sie doch über ein hervorragend verarbeitetes, sanft gerundetes und an das Design eines erfolgreichen Computer- und Smartphone-Anbieters angelehntes Kunststoffkleid in Hochglanzoptik. Die aus zwei Ebenen bestehende Standfläche erscheint eher ungewöhnlich, macht aber Sinn, erlaubt sie doch eine gerade (horizontale) wie eine leicht aufwärts gerichtete Abstrahlung. Auch in Sachen Technik hat Wharfedale sich nicht lumpen lassen und spendierte jeder Moviestar-Box einen straff aufgehängten 70-Millimeter- Breitbänder, der seinen Platz hinter dem feinmaschigen (natürlich in Gehäusefarbe gehaltenen) Metallgitter findet. Alles Beschriebene gilt in gleicher Form für den Center, der sich ausschließlich in seiner Gehäusebreite von den Satelliten unterscheidet, sich mit seinen 176 Millimetern dennoch problemlos unter- oder oberhalb des vorhandenen Fernsehgerätes unterbringen lässt. Eine weitere Besonderheit sind die zum Lieferumfang gehörenden Wandhalter, die die einfache Wandmontage jedes der fünf Passivmodelle erlauben. Last but not least gehört natürlich auch noch ein kompakter, aber technisch erwachsener Subwoofer zum Lieferpaket der britischen Lautsprecherschmiede. Wie die eben beschriebenen Satelliten ist auch er in ein hochglänzendes Kunststoffgewand gehüllt, dessen Rückseite ein stattliches Aktivmodul ziert. Mit zwei Niederpegeleingängen, zwei Drehreglern zur Justage der Lautstärke und Trennfrequenz sowie mit einem Phasenumschalter ausgestattet, bietet der gerade einmal 31 Zentimeter hohe Basswürfel alles, was ein moderner Subwoofer an Bord haben sollte. Und auch an der Leistung hat man bei Wharfedale nicht gespart und seinem Sub eine 150-Watt-Endstufe spendiert, die das im Boden befindliche, 200 Millimeter durchmessende Langhubchassis mit reichlich Leistung befeuert. 

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Preis: um 500 Euro

Wharfedale Moviestar MS-100

Einstiegsklasse

3.5 von 5 Sternen

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