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Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Manger w1

Lifestyle und Technik

Lautsprecher Stereo Manger w1 im Test, Bild 1
11857

Es ist bereits einige Jahre her, da beeindruckte ein Referenz-Studiomonitor namens Manger c1 die gesamte Redaktion. Jetzt kommt eine Abwandlung des Themas zu den Händlern, nämlich die w1, die erste Manger für an die Wand.

Lautsprecher Stereo Manger w1 im Test, Bild 2Lautsprecher Stereo Manger w1 im Test, Bild 3Lautsprecher Stereo Manger w1 im Test, Bild 4
Mittlerweile kennen einigermaßen  gut  unterrichtete  HiFi-Fans die Lautsprecher von Manger, oft  geht es denen, die einen solchen Lautsprecher  live  erleben  durften,  wie  uns  nach dem Test des Studiomonitors c1:  Man verlässt tief beeindruckt und geschädigt  fürs  Goutieren  von  Normal-HiFi den Hörraum. Grund dafür ist der  Manger-Schallwandler,  auch  MSW  oder schlicht  „Der Manger“ genannt,  der  charakteristisch  für  alle  Manger-Lautsprecher  ist.  Der  mittlerweile  legendäre Wandler geht auf eine Idee  des Firmengründers Josef W. Manger  zurück, der in den 1960er- und 70er-Jahren nicht nur seine Überlegungen  zu  einem  zeitrichtigen  Schallwandler  in eine Reihe Patente ummünzte, sondern  auch  die  Urform  des  MSW  in  Produktion brachte. Seitdem wird der  Wandler  kontinuierlich  weiterentwickelt, wofür mittlerweile Josefs Tochter  Daniela Manger verantwortlich ist. Da  es Vergleichbares sonst nirgendwo gibt,  liegt es in der Natur der Sache, dass die  Fertigung zu 100 % im eigenen Haus  erfolgt.  So  finden  sich  im  Firmensitz  in Mellrichstadt nicht nur Fräsmaschinen,  sondern  auch  Magnetisierungs-  und Spulenwickelmaschinen – mehr  Fertigungstiefe geht nicht.Was macht nun diesen Manger-Schallwandler so besonders? Ganz einfach: Er funktioniert ganz anders und vermeidet die Fehler eines konventionellen Lautsprechers.  Während beim konventionellen Lautsprecher die (meist  konusförmige)  Membran  eine  „kolbenförmige  Bewegung“  (also vor und zurück) vollführen soll, handelt es sich beim  Manger um einen Biegewellenwandler. Dessen Membran  ist eine runde, flache und biegeweiche Folie, die zwar ebenfalls von einer Schwingspule vor und zurück angeregt wird,  bei der sich die Wellen jedoch konzentrisch von innen nach  außen ausbreiten,  vergleichbar  mit  einer Wasseroberfläche,  in die man einen Stein wirft. Der grundlegende Nachteil  des konventionellen Kolbenlautsprechers ist, dass er nur  im eingeschwungenen(!) Zustand perfekt funktioniert. Der  Vorgang des idealen Ein- und Ausschwingens stellt für den  Kolbenlautsprecher dagegen eine unlösbare Aufgabe dar,  denn  die  Schwingspule  muss  ja  die  Membran  erst  einmal  in Fahrt bringen, in diesem Zusammenhang sind auch 10  Gramm eine Menge Masse, wenn man sie 20.000-mal in  der Sekunde hin und her wuchten muss. Beim Ausschwingen wiederum will dieses Masse-Feder-System auf seiner  Eigenfrequenz weiterschwingen, ohne die Dämpfung durch  die mechanischen Verluste sogar bis in alle Ewigkeit. Beim  Manger liegen die Verhältnisse grundlegend anders, da die  Schwingspule nur die Mitte der Biegemembran anregen  muss, die Schallabstrahlung übernehmen ja die Biegewellen  seitlich der Schwingspule. Der Manger vermeidet die Energiespeicherung des Masse-Feder-Systems und damit dessen  Zeitverluste. Daher ist das ideale Ein- und Ausschwingen  gerade die Spezialität des MSW. Ganz nebenbei ist das Biegewellenprinzip für alle Frequenzen geeignet, die Einteilung  in Hoch-, Mittel- und Tieftöner entfällt. Der Manger ist  alles zusammen, nämlich ein echter Breitbänder. Einzig im  Bassbereich ist er limitiert, weil er nur begrenzt Luft bewegen kann, dafür funktioniert er oberhalb von 80 Hz nahezu  ideal, und zwar bis weit über den Hörbereich von 20 kHz  hinaus. Bei den Lautsprecherkonstruktionen von Manger, so auch  bei der von uns geschätzten c1, wird der MSW üblicherweise  mit einem Tieftöner kombiniert. Nicht so bei unserer aktu- ellen w1, bei der es sich um eine flache Box zur Wandmontage handelt. Mit weniger als 5 Liter Volumen schmiegt sich  das geschlossene Gehäuse flach und unauffällig an die Wand.  Im Inneren finden wir eine sehr sorgfältige Dämpfung mit  zwei  verschiedenen  Materialien. Weiterhin  sitzt  eine  Frequenzweiche drin, die dem Wandler Bassfrequenzen unter  150 Hz von der Spule hält. Zur Frequenzgangkorrektur ist  nur wenig Kosmetik in Form eines Saugkreises vorhanden,  ansonsten läuft der MSW bereits von sich aus absolut vorbildlich. Das Gehäuse ist leicht keilförmig gebaut, so dass der Lautsprecher  auf den Zuhörer ausgerichtet werden  kann. Als Stereopärchen hängt man die  w1 nach innen geneigt auf, für Center  oder Rears kann man je nach Montagehöhe die passende Ausrichtung wählen. Klar zielt das Konzept der w1 nicht  nur auf den HiFi-Stereoliebhaber ab,  durch  die  hervorragende Wohnraumintegration der  Wandlautsprecher ist  die w1 genauso für ein fast unsichtbares Heimkino prädestiniert, oder  auch einfach nur, um einem Fernseher  zu hervorragendem Klang zu verhelfen.  Auch Beschallungsaufgaben kann man  sich  vorstellen  sowie  alle  möglichen  Anwendungen im modernen  Wohnambiente,  und  natürlich  nicht  zuletzt  unser Thema mit Musik von Server  und Computer und feiner Digitalkette schreit förmlich nach einem wohnraumintegrierten  Lautsprecher.  Apropos wohnraumintegriert: Die w1 ist in  einer Vielzahl von Farben und Oberflächen erhältlich. Auf Kundenwunsch  gibt  es  Echtholzfurnier,  High-Gloss- Lack  oder  auch  dezentes  Seidenmatt  in  allen  RAL-Tönen.  Kosten  tut  der  Spaß ab 3.660 Euro pro Paar. Das ist  viel Geld pro Liter Gehäusevolumen,  betrachtet  man  jedoch  die  Qualität  und die aufwendige Fertigung allein  des Manger-Wandlers, relativiert das  die Sicht dann doch gewaltig – zumal  die w1 den günstigsten Einstieg in die  Manger-Klangwelt darstellt. Diese Klangwelt genießen wir standesgemäß mit dem von Manger kompilierten Sampler „Musik wie von einem  anderen Stern“, auf dem sich wohlbekannte und oft gehörte Hörtestklassiker wie Livingston Taylors  „Isn‘t She  Lovely“ oder die (auch sonst anzuhörende, wunderbare) Marla Glen die  Klinke in die Hand geben. Bei Stimmendarbietungen gibt‘s umgehend  Gänsehautgarantie, denn so hautnah  und authentisch, so gleichzeitig detailreich  und  selbstverständlich  hört  man  Musik nur selten. Der Wandler reproduziert in seiner pursten Form jegliche  Feinheiten erschreckend realistisch, die  musikalischen Akteure sind dermaßen  plastisch  und  greifbar  vorhanden,  wie  man  es  nur  von  guten  Breitbändern  kennt. Bei  Yuri Honings verjazztem  „Walking on the Moon“ erlebt der Zuhörer einen Saxofonsound wie im Jazzkeller  und  wenn  das  Schlagzeug  einsetzt, macht die quasi aus dem Nichts  entstehende  Grobdynamik  sprachlos.  Bei Liveaufnahmen, sei es Leonard  Cohens  unglaubliches  Spätwerk „Live  in London“ oder die gute alte „Jazz in  the Pawnshop“ entsteht mühelos die  passende Atmosphäre, und die bereits zitierte Gänsehaut lässt nicht lange  auf  sich  warten. Und das Mittendringefühl, wie es der Pawnshop über die  Manger  bietet,  ist  schlichtweg  phänomenal. Die Basswiedergabe wird  durch die Wandmontage zwar etwas  aufgepäppelt,  doch  hier  machen  wir  uns nichts vor, die w1 spielt bis in den  Grundton  ultrapräzise,  doch  so  etwas  wie Tiefbass sollte man nicht erwarten.  150 Hz Hochpass; bleiben eben 150  Hz Hochpass, wer will, kann die w1 ja  mit einem Subwoofer kombinieren, für  Heimkinoanwendungen ist der ja eh  Pflicht. Als highendige Fernseherlautsprecher wie auch für die unauffällige,  moderne Digitalanlage ist die Manger  eine  Bereicherung  für  den  anspruchsvollen Genießer.
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Fazit

Wer hätte das gedacht? Der legendäre  Manger-Wandler macht sich im Wohnzimmer (fast) unsichtbar und empfi ehlt sich  als höchstwertiges Stereo- oder Heimkinosystem.

Preis: um 3660 Euro

Manger w1


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Ausstattung

 
Vertrieb Manger Audio, Mellrichstadt 
Telefon 09776 9816 
Internet www.mangeraudio.com 
Abmessungen (BxHxT): 463 x 264 x 71/136 mm 
Bestückung 20-cm-Vollbereichswandler (Manger Schallwandler MSW) 
Oberflächen: Lack, seidenmatt (alle RAL-Farben), Lack Hochglanz, Nextel, Echtholzfurnier 
checksum Wer hätte das gedacht? Der legendäre Manger-Wandler macht sich im Wohnzimmer (fast) unsichtbar und empfiehlt sich als höchstwertiges Stereo- oder Heimkinosystem. 

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