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Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Elipson Planet LW

Rund macht glücklich

Lautsprecher Stereo Elipson Planet LW im Test, Bild 1
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Den Brückenschlag von Design und Technik zum Klang hat sich die französische Marke Elipson auf die Fahnen geschrieben. Wenn es nach Marco Bialk, dem Mastermind des Deutschlandvertriebs B-1, geht, kommt noch eines hinzu: Begeisterung!

Peripherie:


 Quellen: Samsung Series 5 Ultra 
Lautsprecher Stereo Elipson Planet LW im Test, Bild 2Lautsprecher Stereo Elipson Planet LW im Test, Bild 3Lautsprecher Stereo Elipson Planet LW im Test, Bild 4Lautsprecher Stereo Elipson Planet LW im Test, Bild 5Lautsprecher Stereo Elipson Planet LW im Test, Bild 6
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Seit letztem Jahr kümmert sich der neu gegründete Vertrieb B-1 „be one“ in Deutschland um die Marke Elipson. Firmenchef Marco Bialk ist in der Szene kein Unbekannter, verfügt er doch über 20 Jahre Erfahrung in der Branche, allein zehn davon bei GP Acoustics, wo er als „Mr. Reference“ für die oberste KEF-Schiene zuständig war. Jetzt also B-1, wo sich Bialk mit HiFi-Preziosen beschäftigt, die gerne mehr sein dürfen als Handelsware – daher liegen Begriffe wie Begeisterung nahe. Da passen die französischen Elipson- Lautsprecher wie die berühmte Faust aufs Auge, sind sie doch weitab vom Mainstream und vollkommen eigenständig. Die Franzosen haben eine ausgeprägte Vorliebe für runde Formen (es gibt jedoch auch andere). Bis hin zur künstlerischen Installation von Designerhand (Elipson Sound Tree) reichen die teils extravaganten Kreationen der Franzosen. Dabei handelt es sich bei Elipson keinesfalls um einen neumodischen Anbieter von Designerlautsprechern. Ganz im Gegenteil, die Firma hat mehr als 70 Jahre auf dem Buckel und belieferte ab 1948 den französischen Rundfunk mit Monitoren. Bereits 1938 propagierte Elipson den Kugellautsprecher; das berühmteste Stück heißt bs 50, eine Kugel mit 50 cm Durchmesser mit einem riesigen „Ohr“ als Schalltrichter, die jüngst neu aufgelegt wurde – 60 Jahre nach ihrem Erscheinen. Doch nun zu unseren Schätzchen, den Planet LW. Die Planet-Serie umfasst drei Linien in den Größen M (mit 10er- Tiefmitteltöner) und L (mit 17er). Die Standardversionen sind Passivlautsprecher, während unser Testobjekt Planet LW natürlich ein Aktivlautsprecher ist. Doch nicht nur das, er ist auch „sans fil“, wie der Franzose sagt, also drahtlos bis auf die Stromkabel. Eine Signalverkabelung gibt es nicht, dafür ist die Funkstrecke zur mitgelieferten Box „Audio- Bridge“ zuständig. Bei dem als „WELL“ bezeichneten Elipsoneigenen Prinzip soll es sich weder um WLAN noch um Bluetooth handeln, man legt allerdings Wert darauf, dass die Drahtlosstrecke 16 Bit/48 kHz in unkomprimierter Qualität beherrscht. Das schaff t Bluetooth auch, zumal das Kompressionsverfahren AptX an Bord ist, denn Bluetooth können die Planet LW auch. Wir haben also zwei Drahtlosübertragungen: via Bluetooth vom Quellgerät zur Bridge und via WELL von dort zu den Lautsprechern. Natürlich kann die Bridge auch kabelgebundenes Signal aufnehmen, entweder klassisch analog per Cinch oder Klinke oder digital per optischem S/PDIF (bis 96 kHz). Damit eröffnet uns das Planet-LW-System die Möglichkeit, eine sehr schlanke HiFi-Anlage aufzubauen. Vom Musikserver geht es direkt in die Bridge - fertig. Oder man spielt die Musik direkt von Tablet, Smartphone oder Notebook per Bluetooth ein. Wir benutzten ein Ultrabook mit Bluetooth, wobei Musik sowohl von Festplatte abgespielt als auch direkt aus dem Internet in HiFi-Qualität gestreamt wurde. Die Bridge ist zwar sehr nett anzusehen, sie kann aber auch in der Schublade verschwinden, womit wir der idealen, unsichtbaren Anlage maximal nahe kommen. Mit der Fernbedienung werden direkt die Lautsprecher gesteuert, es gibt An/Aus, eine Lautstärkeregelung und bei Playlisten Basics wie Pause und Titelsprung. Schauen wir uns die Lautsprecher an, die in perfekter Kugelform daherkommen. Ein magnetisches Gitter schützt den 17-cm-Koaxtreiber, auf der Rückseite finden wir ein kleines Terminal fürs Stromkabel und eine Bassreflexöffnung. Weiter gibt es eine Vorbereitung für Systemständer an der untersten Stelle, während unsere Testmuster auf den mitgelieferten Aluminiumringen ruhen. Das Gehäuse ist perfekt hochglänzend lackiert und macht beim Beklopfen einen massiven Eindruck. Es scheint nicht aus GFK zu bestehen, vielmehr aus einer keramischen Struktur oder einem Harz mit keramischer Füllung. Im Inneren geht‘s fast eng zu, denn es müssen ja neben dem Treiber Stromversorgung, Sender/Empfänger und Endverstärkung untergebracht werden, wofür drei Platinen benötigt werden. Für die Verstärkung sind zwei ICE-Power-Einheiten pro Box zuständig. Wir haben also ein vollaktives Prinzip mit Schaltverstärkern aus dem Hause B&O – genau so macht man das heute. Der Koaxtreiber macht einen hochwertigen Eindruck, er ist magnetisch geschirmt und baut auf einem Alu-Druckgusskorb mit schmalen Streben auf. Dazu ist er schön luftig geworden. Die Tieftonmembran besteht ganz traditionell aus Papier, eine inverse Gummisicke und eine schön breite Zentrierspinne, die zudem perfekt plan ist, besorgen die Aufhängung. Der Tieftonpart ist mit einer großzügigen 38-mm-Schwingspule auf Aluträger ausgerüstet, denn innendrin muss ja der Hochtöner Platz finden. Dieser ist eine Gewebekalotte mit standesgemäßer 25-mm-Spule – eine absolut vollwertige Lösung. Vollwertig ist auch das passende Stichwort zum klanglichen Auftritt der Planet LW. Sie punktet mit einem beeindruckenden Bass, der aber nicht im Mindesten überzogen rüberkommt, dafür aber schön sauber spielt. Bei Donald Fagens „Morph the Cat“ ist der E-Bass ziemlich präsent, wie es sich gehört und der Sound ist alles andere als schmalbrüstig. Genauso wie die Dosis Bass gefällt mir auch der Hochton, der sich nie aufdrängen muss, aber dennoch mit schöner Feinzeichnung dabei ist. Tracy Chapmans Stimme erklingt dabei genauso natürlich wie die von Amira Warning alias Ami. Ein koaxtypisches Highlight ist die räumliche Darstellung des Musikgeschehens, die bei der Planet LW nicht nur breit, sondern auch mit der nötigen Tiefe gelingt. Die Planet LW ermöglicht es jederzeit, die Größe des Aufnahmeraums abzuschätzen und bei Live-Aufnahmen die Atmosphäre aufzusaugen. Tower of Powers „The Oakland Zone” kommt fetzig-dynamisch und mit präzise separierten Instrumenten ans Ohr – sehr schön. Auf der anderen Seite zaubert Yuri Honing mit seinem akustischen Quartett feinste Jazz-Atmosphäre und es ist ein Genuss, den Musikern beim Spielen „zuzugucken“. Die Planet LW schlägt sich insgesamt hervorragend und offenbart jede Menge Stärken, sie ist eine musikalische Box, die abseits von jedem Design auch akustisch absolut überzeugt. Damit haben wir schließlich ein System vor uns, das perfekt in die heutige Zeit passt. Eine schlanke Anlage ohne überflüssige Komponenten, drahtlose Musikübertragung zu den Lautsprechern, und das Ganze in einer überzeugenden Qualität. Das sollte viele Liebhaber finden.
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Fazit

Das Planet-LW-System ist auf der Höhe der Zeit. Drahtlose Signalübertragung, bei Bedarf Flexibilität bei den Quellen. Dazu hochwertige Komponenten für ein tolles aktives Lautsprecherkonzept. Das kann man machen.

Preis: um 1700 Euro

Elipson Planet LW


-

Ausstattung

 
Preis: 1700 
Vertrieb B-1, Schenefeld 
Telefon 040 41459672 
Internet www.b-1.eu 
Oberflächen Hochglanz schwarz, weiß, rot 
Lieferumfang Paar Aktivlautsprecher, drahtlose Transmitterbox „The Bridge“, USB-Bluetooth-Dongle, Fernbedienung 
Abmessungen Audio-Bridge (B x H x T in mm): 159/159/38 
Abmessung Lautsprecher (B x H x T in mm) 290/290/290 
Bestückung 1 x 17-cm-Tiefmitteltöner, 25-mm-Gewebekalotte (koaxial) 
Eingänge: digital optisch, Bluetooth; analog 1 x Klinke 3,5 mm, 1 x RCA stereo 
checksum „Das Planet-LW-System ist auf der Höhe der Zeit. Drahtlose Signalübertragung, bei Bedarf Flexibilität bei den Quellen. Dazu hochwertige Komponenten für ein tolles aktives Lautsprecherkonzept. Das kann man machen.“ 

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