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Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Elipson Planet L

Es geht rund

Lautsprecher Stereo Elipson Planet L im Test, Bild 1
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Sie sind das ewige Kistenlautsprecher-Design leid? Elipson hat ein Faible für das Spezielle, weswegen wir uns beim französischen Hersteller für Sie umgesehen haben und fündig wurden. Kugelrunde Lautsprecher? Geht das? Na klar – Balsam für die HiFi-Seele und jetzt bei uns im Test.

Lautsprecher Stereo Elipson Planet L im Test, Bild 2Lautsprecher Stereo Elipson Planet L im Test, Bild 3Lautsprecher Stereo Elipson Planet L im Test, Bild 4Lautsprecher Stereo Elipson Planet L im Test, Bild 5
Elipson mögen viele, die sich nicht so intensiv mit dem Thema HiFi befassen, für eine neue Firma halten – doch genau das Gegenteil ist der Fall. Bereits im Jahr 1938 wurde die Firma gegründet, aus der 1951 die Marke Elipson hervorgegangen ist. Joseph Léon, Vordenker bei Elipson, schuf Lautsprecher, die dem Zeitgeist immer etwas entgegenzusetzen hatten. Gegen das sonst übliche Kistendesign trat Léon schon damals mit seinen kugelförmigen Lautsprechern an, die es in zahlreichen Abwandlungen zu kaufen gab. Auch technisch waren die Produkte ihrer Zeit meist voraus, so dass Elipson einige der Entwicklungen, Ideen und Produkte aus dem eigenen Haus patentieren konnte. Mit durchschlagendem Erfolg: Große Studios und der französische Hörfunk nutzten die Lautsprecher von Elipson zu Produktionszwecken in ihren Studios. Auch heute noch halten die Franzosen an den ursprünglichen Ideen fest und bauen fl eißig Lautsprecher in Kugelform. Heutzutage natürlich mit besseren Produktionsmöglichkeiten und modernerer Technik denn je.
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Design und Ausstattung

Wir haben uns für den Test in dieser Ausgabe den größten Passivlautsprecher der aktuell erhältlichen Elipson-Planet-Modellreihe in die Redaktion bestellt. Die Planet L sind als Stand-alone-Lautsprecher konzipiert, die mit einem 165-mm-Koaxialtreiber im kugelrunden Bassreflexgehäuse ordentlich Tiefgang und Dynamik produzieren können. In hochglänzendem Schwarz, Rot oder Weiß sind die Planet-L-Modelle bereits seit längerer Zeit erhältlich. Ganz aktuell gibt es die Lautsprecher zusätzlich in den matten Varianten mit den schön klingenden Bezeichnungen „Mercury Ice“, „Saturn Dust“ und „Neptun Stone“. Wie auch immer Sie sich entscheiden, der deutsche Vertrieb B-1 ruft für alle Varianten 399 Euro pro Stück auf. Elipson bietet eine Menge Zubehör für seine wunderschönen Kugellautsprecher an, die diese in allen Aufstellvarianten perfekt zur Geltung bringen. Serienmäßig liegen den Planeten 20 Millimeter hohe Aluminiumringe bei, auf der die Lautsprecher platziert und auf die Hörposition ausgerichtet werden können. Damit die tollen Lackoberflächen beim Ausrichten der Kugeln nicht beschädigt werden, sind die Ringe an den Kontaktflächen zu den Lautsprechern mit einem weichen Filz ausgekleidet – sehr schön. Wer die Planet L lieber frei im Raum aufstellen möchte, verwendet die optisch darauf abgestimmten Bodenständer zum Stückpreis von rund 130 Euro. Die 830 mm hohen Füße sind aus gebürstetem Stahl gefertigt und garantieren durch ihr hohes Gewicht von 15 Kilogramm den sicheren Stand der auf Ohrhöhe befestigten Kugellautsprecher. Unsichtbar integrierte Kabel sorgen für ein sehr elegantes Gesamtbild. Alternativ dazu können die Lautsprecher mit ebenfalls sehr eleganten Halterungen an einer Wand (Wandbefestigung: 75 Euro) oder einer Decke (Deckenbefestigung: 99 Euro) montiert werden. Das Ausrichten der Lautsprecher auf die Hörposition ist damit ebenfalls möglich. Technik Die Kugelgehäuse sind aus verstärktem Fiberglas mit variablen Wandstärken aufgebaut. Das macht die Planet L erstaunlich resonanzarm, was die Klopfprobe mit dem Fingerknöchel und dem Handballen bestätigt. In der 290-mm-Lautsprecherkugel sitzt ein koaxial aufgebauter Treiber mit kräftigem Antrieb hinter dem formschönen Gitter. Letzteres vollendet die Kugelform perfekt. Das Chassis mit 165-mm-Nennmaß nutzt zur Reproduktion tiefer und mittlerer Frequenzen eine Papiermembran. Anstelle einer Dustcap sitzt im Zentrum des 16ers eine 25-mm-Gewebekalotte. Der Bassreflexkanal ist auf der Rückseite oberhalb der Lautsprecherterminals zu finden. Diese sind von sehr ordentlicher Qualität und nehmen neben losen Kabelenden auch mit Bananensteckern konfektionierte Strippen kontaktsicher auf. Rund sieben Kilogramm bringt der Planet L auf die Waage.

Für Bassfetischisten: Subwoofer Planet Sub

Einen optisch harmonierenden Subwoofer bietet Elipson ebenfalls an, falls der Wunsch nach mehr Tieftondynamik aufkommen sollte. Dieser ist nicht kugelrund, sondern als Zylinder ausgeführt. Im Gehäuseboden werkelt ein 200-mm-Tieftonchassis mit stabiler Papiermembran, das von einem 200 Watt leistenden Modul mit Energie versorgt wird. Die Bassreflexöffnung und der Aktiveinschub sitzen auf der „Rückseite“ des Subwoofers. Zur Vermeidung unnötig hoher Auslenkungen des Basstreibers wird der Subwoofer bei 30 Hertz mit 24 dB hochpassgefiltert. Der 450 Euro teure Planet Sub lässt sich mit seiner geringen Bauhöhe von 40 Zentimetern unauffällig in Hörräumen platzieren. Zur Anpassung an die Hauptlautsprecher dient eine zwischen 0 und 180 Grad schaltbare Phase sowie die von 50 bis 200 Hertz stufenlos regelbare Übergangsfrequenz.


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In der Freifeldmessung fällt der Frequenzgang unterhalb von 100 Hertz bereits ab. Recht wandnah platziert, addiert sich der vom Reflexkanal rückseitig abgestrahlte Bassanteil und sorgt am Hörplatz für zufriedene Gesichter. Die Epsilon Planet L sind keineswegs schwächlich und gefallen durch ihr klar definiertes Bassvolumen. Das Abstrahlverhalten ist sehr überzeugend und bis auf eine kleine Spitze des K3-Wertes bei 2 kHz liegt der Klirr im Mittel auch bei sehr lauten 95 Dezibel unter einem Prozent.

Klang

Die Kugellautsprecher dürfen auf dem Sideboard Platz nehmen und zum Hörtest antreten. Sie sind bei der Aufstellung unkritisch und funktionieren hervorragend im klassischen Stereodreieck, mit leichter Eindrehung zur Hörposition. Die doch recht zierlichen Lautsprecher verblüffen mit einem klar definierten Klangbild, das vom Bass- bis zum Hochtonbereich mehr als überzeugend ausfällt. Ganz runter bis zur Suboktave spielen die Kugeln zwar nicht, doch wandnah platziert, überzeugt der knackige, stets präzise aufspielende Bass. Die Lautsprecher musizieren wunderbar harmonisch, mit samtig tönender Stimme klingen die Planet L vergleichsweise warm und eher sanft. Sie spendieren Interpreten viel Luft um sich herum, um diese frei atmen zu lassen. Räumlich geht das Ganze in Richtung Breitbänder, mit toller Breiten- und Tiefenstaffelung und einwandfreier Mittenlokalisation. Wer es deftiger mag oder die Kugeln freistehend im Raum platziert, erweitert das Duo einfach um den passenden Planet-Subwoofer. Dann geben die Lautsprecher richtig Gas, auf Wunsch mit bebenden und tief grollenden Bässen.

Fazit

Klang und Design: Epsilon gelingt das mit den wunderschönen Planet L wirklich spielend. Die Kugellautsprecher vereinen ausgezeichneten Klang, exzellentes Design und beste Verarbeitung und das alles zu einem verführerisch niedrigen Preis.

Preis: um 800 Euro

Elipson Planet L


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Ausstattung

 
Paarpreis um 800 Euro 
Vertrieb B-1, Bullenkuhlen 
Telefon 04123 9391220 
Internet www.B-1.eu 
Facebook www.facebook.com/BeoneHH 
Garantie (in Jahre) 2 Jahre 
Ausführungen Hochglanz: Schwarz, Weiß, Rot; Matt: Mercury Ice, Neptun Stone, Saturn Dust 
B x H x T (in mm) 290/290/290 
Gewicht (in Kg) 7 kg 
Unterm Strich... Klang und Design: Epsilon gelingt das mit den wunderschönen Planet L wirklich spielend. Die Kugellautsprecher vereinen ausgezeichneten Klang, exzellentes Design und beste Verarbeitung und das alles zu einem verführerisch niedrigen Preis. 

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