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Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Aurum Vulkan VII

Kraft & Dynamik

Lautsprecher Stereo Aurum Vulkan VII im Test, Bild 1
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Mit Vulkanen verbindet man Hitze, Temperament und unbändige Kraft. Und genau das bewies Quadrals gleichnamiger Drei-Wege-Bolide in unserem Testraum, indem er so richtig Feuer versprühte.

Lautsprecher Stereo Aurum Vulkan VII im Test, Bild 2Lautsprecher Stereo Aurum Vulkan VII im Test, Bild 3Lautsprecher Stereo Aurum Vulkan VII im Test, Bild 4Lautsprecher Stereo Aurum Vulkan VII im Test, Bild 5Lautsprecher Stereo Aurum Vulkan VII im Test, Bild 6Lautsprecher Stereo Aurum Vulkan VII im Test, Bild 7
Allgemein gelten Vulkane als massive, geologische Strukturen, die vor allem aufgrund ihrer unglaublichen Kraft und ihres impulsiven Temperamentes gleichermaßen bewundert wie gefürchtet werden. So ist es nicht verwunderlich, dass die Quadral-Ingenieure ihre knapp 50 Kilo schwere Box mit der imposanten Titulierung „Vulkan“ schmückten, die seit mehr als einem Vierteljahrhundert zu den schillerndsten Schallwandlern Europas gehört. Kein Wunder also, dass wir uns entschieden, die bereits in siebter Generation gefertigten Kraftprotze einmal einem ausführlichen Test zu unterziehen.
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Technik

Irgendwie hatte ich sie mir größer vorgestellt, denn dank ihrer eher zurückhaltenden, gräulich schimmernden Farbgebung, die ich für diesen Test wählte, erscheint die hier vor mir befindliche Vulkan VII zwar stattlich, aber keineswegs klobig oder übertrieben groß. Auffälligstes Merkmal ist das 320 Millimeter messende Tieftonchassis, das im unteren Teil der nach oben hin verjüngten Box sitzt und hinter soliden Metallgittern vor neugierigen Fingern geschützt wird. Hier besteht die Membran, genau wie die seines kleineren Bruders, der oberhalb des Basstreibers als Mitteltöner eingesetzt wird, aus einem Verbundmaterial namens Altima, das sich aus einer Verbindung der Leichtmetalle Aluminium, Titan und Magnesium zusammensetzt. Das Ergebnis ist eine federleichte und zugleich extrem steife Membran, die ein kontrolliertes Hubverhalten des Treibers garantiert. So sollen Bässe, Instrumente und Stimmen präzise dargestellt und Verzerrungen auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Damit dies auch in höheren Pegellagen so bleibt, sitzt die Tieftonsektion in einer separierten Bassreflexkammer des mehrfach verstrebten Aurum-Gehäuses, das übrigens in rund 190 verschiedenen Farbvariationen zu bekommen ist. Zwei nach unten gerichtete, riesige Reflexrohre sorgen hier für eine ausreichende und gleichzeitig geräuschlose Bassunterstützung. Weiter geht’s im oberen Teil der Box, der hier mit einem besonderen Leckerbissen aufwartet, denn für die perfekte Reproduktion hoher Frequenzanteile haben die Hannoveraner weder Aufwand noch Kosten gescheut und die Vulkan mit einem potenten Bändchen-Hochtöner versehen. Dieser arbeitet nach dem magnetostatischen Prinzip, was bedeutet, dass vier kraftvolle Neodymmagnetstäbchen für den Antrieb der hauchdünnen Membran zuständig sind, die im Gegensatz zu ihrem Vorgänger das Vierfache an Membranfläche aufweist. Dies hat gleich zwei Vorteile: Zum einen erreicht das neue Bändchen so einen höheren Maximalschalldruck und zum anderen konnte eine frühere Ankopplung des Hochtöners an seine Mitspieler, in diesem Fall bei 2.200 Hertz, realisiert werden. Ein nicht minder aufwendig gestaltetes Bauteil ist die ausschließlich aus selektierten Bauteilen bestehende Frequenzweiche. Via hochwertiger Real-Cabel-Innenverkabelungen mit den jeweiligen Treibern verbunden, sitzt diese nahe am rückseitig angebrachten Anschlussterminal. Somit werden unnötige Signalwege direkt vermieden. Das Terminal selbst ist mit großzügig dimensionierten Schraubklemmen bestückt, die auch feuerwehrschlauchgroße Lautsprecherstrippen aufnehmen.

Klang

Nach einer gebührenden Einspielzeit will ich endlich wissen, wie sich die Vulkan im Musikeinsatz schlägt und starte den Test mit dem extrem tief abgemischten Song „Don`t do it“ der englischen Band New Order. Schon nach wenigen Sekunden wird mir klar, warum das Quadral-Team hier einen 32er-Tieftöner eingesetzt hat, denn wie sich die Vulkan im Basskeller schlägt, erlebt man eher selten. Druckvoll und mächtig stellt sie die voluminösen und breit gestaffelten Bässe des Titels dar, ohne den Zuhörer dabei einzulullen oder zu erdrücken. Im Gegenteil, diese Performance macht mir so viel Spaß, dass ich den Pegel noch etwas erhöhe und unseren Testraum zum Beben bringe. Dave Stewarts „Lily was here“ soll mir dann Aufschluss über die Impulsstärke, Detail- und Stimmenreproduktion bringen. Gleich zu Beginn überrascht mich das Duo dann mit seiner Agilität, mit der es zu Werke geht und es versteht, den Song kernig und emotional zu reproduzieren, ohne dabei zu dick aufzutragen. Etwas unspektakulärer, dafür detailreicher wird es bei „I can see you“ von Georgio Moroder. Während sich die Box in Sachen Neutralität etwas zurückhält, ist es in erster Linie die seidig-feine Darstellung im unteren Hochtonsegment sowie die breite und sehr tiefe Bühnenabbildung – eindeutig ein Verdienst des exzellent arbeitenden Bändchen-Hochtöners – mit der mich die Box wiederum zu überzeugen wusste. Speziell die knackige, fast schon staubtrockene Darstellung der Bassdrums sowie der saubere und punktgenaue Einsatz der Instrumente beweisen, dass die großen Vulkans nicht nur extrem tief, sondern mindestens ebenso musikalisch aufspielen können.
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Labor

Wie im Testraum, so zeigt sich die Vulkan auch im Messlabor von ihrer besten Seite. Während sie schon ab 30 Hertz auf höchstem Niveau spielt, bewegt sich die Pegeltoleranz über den gesamten Amplitudengang um maximal plusminus 2,5 Dezibel. Bemerkenswert sind die Ergebnisse, die uns die Drei-Wege-Box unter Winkel liefert und sich somit als aufstellungsunkritisch erweist. Lediglich im 30-Grad-Winkel leistet sie sich hier einen kleinen Schönheitsfehler im absoluten Hochtonbereich. Ebenfalls positiv zu bewerten ist der hohe Wirkungsgrad von knapp 90 Dezibel; das bedeutet, dass die Box an fast jedem Verstärker betrieben werden kann.

Fazit

In Quadrals Aurum-Serie ist der Name Programm und hält, was er verspricht. Wie erwartet zeigte sich die Vulkan in unserem Testraum sehr feurig, pegelfest und dynamisch und wusste vor allem in tiefgründigeren Passagen vollends zu überzeugen. In Sachen Detailabbildung überraschte mich die Box jedoch durch ihr Feingefühl und ihre Agilität, was sie nicht nur für Freunde rockiger Musikstücke, sondern auch für Feingeister interessant machen dürfte.

Preis: um 8000 Euro

Aurum Vulkan VII

Referenzklasse


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