Möchten Sie zur Desktopansicht wechseln ? JaNein
310_21112_2
Topthema: Mundorf K+T
Zweiwege-Standbox mit Visaton und Mundorf-AMT
Was folgt auf die MuViStar M? Natürlich die MuViStar L, bei der wir den Sprung von der Kompakt- zur Standbox wagen.
309_0_3
Anzeige
Topthema: On-Ear statt Rentier
Dein Fest, dein Sound - Bis zu 22% Rabatt auf Teufel-Produkte
Du bist auf der Suche nach einer tollen Geschenkidee, die unterm Baum für strahlende Augen sorgt? Egal, ob für Mama, den älteren Bruder oder deine beste Freundin, über guten Sound freuen sich nun wirklich alle.
307_14654_1
Anzeige
Topthema: Ohrenschmaus
Neueröffnung am 18.12.2021
Deutschlands nördlichster HiFi Händler lädt zum 25-jährigen Jubiläum in seine neuen Räumlichkeiten ein. Tauschen Sie sich mit Gleichgesinnten über die Produkte führender HiFi-Marken aus – von der gut klingenden Einsteigerlösung bis zur Highend-Anlage.
304_14625_1
Anzeige
Topthema: VIABLUE™ Kabel vom Feinsten
20 Jahre Jubiläumsgewinnspiel vom 21.11. - 21.12.2021
Seit 2001 steht der deutsche Hersteller für herausragende Qualität und Funktion. Eine komplette Kabelserie, Spikes und Absorber im edlen VIABLUE™ Design bieten dabei jedem Hifi-Fan optimale Lösungen.
Advents-Highlights
Weihnachtsgeschenke für Hifi Fans: Tassen, Bücher, Mützen, Shirts und vieles mehr
offerbox_1638024753.jpeg
>> Hier zum hifitest.de Shop

Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Ascendo D7 active

Lehrstück

Lautsprecher Stereo Ascendo D7 active im Test, Bild 1
15270

Ja, richtig, die hatten wir schon mal, die D7 von Ascendo. Aber glauben Sie mir – in dieser Form ganz bestimmt nichtAscendo-Boss Stefan Köpf ist eher der Typ „schulterzuckender Pragmatiker“, und das macht es sehr angenehm, mit ihm über Lautsprecher, ganz besonders die aus seiner Fertigung, zu reden.

Lautsprecher Stereo Ascendo D7 active im Test, Bild 2Lautsprecher Stereo Ascendo D7 active im Test, Bild 3Lautsprecher Stereo Ascendo D7 active im Test, Bild 4Lautsprecher Stereo Ascendo D7 active im Test, Bild 5Lautsprecher Stereo Ascendo D7 active im Test, Bild 6Lautsprecher Stereo Ascendo D7 active im Test, Bild 7Lautsprecher Stereo Ascendo D7 active im Test, Bild 8
Und bei denen hat sich der Fokus im Lauf der letzten Jahre durchaus verschoben. War es früher sein Bestreben, die Stereowiedergabe mit klassischen Mitteln zu perfektionieren, haben Köpf und seine Mannen vor geraumer Zeit das Thema Heimkino für sich entdeckt und sehr viel Zeit und Aufwand in die Materie investiert. Mittlerweile ist das ein blühender Geschäftszweig, weil man Dinge realisiert hat, die in dieser Perfektion andernorts nicht zu bekommen sind: Vollständig übers Hausnetzwerk konfigurierbare Systeme mit überragender akustischer Performance. Bis jetzt war ich erst einmal im hauseigenen Demokino zu Gast (es war garantiert nicht das letzte Mal) und kann ohne Übertreibung behaupten: Ich habe noch nie etwas auch nur im Entferntesten Vergleichbares erlebt – „gehört“ trifft‘s in diesem Zusammenhang nur ziemlich unvollständig. Weder in anderen Heimkinos noch in „richtigen“ Kinos. Natürlich wollen wir Sie hier nicht mit Dinosauriergetrampel malträtieren, hier geht’s um die zweikanalige Musikwiedergabe. Die Vorgeschichte ist aber notwendig, denn unsere aktuellen Probanden leben von den Erfahrungen, die Ascendo unlängst im Heimkinometier gesammelt hat. Und so brechen wir denn auch ausnahmsweise mit einer Tradition, die so alt ist wie unser Magazin: Bei der Aktivversion der D7 ist digitale Signalverarbeitung im Spiel. Im täglichen Betrieb merken Sie davon nichts, aber sie ist da. Die „klassische“ D7 haben wir Ihnen bereits Anfang 2016 vorgestellt. Ganz einfach deshalb, weil sie ein sehr feiner und komplett spielender Wandler ist, der ob seiner optischen Schlichtheit in jedem Wohnzimmer seinen Platz finden dürfte. Es handelt sich um eine Dreiwegekonstruktion der besonderen Art, bei der ganz viel anders ist, als es der optische Anschein vermuten ließe. Der Treiber auf der Front ist in Wirklichkeit ein Doppelpack, der Hochtöner sitzt inmitten der Membran seines für tiefere Frequenzen zuständigen Spielpartners. Das gute Stück kommt aus Norwegen und wird penibel paarweise selektiert. Die hohe Ausschussquote an dieser Stelleist ein Thema, über das sich Stefan Köpf ziemlich echauffieren kann, eine klanglich ebenbürtige Alternative zu dem 18-Zentimeter- Koax hat er jedoch nicht gefunden. Das satt dimensionierte Reflexrohr unterhalb des Wandlers belüftet mitnichten das Gehäuse des Norwegers, sondern gehört zum ansonsten im Verborgenen agierenden Tieftonpart. Zunächst jedoch ein Blick auf die Rückseite: Da gibt’s oben nämlich einen logischerweise nach hinten strahlenden Hochtöner. Das ist eine durchaus feine Sache, die mitunter zu einem merklich verbesserten Räumlichkeitseindruck führt. Bei Ascendo verbirgt sich der Kniff hinter dem Kürzel „TOS“, das Ganze ist zuschaltbar. Probieren Sie‘s, gerade bei wandnaher Aufstellung sind die Unterschiede verblüffend. Der Bass. Der Hersteller nennt das System „SASB MK II-Technologie“, bei uns heißt es Bandpass-Subwoofer. Zu diesem Zweck arbeiten zwei Tieftöner mit der einen Seite auf ein geschlossenes Volumen unten in der Box, mit der anderen auf ein Bassreflexsystem mit der erwähnten Öffnung auf der Schallwand. Bei korrekter Auslegung generiert die Anordnung reichlich tiefe und präzise Bässe in einem schmalen Frequenzband, und genau das soll‘s hier tun. Das funktioniert bestens, wie sich schon vor knapp zwei Jahren in unserem Hörraum und auf zahlreichen Messen da draußen herausgestellt hat. Jetzt allerdings hat Ascendo die D7 aktiviert und damit ein neues Kapitel aufgeschlagen. Nun ist „Aktivbetrieb“ so ein generelles Zauberwort, in diesem Falle steckt aber weit mehr dahinter als einfach die passive Frequenzweiche durch eine aktive mit nachgeschalteten Endstufen zu ersetzen. Ascendo ergänzt jede Box um einen schwergewichtigen schwarzen Kasten namens „DNA 100.2 HE“. Darin verbergen sich zwei 500 Watt starke Schaltverstärker neuester Generation und ein hochmodernes digitales Signalprozessormodul. Die Endstufen sind erstaunlich kompakte Kraftzwerge, bei denen sogar das Schaltnetzteil mit auf der Platine sitzt. Wer‘s noch etwas extremer mag, der kann mit zwei dieser Verstärker pro Box arbeiten, die beiden Kanäle lassen sich zu einem 1000-W-Monster kombinieren. Das komplexe DSP-Modul hat Ascendo gemeinsam mit externen Spezialisten entwickelt, auch die dazugehörige Software entsteht nicht beim Lautsprecherhersteller selbst – verständlich. Ein Endstufenkanal des Verstärkers bedient den Bandpass, der andere den weiterhin passiv voneinander getrennten Mittelhochtonteil. Die Aufteilung des ankommenden Signals auf die beiden Zweige ist dabei jedoch die simpelste Aufgabe des DSP, seine Stärke besteht darin, dass er aufstellungs- und raumakustikbedingte Probleme korrigieren kann. Das tut er nicht von selbst, die Installation eines Paars „D7 Active“ erfordert eine Einmessprozedur nebst entsprechender Programmierung der klugen Technik in jeder Endstufe. Ist das einmal passiert, brauchen Sie darüber nicht mehr nachzudenken. Sie verbinden die Boxen wie jede andere Aktivbox mit dem Ausgang ihres Vorverstärkers und hören einfach Musik. Die Einmessprozedur wird vom Fachhändler oder Hersteller vorgenommen. Der resultierende Klang entsteht natürlich in Absprache mit Ihnen, niemand will Ihnen vorschreiben, wie‘s bei Ihnen zu Hause tönen soll. Es lassen sich mehrere Setups in der Elektronik speichern, so dass Sie die Wahl zwischen verschiedenen Abstimmungen haben. Auf lange Sicht sollen sogar Änderungen des Setups übers Internet möglich sein – warten wir‘s mal ab. Die Korrekturmöglichkeiten seitens der Elektronik sind vielfältig und umfassen alle Aspekte des „Equalizings“. Die Auswirkungen störender Raummoden und Kanalungleichheiten können effektiv beseitigt werden, tonale Anpassungen an den Geschmack und unterschiedliches Musikmaterial ist kein Problem. Richtig ist, dass das Signal des Vorverstärkers zu diesem Zweck in ein digitales Pendant umgewandelt werden muss, bevor der Rechenkünstler im Geräteinneren sein Werk beginnen kann. Das macht vielen HiFi-Traditionalisten ein bisschen Bauchschmerzen – verständlich. Entscheidend ist jedoch, was am Ende herauskommt, und in dieser Hinsicht kann ich Ihnen nur erzählen, was nach der kaum zehnminütigen Einmessprozedur bei uns im Hörraum herausgekommen ist. Jener ist akustisch ziemlich gut, mit günstiger Nachhallverteilung und kaum tonalen Problemen. Stefan Köpf korrigierte nur ganz leicht unsere asymmetrische Lautsprecheraufstellung und reduzierte die minimale „Oberbassbeule“, mit der wir täglich leben. Das war alles. Die objektiven klanglichen Meriten zu beschreiben ist genauso wenig einfach wie den Lautsprecher zu messen. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass der Klang des Setups nicht „gottgegeben“ ist, sondern in ziemlich weiten Grenzen variabel. Das Ergebnis in unserem Hörraum ist trotzdem herausragend gut. Gerade die Optimierung des Bassbereichs entschlackt die Wiedergabe merklich, es klingt deutlich knackiger und trockener, als wir es gewohnt sind. Wer sich mit Vorurteilen seitens der Impulswiedergabefähigkeiten von Bandpassgehäusen plagt, der möge sich mal die unsterblichen „Children of Sanchez“ auf einer aktiven D7 anhören, das kuriert solcherlei Dinge nachhaltig. Das Setup liefert eine auffällig ausladende Raumabbildung mit bester Fokussierung, auch bei uns erweist sich das Zuschalten des rückseitigen Hochtöners als Vorteil. Die „Angstdisziplin“ eines jeden digitalen Systems meistert die Ascendo mit links: keinerlei Zusammenbruch bei ganz kleinen Pegeln, keinerlei digitale Artefakte, auch bei Mitternachtspegeln bleibt das Ganze extrem durchhörbar und sauber. Wenn die Zukunft der Musikwiedergabe in diese Richtung geht – her damit!
62
Anzeige
nuBoxx B-Serie: Revolutionäre Technik in bekanntem Design 
qc_NaturalClick-01_1637747686.png
qc_NaturalClick-02_2_1637747686.png
qc_NaturalClick-03_3_1637747686.png
>> Mehr erfahren

Fazit

Ascendos aktive D7 punktet mit allen Vorteilen raumkorrigierender Systeme, klingt dabei niemals nach „Digitaltechnik“. Das ist moderne Signalverarbeitung, die auch mit einem Plattenspieler als Quelle perfekt funktioniert.

Preis: um 12800 Euro

Ascendo D7 active


-

Ausstattung

 
Paarpreis 12.800 Euro mit 2 x DNA 1000.2 HE 
Vertrieb Ascendo, Karlsruhe 
Telefon 0721 95139929 
Internet www.ascendo.de 
Garantie 2 Jahre 
B x H x T 232 x 1060 x 415 mm (Box); 255 x 155 x 360 mm (Verstärker) 
Gewicht: ca. 36 / 16,3 kg 
Unterm Strich... Ascendos aktive D7 punktet mit allen Vorteilen raumkorrigierender Systeme, klingt dabei niemals nach „Digitaltechnik“. Das ist moderne Signalverarbeitung, die auch mit einem Plattenspieler als Quelle perfekt funktioniert. 

Händlersuche

Suchen Sie hier nach einem Händler in Ihrer Nähe!

Deutschland  |  Schweiz

Newsletter

Tragen Sie sich hier für den hifitest.de-Newsletter ein!

Das könnte Sie auch interessieren