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Kategorie: Kopfhörer Hifi
20.10.2015

Einzeltest: Sennheiser HD 660 S

Willst du ein „S“ kaufen?

Kopfhörer Hifi Sennheiser HD 660 S im Test, Bild 1
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Erinnern Sie sich? Da gab es in der Sesamstraße die Figur des Schlemihl, der regelmäßig versuchte, Ernie einen Buchstaben oder eine Zahl zu verkaufen. Sennheiser will uns nun mit dem Update des HD 650, dem HD 660 S, ein „S“ verkaufen.

Die Sache mit dem „S“ ist bei Sennheiser nichts Neues. Ich hatte bereits das Vergnügen, mit dem IE 80 S den überarbeiteten Top- In-Ear von Sennheiser vorzustellen. Dabei hat es sich im Wesentlichen um eine überarbeitete, in vielen Details verbesserte Version des In-Ear-Klassikers IE 80 gehandelt. Auch das Spitzenmodell HD 800 bekam vor geraumer Zeit ein „S“-Update. Das bestand aus dem Einbau einer speziellen Absorber-Technologie, die den sogenannten Maskiereffekt – die Schwierigkeit des Gehörs, hohe Frequenzen wahrzunehmen, wenn gleichzeitig laute tiefe Frequenzen das Ohr erreichen – vermied. Da stellt sich die Frage, was Sennheiser beim D 660 S verändert hat, wenn der altehrwürdige HD 650 nicht nur ein „S“ spendiert, sondern nochmal 10 extra drauf gelegt bekam, sodass aus HD 650 der HD 660 S wurde. AusstattungDer offen konstruierte HD 650 ist im Sortiment der Am Labor 1 in Wedemark ansässigen Kopfhörerschmiede ein regelrechter Klassiker, der seinerseits auf dem HD 600 beruht, den Sennheiser seit über 20 Jahren im Programm hat. Beim HD 660 S hat Sennheiser sogar Hand an das Herz des Kopfhörers, die Treiber, gelegt. Die neuen Treiber haben mit einer Impedanz von 150 Ohm nicht nur die halbe Impedanz derer des HD 650, auch die Geometrie und die Magnetstruktur wurde überarbeitet. Dazu bekamen die Treiber noch ein präzisionsgefertigtes feines Gewebe aus Edelstahl, das der Kontur der Membran folgt und eine verbesserte Kontrolle der Membranbewegungen gewährleisten soll. Die Treiber eines jeden Kopfhörers werden paarweise selektiert, wobei Sennheiser eine maximale Fertigungstoleranz von ± 1 dB gewährleistet. Mit seinen 150 Ohm Impedanz und einem Wirkungsgrad von 104 dB ist der HD 660 S nicht unbedingt für die Verwendung an mobilen Playern prädestiniert, obwohl das mit gutem mobilen Equipment durchaus funktionieren kann. Doch als offen konstruierter Kopfhörer ist er für den Einsatz unterwegs eh nicht unbedingt der Begleiter der Wahl. Die beiliegenden Kabel zeigen eher, wohin die Reise (oder eben nicht Reise) geht – ins heimische Wohnzimmer. Neben dem mit einer großen Stereoklinke bestückten Kabel für den unsymmetrischen Anschluss an einen (stationären) Kopfhörerverstärker liegt noch ein weiteres, austauschbares Kabel mit 4,4-mm-Pentaconn-Stecker zum symmetrischen Anschluss an einen entsprechend ausgelegten Kopfhörerverstärker bei. Die 4,4-mm-4-Pol-Klinke entwickelt sich zum neuen Standard für stationäre Kopfhörerverstärker, während im mobilen Bereich der 2,5-mm-4-Pol-Klinkenstecker der Standard für den symmetrischen Anschluss ist. Hier spricht also alles für den Heimbetrieb an einem stationären Kopfhörerverstärker.PassformDie Passform der 600er-Serie von Sennheiser ist seit Jahren bewährt. Hier bestand definitiv kein Handlungsbedarf, etwas zu ändern. Der ohne Kabel nur 260 g leichte Kopfhörer sitzt zwar für sein geringes Gewicht vergleichsweise stramm auf dem Kopf, das sorgt allerdings für einen sicheren Halt und die veloursbezogenen Ohrpolster fangen den Druck sehr bequem ab. Das Kopfpolster hat fast nichts zu tun. Mechanische Geräusche? Fehlanzeige. Verstellbereiche? Üppig.KlangEin Kopfhörerverstärker für den HD 660 S darf durchaus ein sehr hochwertiger sein. Ein Effekthascher war noch kein Kopfhörer der Sennheiser HD 6xx-Serie. Auch der HD 660 S stellt da keine Ausnahme dar. Insofern „macht“ der neue S-Klasse-Sennheiser keinen Sound und wenn der Kopfhörerverstärker nichts bringt, reißt es der Kopfhörer nicht raus. Standesgemäß angesteuert geht allerdings die Sonne auf, und der HD 660 S vermittelt eindrucksvoll, was die Anlage so hergibt. Am sehr neutral-ehrlichen SPL Phonitor Mini gibt er den präzisen Monitor-Kopfhörer, der wunderbar transparent jedes Detail zu Gehör bringt und tonal den Musterknaben per se spielt. Im Bass macht sich die offene Konstruktion dahingehend bemerkbar, dass er nicht ganz so druckvoll zu Werke geht wie viele geschlossene Modelle, doch das ist ja gerade der Vorteil von vielen offenen Kopfhörern – auch bei langen Hörsitzungen empfindet man keinen unangenehmen Druck in den Ohren. Trotzdem liefert der HD 660 S knackig trockene, kontrollierte Bässe. Die Mitten sind, wie gesagt, extrem gut durchgezeichnet, der Hochton nimmt sich nicht künstlich zurück, sondern sorgt für ein lebendiges, dynamisches Klangbild. Da auch hier die Auflösung hoch ist, verschmieren die Höhen nicht und es klingt trotz der klaren Ansage, die der HD 660 S im Hochton macht, nie scharf. Mich persönlich freut, dass die Impedanz des HD 660 S im mittleren Bereich liegt und die Verwendung von Röhrenverstärkern jeglicher Couleur damit problemlos möglich ist. Im Zusammenspiel mit dem Feliks Audio Euphoria aus dieser Ausgabe bin ich schon ziemlich weit in meinem persönlichen Kopfhörer- Himmel. Vielleicht noch nicht ganz Wolke 7, aber bei 6 ¾ bin ich hier angekommen. Die Luftigkeit, eine gewisse Weite und Entspanntheit, die die Röhren ins Spiel bringen, bekommen dem an sich eher nüchtern spielenden Sennheiser extrem gut. Aber das ist ja das Tolle an einem hervorragenden neutralen Kopfhörer – er bringt alle Eigenheiten der vorgeschalteten Kette exakt zu Gehör.FazitDas Update hat sich gelohnt. Auch wenn HD 600 und DH 650 immer noch exzellente Kopfhörer sind, die ihren Platz am Markt und eine große Fangemeinde hinter sich haben, der HD 660 S ist der Beste.

Preis: um 500 Euro

Sennheiser HD 660 S

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Preis: 500 Euro 
Vertrieb: Sennheiser, Wedemark 
Internet: www.sennheiser.com 
Gewicht (in g): 260 g 
Typ: Over-Ear 
Anschluss: 6,3-mm-Stereo-Klinkenstecker, 4,4-mm-4-Pol-klinke 
Frequenzumfang: 10 – 41.000 Hz 
Bauart: offen 
Kabellänge (in m): 3 m, wechselbar 
geeignet für: HiFi, High End 
Ausstattung: Kabel 3 m mit 6,3-mm- Stereoklinke, Kabel 3 M mit 4,4-mm-Pentaconn-Stecker, Adapter von 6,3- auf 3,5-mm-Klinkenstecker 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung gut - sehr gut 

Bewertung

 
Klang 50%
Passform 20%
Ausstattung 20%
Design 10%

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