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Kategorie: Kopfhörer InEar
20.10.2015

Serientest: Beyerdynamic Byron, Beyerdynamic Byron BT, Beyerdynamic Byron BTA

Ungleiche Drillinge

Kopfhörer InEar Beyerdynamic Byron, Beyerdynamic Byron BT, Beyerdynamic Byron BTA im Test , Bild 1
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Beyerdynamic lässt einem in Sachen In-Ears die Wahl: Den Byron gibt es kabelgebunden, mit Bluetooth (Byron BT) sowie in einer Bluetooth-Version, die auf die Verwendung mit Apple-Geräten zugeschnitten ist (Byron BTA). Das verlangt nach genauerer Betrachtung und genauerem Hinhören.

Kopfhörer InEar Beyerdynamic Byron, Beyerdynamic Byron BT, Beyerdynamic Byron BTA im Test , Bild 2Kopfhörer InEar Beyerdynamic Byron, Beyerdynamic Byron BT, Beyerdynamic Byron BTA im Test , Bild 3

Das Konzept, ein Kopfhörermodell in verschiedenen Varianten anzubieten, finde ich gut. Der eine legt Wert auf eine drahtlose Bluetooth- Verbindung zum Player oder Smartphone, der andere hat keine Lust, Akkus zu laden und bevorzugt kabelgebundene, passive Kopfhörer. Beiden kommt Beyerdynamic mit den Modellen Byron und Byron BT entgegen, wobei „BT“ natürlich für Bluetooth steht. Sogar ein drittes Modell haben die Heilbronner aufgelegt: Da Apple-User meist ganz besondere Ansprüche haben, kommt Beyerdynamic ihnen mit einem speziellen Modell, dem Byron BTA entgegen. Betrachten wir die Modelle im Einzelnen. 

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Ausstattung


Das Basismodell Byron stellt die preiswerteste Version dar. Er bietet bereits Alugehäuse und eine Headset-Ausstattung. Mithilfe der ins Kabel integrierten Drei-Tasten Fernbedienung mit Mikro kann man am Samrtphone die Musikwiedergabe unterbrechen oder Telefonanrufe annehmen sowie einen Titel vor springen. An Android-Geräten ermöglichen es die weiteren Tasten, die Wiedergabelautstärke zu regeln. Mit einer Impedanz von 23 Ohm und einem Wirkungsgrad von 105 dB ist der Byron zum Anschluss an sämtliche mobilen Zuspieler geeignet. Der kabellose Bluetooth-In-Ear Byron BT hat ebenfalls Alugehäuse, deren Rückseiten magnetisch sind. So kann man den Kopfhörer zusammengeklippt um den Hals tragen, wenn man ihn aus in den Ohren nimmt. Technisch arbeitet der Byron BT mit dem aktuellen Bluetooth- 4.1-Protokoll und AptX-Codec zur Klangverbesserung. Aufgeladen wird der Byron BT über die im Gehäuse der Fernbedienung untergebrachte Micro-USB-Buchse. Mit einer Akku-Ladung bietet er bis zu 7,5 Stunden Spielzeit. Am Smartphone wie am iPhone bietet er volle Bluetooth-Funktionalität wie Telefon- und Player-Steuerung. Der Byron BTA ist schwerpunktmäßig für das Zusammenspiel mit Apples iPhones ausgelegt. Wobei: Weder steht das „A“ für „Apple“, noch verfügt der Byron BTA über einen Lightning-Anschluss. Er verbindet sich via Bluetooth mit dem iPhone. Dafür bietet er neben aptX den von Apple-Geräten unterstützten AAC-Codec. Die Aktivelektronik im Kopfhörer nutzt Beyerdynamic beim Byron BTA zusätzlich dazu, um den Klang des Kopfhörers auf digitaler Ebene weiter zu optimieren. Dazu besitzt der BTA einen eingebauten digitalen Soundprozessor (DSP). Als besonderer Clou – oder weil für die USB-Buchse kein Platz mehr blieb? – wird der Byron BTA mithilfe einer speziellen Ladeschale aufgeladen, die wiederum wie üblich über einen USB-A-Anschluss mit Strom versorgt wird. Ach ja: Ich bin ein großer Fan von leicht zu erkennenden Links/ Rechts-Markierungen. Kann doch eigentlich leicht zu machen sein … 

Passform


Ein Vorteil des passiven Byron ist, dass er die kleinsten und leichtesten Gehäuse besitzt. Insofern sitzt er auch gut in den Ohren und findet leicht Halt, wenn man die passenden Ohrpassstücke ausgesucht hat. Um zu verhindern, dass man ihn sich am Kabel aus den Ohren zieht, empfiehlt es sich, den beiliegenden Kabelclip zu verwenden. Besonders wenn man an der Fernbedienung hantiert, ist eine Sicherung des Kabels hilfreich. Leichte Abzüge in der B-Note gibt es dafür, dass der Byron Kabelgeräusche recht ungedämmt ans Gehör weiterleitet. Die Gehäuse von Byron BT und BTA fallen etwas größer aus. Dafür liegen ihnen im Zubehör kleine In-Ohr-Bügel („Ear Hooks“) bei, mit denen man den Gehäusen mehr Halt in den Ohren verschaffen kann. Das funktioniert erstaunlich gut. Auch die beiden drahtlosen Modelle geben mechanische Einflüsse auf das Verbindungskabel in die Ohren weiter.

Klang


Im Klangcheck liegen die Modelle Byron und Byron BT ungefähr gleichauf. Kleine Klangunterschiede lassen sich dadurch erklären, dass beim kabelgebundenen Byron der Klang des jeweiligen Zuspielers eine Rolle spielt, während der Byron BT ja immer von seiner eigenen Elektronik angesteuert wird. Das heißt auch, dass man mit dem Byron, an einen exzellenten Zuspieler angeschlossen, klanglich weiter kommt als mit dem Byron BT. Beide Kopfhörer zeichnen sich durch einen schönen, runden und tief reichenden Bassbereich aus, der eine solide Basis für das Klanggeschehen bildet, ohne sich ungebührlich in den Vordergrund zu drängen. Die Mitten sind klar und gut durchgezeichnet, ebenso die Höhen. Insgesamt sind Byron und Byron BT keine Wunder an Aufl ösung und Feinzeichnung, preisklassenbezogen gehen ihre diesbezüglichen Talente jedoch absolut in Ordnung. Hier kann der Byron jedoch, an einen guten Player angeschlossen, gegenüber dem BT punkten. Und der digital klangoptimierte Byron BTA? Klingt tonal sehr ähnlich, im Bass vielleicht sogar eine Nuance schlanker und überzeugt dabei vom Stand weg durch eine bessere Konturenschärfe und eine höhere Plastizität der Wiedergabe. Instrumente klingen in sich geschlossener, grenzen sich stärker von anderen Instrumenten ab, Stimmen wirken facettenreicher. Insgesamt ist ein klarer Klangvorteil gegenüber dem Byron BT zu hören. Schwerer fällt es mir zu entscheiden, ob ich dem Byron BTA gegenüber dem an einen guten Zuspieler angeschlossenen kabelgebundenen Byron den Vorzug geben würde. Hier ist vielleicht eher die Frage, wie viel einem Bluetooth mit allem Komfort gegenüber der puristischeren Lösung bedeutet.

Fazit

Der Beyerdynamic Byron ist ein gut gemachter, kabelgebundener In-Ear, der an einen guten Zuspieler angeschlossen ein beachtliches Klangpotenzial entfaltet. Mit dem Byron BT präsentiert Beyerdynamic einen In-Ear auf dem aktuellen Stand der Technik, der Bluetooth- Komfort mit solidem Klang verbindet. Für Apple-User und alle anderen interessant, stellt der Byron BTA technisch wie klanglich Spitzenmodell der Byron-Reihe dar.

Preis: um 50 Euro

Beyerdynamic Byron

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

-

Preis: um 100 Euro

Beyerdynamic Byron BT

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

01/2018 - Martin Mertens

Preis: um 200 Euro

Beyerdynamic Byron BTA

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

01/2018 - Martin Mertens

Ausstattung

 
Vertrieb Beyerdynamic, Heilbronn 
Internet www.beyerdynamic.de 
Gewicht (in g) 13 g 
Typ In-Ear 
Anschluss 3,5-mm-4-Pol-Klinke 
Frequenzumfang 10 – 23.000 Hz 
Impedanz (in Ohm) 23 
Wirkungsgrad (in dB) 105 
Bauart geschlossen 
Kabellänge (in m) 1,2 m 
Kabelführung beidseitig 
geeignet für: mobile Player, Smartphones 
Ausstattung 3 Paar Ohrpassstücke (S, M, L), Kabelclip, Aufbewahrungstasche 
Klasse Oberklasse 
Preis/Leistung sehr gut 

Ausstattung

 
Vertrieb Beyerdynamic, Heilbronn 
Internet www.beyerdynamic.de 
Gewicht (in g) 13 
Typ In-Ear 
Frequenzumfang 10 – 23.000 Hz 
Akkulaufzeit: bis 7,5 h 
Bluetooth: Bluetooth 4.1 mit aptX 
Bauart geschlossen 
geeignet für: mobile Player, Smartphones, iPhones 
Ausstattung 3 Paar Ohrpassstücke (S, M, L), 1 Paar Ear-Hooks, USB Ladekabel, Aufbewahrungstasche 
Klasse Oberklasse 
Preis/Leistung sehr gut 

Ausstattung

 
Vertrieb Beyerdynamic, Heilbronn 
Internet www.beyerdynamic.de 
Gewicht (in g) 12 
Typ In-Ear 
Frequenzumfang 10 – 25.000 Hz 
Akkulaufzeit: bis 7,5 h 
Bluetooth: Bluetooth 4.2 mit aptX und AAC 
Bauart geschlossen 
geeignet für: iPhones, mobile Player, Smartphones 
Ausstattung 3 Paar Ohrpassstücke (S, M, L), 1 Paar Ear-Hooks, USB Ladeschale, Aufbewahrungstasche 
Klasse Oberklasse 
Preis/Leistung gut – sehr gut 

Bewertung

 
Klang 50%
Passform 20%
Ausstattung 20%
Design 10%

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