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Kategorie: Kopfhörer Hifi
20.10.2015

Einzeltest: Macrom M-HPB30 (B/W)

Italian Style

Kopfhörer Hifi Macrom M-HPB30 (B/W) im Test, Bild 1
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Es ist auffällig, dass einige Kopfhörer-Marken gibt, die ursprünglich aus dem Car-HiFi-Segment kommen. Warum nicht – Musik für unterwegs ist auch hier das Thema.

Kopfhörer Hifi Macrom M-HPB30 (B/W) im Test, Bild 2Kopfhörer Hifi Macrom M-HPB30 (B/W) im Test, Bild 3
Und die technische Kompetenz, in kleinen Gehäusen großen Klang zu  produzieren, haben diese Firmen allemal. Bei Macrom kommt noch italienisches Design dazu.
Macrom ist ein Name, der die Augen der Kollegen unserer Schwesterzeitschrift Car & HiFi leuchten lässt. Die Auto-Endstufen der italienischen Marke haben die Redakteure nebenan schon oft mit ihrer Performance beeindruckt. Deshalb war ich nicht der einzige, der den Bluetooth-Stereo-Kopfhörer  M-HPB30 kritisch begutachten durfte. Gut, dass der deutsche Vertrieb AIV uns ein schwarzes Modell geschickt hat. Mit Weiß können die harten Jungs im Nebenzimmer wenig anfangen. Unsere Grafiker dagegen haben der weißen Variante den Vorzug gegeben. Einigkeit herrschte sofort über das gelungene Design. Die eckigen Gehäuse und der markante Kopfbügel wirken in der Kombination sehr dynamisch, der verwendete Kunststoff macht einen hochwertigen Eindruck. Das gib gibt mal ordentlich Punkte in der B-Note.

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Ausstattung


Der Macrom-Bluetooth-Kopfhörer richtet sich in erster Linie an Unterwegs-Hörer. Als On-Ear-Kopfhörer ist er nicht so groß und lässt sich darüber hinaus noch kompakt zusammenlegen. Schade, dass Macrom kein Etui oder einen Transportbeutel beigepackt hat. Andererseits sollte der M-HPB30 gar nicht häufig in so einer Transportverpackung liegen. Er drängt förmlich darauf, auf den Ohren zu sitzen. Denn ansonsten punktet er mit einer umfangreichen Ausstattung. Zunächst handelt es sich nämlich um einen Bluetooth-Kopfhörer, der eine kabellose Verbindung zum Smartphone, iPhone oder zum mit Bluetooth ausgestatteten Player aufbaut. Damit die optimale Klangqualität nicht auf der (Funk-)Strecke bleibt, ist er zum AptX-Protokoll, das zurzeit die beste Klangqualität vis Bluetooth gewährleistet, kompatibel. Alternativ kann der Macrom Kopfhörer auch konventionell per Kabel mit 3,5-Millimeter-Klinkenstecker an ein Zuspielgerät angeschlossen werden – etwa, falls das kein Bluetooth spricht oder falls der eingebaute Akku des M-HPB30 leer ist. Letzteres sollte bei einer Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden weniger ein Problem sein. Klar, dass der Kopfhörer am Smartphone als Headset dient. Und per Bluetooth lässt sich auch die Wiedergabe steuern.

Passform


Mit 180 Gramm ist der Macrom-Bluetooth-Kopfhörer nicht zu schwer. Einen Teil des geringen Gewichts fängt der breite, gepolsterte Kopfbügel ab. Der Anpressdruck der Ohrpolster fällt deshalb sehr gering aus. Das ist komfortabel, hektische Kopfbewegungen sollte man aber vermeiden, denn ganz so fest sitzt der Macrom deshalb nicht auf dem Kopf. Einen kleinen Punktabzug gibt es für die mechanischen Geräusche, die die Gelenke zwischen Kopfbügel und Gehäusen verursachen, wenn man sich lebhaft mit dem Kopfhörer auf den Ohren bewegt. Auch wenn man bei der Bedienung der Tasten auf der rechten Seite des Kopfhörers an das Gehäuse oder den Kopfbügel stößt, überträgt sich das deutlich auf die Ohren. Pluspunkte gibt es wieder für die gute Erreichbarkeit der Tasten sowie die insgesamt sehr komfortable Passform und den großen Verstellbereich des Kopfbügels.

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Klang


Ich gebe zu, beim Testhören musste ich unwillkürlich an die Treffen der Car-HiFi- Fraktion im Verlag denken, wenn die Sound-Anlage eines unscheinbaren, auf dem Hof geparkten VW Golf die Fensterscheiben des Verlagsgebäudes erzittern lässt. Denn der M-HPB30 schiebt im Bass schon mächtig. Das ist vielleicht nicht unbedingt die höchste audiophile Wahrheit, treibt einem bei der richtigen Musik aber schnell das Grinsen ins Gesicht. Seine Gene verleugnet der Macrom also definitiv nicht. Immerhin macht die Bassbetonung so halbwegs vor dem Grundton halt, so dass Stimmen sehr natürlich klingen. Penible Naturen würden sich im Mittelton vielleicht noch etwas mehr Auflösung wünschen, andere lassen sich lieber von der mitreißenden Dynamik einfangen und sind wunschlos glücklich. Höhen? Ja, vorhanden, stören nicht, fehlen jedoch auch nicht. Alles richtig. So macht auch beim Fahrradfahren „Born to Be Wild“ Spaß. Im passiven Betieb am Kabel ändert sich am Klangcharakter nichts Signifikantes. Den M-HPB30 kann man ohne Einschränkungen auch passiv betreiben.

Fazit

Der Macrom M-HPB30 verleugnet seine Gene aus dem Car-HiFi nicht. Warum auch? Unterwegs ist nun mal keine audiophile Feingeisterei gefordert, sondern praxisgerechter Sound, der Spaß macht. Das Ganze gibt es bei Macrom noch schick gestylt und gut ausgestattet.

Preis: um 90 Euro

Macrom M-HPB30 (B/W)

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Vertrieb AIV, Heilbronn 
Internet www.aiv.de 
Gewicht (in g) 180 
Typ On-Ear 
Anschluss Bluetooth 4.0 mit aptX 
Frequenzumfang k.A. 
Bauart geschlossen 
Akkulaufzeit: 16 Stunden 
geeignet für: iPhone, Smartphones, mobile Player 
Ausstattung: USB Ladekabel, Anschlusskabel mit 3,5-mm-Klinkenstecker 
Klasse Oberklasse 
Preis/Leistung sehr gut 

Bewertung

 
Klang 50%
Passform 20%
Ausstattung 20%
Design 10%

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