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Kategorie: Blu-ray-Player
20.10.2015

Einzeltest: Primare BD32

Neuer Schwede

Blu-ray-Player Primare BD32 im Test, Bild 1
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Kaum war der Schwede im Verlag eingetroffen, zog er die begehrlichen Blicke der anwesenden Kollegen auf sich. Die mussten sich allerdings gedulden, denn vorläufig blieb der erste Primare-Blu-ray-Player BD32 in meinen Händen, worüber ich nicht traurig war.

Blu-ray-Player Primare BD32 im Test, Bild 2Blu-ray-Player Primare BD32 im Test, Bild 3Blu-ray-Player Primare BD32 im Test, Bild 4Blu-ray-Player Primare BD32 im Test, Bild 5Blu-ray-Player Primare BD32 im Test, Bild 6
Der BD32 ist der erste Blu-ray-Player aus dem Hause Primare; er rundet das Heimkino-Sortiment der Skandinavier ab, das bislang mit einem DVD-Player auskommen musste. Das Design des Boliden passt deshalb auch wie selbstverständlich zu den restlichen Komponenten, was natürlich nicht heißt, dass der Player eine Verbindung mit anderen Fabrikaten scheut. Der Blick auf die Rückseite gibt zum einen Aufschluss über die Anschlussfreudigkeit, außerdem offenbart sich, wo der BD32 Akzente setzt: Neben zwei HDMI-Schnittstellen, gibt es hier Audioausgänge, so weit das Auge reicht. Neben dem analogen Stereoausgang gibt es zwei symmetrische XLR-Buchsen, wie sie sonst überwiegend im Profibereich zum Einsatz kommen. Analoger Surroundsound wird im Übrigen über entsprechende Cinchbuchsen ausgegeben. Digitale Audiosignale liefert der BD32 auch, dafür gibt es einen optischen, einen Cinch- und sogar einen symmetrischen XLR-Ausgang. Die Signale kommen dabei nicht nur von der Blu-ray und DVD; der Primare spielt außerdem die in audiophilen Kreisen so beliebten Super Audio CDs ab. Die Anbindung an Netzwerk, Internet und andere Mitspieler gewährleisten die eSATA-, die USB und nicht zuletzt die Ethernet-Schnittstelle. Für das WLAN liegt dem Primare ein USB-Dongle bei, der entweder direkt in die rückseitige USB-Buchse eingesteckt wird oder, bei ungünstiger Empfangslage, in die beigepackte USB-Verlängerung mit Standfuß. Nach der zügigen Integration in unser Netzwerk meldete der Primare sogleich, dass bereits die aktuellste Firmware installiert ist.

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Hut ab


Das elegante Äußere mit der sichtbar dicken Alufront weckt sofort die Neugier des Testers, ob denn wohl der Innenausbau mit dem edlen Kleid mithalten kann. Der BD32 macht hier ebenfalls keine Ausnahme und gibt sich, ganz Primare, auch im Innern aufgeräumt und gut bestückt. Ein Großteil des Gewichts rührt sicher von dem dicken Stahlblech des Gehäuses, der noch massiveren Alufront sowie den im Inneren gut verteilten Kühlkörpern her. Andererseits sorgt auch der mächtige Ringkerntrafo für zusätzliche Bodybuilder-Qualitäten, zumindest bis der Player seinen Stammplatz erhalten hat. Der Trafo versorgt zwei voneinander getrennte Netzteile, von denen eines das Laufwerk und die Bildsignalverarbeitung versorgt, wogegen das andere, ebenfalls üppig mit Siebelkos ausgestattet, die Tonabteilung versorgt. Die befindet sich gut sichtbar und blitzsauber aufgebaut über der Videoplatine, so dass man den hochwertigen Marvell-Videoprozessor Qdeo Kyoto-G2, der dort arbeitet, nicht sehen kann. Der aufwendige Tonteil bildet gewissermaßen das zweite Herzstück des Primare-Players. Ein kurzer Blick genügt, um zu erkennen, dass die Schweden sich auch hier nicht haben lumpen lassen: Feinste Wandler von Crystal sowie Burr-Brown-OP-Verstärker bereiten das digitale Signal für die analogen Ausgänge auf. Eine RS232-Schnittstelle sowie ein Anschluss für Infrarot-Extender und Trigger in/out erlauben die Integration in komplexe Steuerungsinstallationen.

Ausstattung und Bedienung


So breit gefächert sich der Primare anschlussseitig auf der Rückseite auch gibt, die Front ist angenehm aufgeräumt. Die wenigen Tasten reichen für die Grundfunktionen und sind dank dezenter Beleuchtung selbst im dunklen Heimkino ablesbar. Die Standby-Taste, die sich ebenfalls vorn auf der Platte befindet, reicht zum Abschalten vollkommen aus, mit seinem nicht messbaren Verbrauch im Standby muss der richtige Netzschalter auf der Rückseite allenfalls vor der Urlaubsreise betätigt werden. Die Fernbedienung aus dem Lieferumfang will nicht so recht ins hochwertige Gesamtkonzept passen. Sie ist nicht hinterleuchtet und zu allem Überfluss sind die dunklen Tasten eng beieinander auf dunklem Hintergrund angelegt – die wichtigsten Funktionen, außer dem gut tastbaren Steuerkreuz sollte man sich also merken, um auch im Dunklen mal eben ins Menü zu kommen.

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Bild- und Tonqualität


Die Bildverarbeitung macht ihre Sache außerordentlich gut. Egal was ins Laufwerk bzw. über die USB oder eSATA Schnittstelle kam, der Primare erlaubte sich keine Ausrutscher; das Bild konnte am Panasonic Plasma voll und ganz überzeugen und zwar in allen drei Dimensionen. Nun war es endlich Zeit, die Tonabteilung genauer unter die Ohren zu nehmen; schnell wurde die Friedemann-Hybridscheibe (CD und SACD) eingelegt, welche der BD32 sogleich in einer selten gehörten Brillanz abspielte. Weitere Scheiben folgten; ob Konzertmitschnitte von Blu-ray oder Musik DVDs, es war nie nötig, die Augen zu schließen, um zu vergessen, dass der Primare eigentlich ein Universalplayer ist, und kein reiner Musikspezialist.

Info: Warum XLR


Die Audio-Ausgänge des Primare BD32 sind zumindest für den Zweikanalbetrieb als XLR-Anschlüsse ausgelegt. Bei der XLR-Übertragung sind die signalführenden Leitungen für den Hin- und Rückweg strikt von der Abschirmung getrennt, im Gegensatz zum Cinch-Kabel, wo die Abschirmung gleichzeitig für die Rückleitung des Signals genutzt wird. Die XLR-Übertragung ist dadurch weniger anfällig gegen Störeinflüsse, die insbesondere bei größeren Kabellängen sowie anderen elektrischen Geräten im Umfeld ausgelöst werden. Bei einer XLR-basierten Anlage sollte die gesamte Kette symmetrisch verkabelt werden, was für die Geschwister des BD32, aber auch andere hochwertige Elektronik zutrifft.

Fazit

Wie zu erwarten war, haben die Schweden bei ihrem Primare BD32 ganze Arbeit geleistet. Der Player ist vom Netzteil bis hin zu den Ausgängen auf optimale Performance getrimmt, was sowohl der Video- als auch der Audio-Pereformance anzumerken ist. Der Primare ist ein kompromissloser Universalplayer.

Preis: um 3500 Euro

Primare BD32

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Test mit Firmware-Version: BD32-57-0917 
Vertrieb Elac, Kiel 
Telefon 0431 647740 
Internet www.primare.net 
Abmessungen (B x H x T) in mm 430/106/375 
Gewicht in kg 10.5 
Stromverbrauch Betrieb / Standby in W 54/0,0 
BD-ROM / BD-R / BD-RE2.0 Ja / Ja / Ja 
DVD-Video / DVD-Audio / SACD Ja / Ja / Ja 
DVD-RAM / +-RW DL Nein / Ja 
CD / MP3 / WMA / JPEG Ja / Ja / Ja / Ja 
AVCHD / DivX / MKV / WMV / H264 Ja / Ja / Ja / Ja / Ja 
3D Ja 
automatische Erkennung Ja 
Bildgrößen-Einstellung Ja 
HDMI-Ausgang 2 x 1.4 
1080p/i, 720p, 576p, 480p...@50/60Hz Ja / Ja / Ja / Ja 
1080p@24Hz Ja 
Speicherkarten-Slot / USB / NTFS über USB nein/2/ Nein 
Interner Speicher (in GB)
Audio-Ausgänge: optisch, koaxial, analog Cinch Ja / Ja /2.0 + 7.1 
Anpassung: Helligkeit / Kontrast Ja / Ja 
Anpassung: Schärfe / Farbsättigung Ja / Ja 
Bildfilter: Rausch- / Block- / Parasitär- Ja / Ja / Ja 
Gammaeinstellung Nein 
Dekoder: LS-Pegel / Abstand / Größe Ja / Ja / Ja 
DolbyDigital-Mitternachtsmodus Ja 
LPCM 7.1 / Dolby Digital Plus Ja / Ja 
DTS HD / DTS HD MA / Dolby TrueHD Ja / Ja / Ja 
Audio-Delay Nein 
LAN / WLAN / Update Ja / Ja / Ja 
Netzwerkplayer / DLNA Ja / Ja 
beleuchtet / Multifunktion Nein / Ja 
vorprogrammiert / lernfähig Ja / Nein 
HDMI-CEC-Funktionen Ja 
Wiedergabe interaktiver Disks (LiveView) Ja 
Download Bonusmaterial ( BD Live) Ja 
Kindersicherung Ja 
Sonstiges / Besonderheiten WLAN-Adapter liegt bei,eSATA-Schnittstelle, digital XLR, analog XLR,RS232, USB-Verlängerung mitgeliefert 
Preis/Leistung gut - sehr gut 
+ + hochwertiger Audioteil 
+ + hochwertige Verarbeitung 
+/- + übersichtliches Menü 
Klasse: Referenzklasse 
Testurteil: überragend 

Bewertung

 
Qualität 50% :
Bild gesamt 20%
Bild BD 10%
Bild DVD 5%
Bild 3D 5%
Ton 20%
Verarbeitung 10%
Ausstattung 25% :
Hardware 10%
Software 15%
Bedienung 25% :
Setup 5%
Fernbedienung 5%
täglicher Gebrauch 15%

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