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Kategorie: Beamer
20.10.2015

Einzeltest: Epson EH-TW7300

Kampfansage

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Thomas Johannsen
Thomas Johannsen

Endlich ist er da – der erste Heimkino-Beamer mit 4K- und HDR-Kompatibilität für deutlich unter 3.000 Euro.

Mit dem EH-TW7300 hat Epson auf der letzten IFA der Konkurrenz den Kampf angesagt, indem man den bis dato günstigsten 4K-kompatiblen Beamer in die Runde geworfen hat. Zwar projiziert der Epson kein natives 4K, dennoch bietet er dem zunehmend verfügbaren Content eine adäquate Plattform, und wie wir feststellen konnten, bleibt keine der anderen guten Tugenden, für die Beamer von Epson bekannt sind, auf der Sparstrecke.Der EH-TW7300 ist aktuell der günstigste Heimkino-Beamer, der UHD-Videos projizieren und außerdem zumindest ansatzweise HDR reproduzieren kann. Über einen erweiterten Farbraum, der ebenfalls zu den UHD Spezifikationen zählt, verfügt der Epson ebenfalls. Allerdings hat er keine native 4K-Auflösung, sondern arbeitet, wie seine Kollegen, mit einer Interpolation via eShift. Wie schon sein großer Bruder, der TW9300, erinnert auch der TW7300 eher an den großen Laser-Beamer LS10000 an den Namensvorgänger TW7200. Das große Gehäuse wird genutzt, um die Lüfter-Geräusche dramatisch zu minimieren, mit dem Resultat, dass der 7300 selbst im hellen Standard- Modus kaum über die 30-dB-Grenze hinaus vor sich hinschnurrt. Im Ecomodus, welcher der Leinwand immer noch gute 900 farbkalibrierte Lumen beschert, erreicht das Lüftergeräusch knapp gerade noch messbare 20 dB. Die Mittelposition zwischen Standard und Eco, über die auch der hellere 9300 verfügt, liegt messtechnisch dazwischen. Mit diesen Werten schafft der TW7300 auch im mäßig abgedunkelten Wohnzimmerkino noch eine beachtliche Performance, und ist zudem immer flüsterleise. Wohl nicht umsonst wird der Beamer im wohnzimmerfreundlichen weißen Gewand ausgeliefert. Dort dürfte er unter der Decke eine gute Figur machen, trotz seiner bolidenhaften Abmessungen. 
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Epson EH-TW7300

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