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Kategorie: Beamer
20.10.2015

Einzeltest: Epson EH-TW7300

Kampfansage

Beamer Epson EH-TW7300 im Test, Bild 1
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Endlich ist er da – der erste Heimkino-Beamer mit 4K- und HDR-Kompatibilität für deutlich unter 3.000 Euro.

Beamer Epson EH-TW7300 im Test, Bild 2Beamer Epson EH-TW7300 im Test, Bild 3Beamer Epson EH-TW7300 im Test, Bild 4Beamer Epson EH-TW7300 im Test, Bild 5Beamer Epson EH-TW7300 im Test, Bild 6Beamer Epson EH-TW7300 im Test, Bild 7Beamer Epson EH-TW7300 im Test, Bild 8
Mit dem EH-TW7300 hat Epson auf der letzten IFA der Konkurrenz den Kampf angesagt, indem man den bis dato günstigsten 4K-kompatiblen Beamer in die Runde geworfen hat. Zwar projiziert der Epson kein natives 4K, dennoch bietet er dem zunehmend verfügbaren Content eine adäquate Plattform, und wie wir feststellen konnten, bleibt keine der anderen guten Tugenden, für die Beamer von Epson bekannt sind, auf der Sparstrecke.Der EH-TW7300 ist aktuell der günstigste Heimkino-Beamer, der UHD-Videos projizieren und außerdem zumindest ansatzweise HDR reproduzieren kann. Über einen erweiterten Farbraum, der ebenfalls zu den UHD Spezifikationen zählt, verfügt der Epson ebenfalls. Allerdings hat er keine native 4K-Auflösung, sondern arbeitet, wie seine Kollegen, mit einer Interpolation via eShift. Wie schon sein großer Bruder, der TW9300, erinnert auch der TW7300 eher an den großen Laser-Beamer LS10000 an den Namensvorgänger TW7200. Das große Gehäuse wird genutzt, um die Lüfter-Geräusche dramatisch zu minimieren, mit dem Resultat, dass der 7300 selbst im hellen Standard- Modus kaum über die 30-dB-Grenze hinaus vor sich hinschnurrt. Im Ecomodus, welcher der Leinwand immer noch gute 900 farbkalibrierte Lumen beschert, erreicht das Lüftergeräusch knapp gerade noch messbare 20 dB. Die Mittelposition zwischen Standard und Eco, über die auch der hellere 9300 verfügt, liegt messtechnisch dazwischen. Mit diesen Werten schafft der TW7300 auch im mäßig abgedunkelten Wohnzimmerkino noch eine beachtliche Performance, und ist zudem immer flüsterleise. Wohl nicht umsonst wird der Beamer im wohnzimmerfreundlichen weißen Gewand ausgeliefert. Dort dürfte er unter der Decke eine gute Figur machen, trotz seiner bolidenhaften Abmessungen. 

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Komplett ausgestattet


Der Epson ist für einen 4K- und HDR-kompatiblen Beamer zwar für vergleichsweise kleines Geld zu haben, dennoch wurde nicht auf den Komfort einer motorisierten Optik und diverse Speicher für unterschiedliche Einstellungen derselben verzichtet. Fokus, Zoom und Shift lassen sich also bequem per Fernbedienung steuern, der Beamer darf damit unabhängig davon aufgestellt werden, wie gut oder schlecht die entsprechenden Bedienelemente zu erreichen sind. Außerdem lassen sich kurzerhand Objektiv-Presets aus dem Speicher abrufen, die man sich vorher für unterschiedliche Bildformate abgespeichert hat. Überhaupt zeigt sich der derzeit günstigste 4K-kompatible Beamer am Markt vorbildlich, was die Installation anbelangt; so hat man bei Epson auch nicht auf die griffigen Presets der Bildparameter verzichtet. Anders als beispielsweise Sonys Full-HD-Beamer der neusten Generation zickt der Epson überhaupt nicht seitens der Bildeinstellungen herum; das Preset für natürliche Farbwiedergabe bringt quasi auf Knopfdruck alle bildrelevanten Werte ins rechte Lot. Wem das so eingestellte Bild mit 6800 Kelvin zu kühl ist, der muss nur noch die Farbtemperatur auf 6000 Kelvin stellen, das wars. Auch eine adaptive Iris ist im 7300 auf Wunsch aktiv, wenngleich diese Aktivität in leisen Filmpassagen gut zu hören ist. Neben der normalen, etwas trägeren Reaktion lässt sich die Iris auch für schnelle Hell/ Dunkel-Wechsel beschleunigen, was jedoch bei schnellen Umschnitten schon mal zu hektischen Pumpeffekten führen kann. Allerdings ist der Kontrast, den der Beamer selbst bei abgeschalteter Iris erreicht, schon beachtlich. 

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Setup und Bildqualität


Der Aufbau und das anschließende Setup gehen also leicht von der Hand, und das Preset für „natürliche“ Farbwiedergabe hält genau, was es verspricht: Flugs rücken die Werte im Norm-Farbsegel an den für sie vorgesehenen Platz, wie gesagt ist bei Bedarf lediglich eine kleine Korrektur der Farbtemperatur notwendig. Dies heißt allerdings nicht, dass der Epson damit einstellungstechnisch schon am Ende, respektive am Ziel ist; wie seine Brüder verfügt auch der 7300 über ein umfangreiches Farbmanagement. So gibt es in den Tiefen der Bild-Einstellungen gar einen Menüpunkt, mit dem sich ganze fünf Presets für die Dynamik finden, einschließlich einer Automatik. Um den Epson auch ob des geforderten erweiterten Farbraumes abklopfen zu können, probiere ich noch das dafür vorgesehene DCI-Preset aus: mit dem Erfolg, dass das von CalMAN vorgegebene DCI-konforme Farbsegel sogar überkomplett abgedeckt wird, wenngleich sich die Werte von Cyan und Magenta doch stark in Richtung Blau orientieren. Der Bildqualität tut das indes keinen Abbruch, die Projektion unserer 4K-Referenzen gelingen dem Epson schlichtweg atemberaubend. Dass er nicht nativ mit 4K arbeitet, sondern mit geschicktem Versatz der vorhandenen Pixel, fällt eigentlich erst in Extremsituationen auf; beispielsweise indem er zwischen den Auflösungslinien unserer Test- Disk reichlich Moiré-ähnliche Artefakte erzeugt. Im Film fällt das eher selten auf, ebenso wie die zum Rand hin doch leicht abnehmende Bildschärfe. Kleiner, aber angenehmer Nebeneffekt der hohen Lichtausbeute und hervorragenden Bildverarbeitung ist seine gute Vorstellung, wenn ihm 3D-Inhalte zugeführt werden. Die kommen schön hell und beinah frei von Ghosting-Effekten von der Leinwand auf die optional erhältliche Brille.

Fazit

Der EH-TW7300 ist aktuell der beste Beamer, den man für unter 3.000 Euro kaufen kann, und der den zunehmenden 4K-Quellen eine angemessene Projektion angedeihen lässt. Selbst bei der Full-HD-Wiedergabe setzt er Maßstäbe und kann sich hier ebenfalls deutlich vom Wettbewerb absetzen. Nicht zuletzt die komfortable Ausstattung mit motorisierter Optik und die einfache Installation sorgen für einen ungetrübten Heimkinogenuss, selbst in 4K.

Preis: um 2600 Euro

Epson EH-TW7300

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Preis (in Euro) 2600 
Vertrieb Epson, Meerbusch 
Telefon 01805 239110 
Internet www.epson.de 
Lumen (Lt. Hersteller) 2300 
Lumen (gemessen im eco-mode) 970 
Bildhelligkeit (bei 6500 Kelvin) ...schwarz/weiß 0.8/970 
ANSI-Kontrast 300:1 
Full-on- / Full-off-Kontrast 1216:1 
Ausleuchtung (in %) 96 
Betriebsgeräusch (0,5m/dB(A)) (in dB) < 30 
minimaler/ maximaler Abstand (bei 2m Bildbreite) (in m) 2.7/5.68 
Projektionsverhältnis/ Zoomfaktor 1,35 - 2,84:1/2.1 
Gamma (D65) 2.27 
Abmessungen B x H x T (in cm)/ Gewicht (in Kg) 52/17/45/11 
Stromverbr. Aus/ Standby/ Betrieb –/< 0,3 W/235W/265W/325W 
Lampenart/ Lampenleistung UHP 250 W 
Preis Ersatzlampe 150 
Lebensdauer Lampe (in Std) standard/eco; Kosten pro Std (in cent) 3500 (normal), 5000 (eco)/3 
Projektionsprinzip 3 LCD, 0,74 Zoll mit MLA (D9) 
Native Auflösung 1920 x 1080 (Bildformat 16:9) 
3D-Verfahren Side-by-Side, Top-and-Bottom 
...Video/ S-Video Nein / Nein 
...Komponenten/ SCART Nein / Nein 
...VGA/ RGB/ DVI/ HDMI 1 x Sub-D 15 pin/ Nein / Nein / Ja 
...Audio/ 12 Volt Trigger/ RS-232C Nein / Ja / Ja 
...Full HD Ja 
Motorischer Zoom/ Fokus Ja / Ja 
Rückpro/ Deckenpro Ja / Ja 
Trapezausgleich Vertikal +/- 96,3 %, Horizontal +/- 47,1 % 
Lens-Shift (manuell/motorisch) Nein / Ja 
Formatumschaltung Nein 
Fernbedienung/ Beleuchtet Ja / Ja 
Signalkompatiblität Pal, SECAM, NTSC, HDTV 720p, 1080i, 1080p EDTV 480p, 576p 
Besonderheiten 4K- und HDR kompatibel, MHL kompatibel, Ethernet-Schnittstelle 
Preis/Leistung hervorragend 
+ hervorragende Bildqualität 
+ einfaches Setup 
- keine native 4K-Wiedergabe 
Klasse Referenzklasse 
Testurteil überragend 

Bewertung

 
Bild 60% :
Kontrast 10%
Farbwiedergabe 10%
Schärfe 10%
Geometrie 10%
Rauschen 10%
Bildruhe 10%
Praxis 15% :
Zoomfaktor 5%
Lüftergeräusche 5%
Betriebskosten 5%
Bedienung 15% :
Gerät 5%
Fernbedienung 5%
Menüs 5%
Ausstattung 5% :
Ausstattung 5%
Verarbeitung 5% :
Verarbeitung 5%

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