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Kategorie: Zubehör HiFi
20.10.2015

Einzeltest: Record Doctor V - Seite 2 / 2

Mal wieder durchsaugen

Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

Ein kleines Fläschchen der Flüssigkeit ist beigelegt, ebenso ein Bürstchen zur Applikation. Die Flüssigkeit selbst ist alkoholfrei – Sintron empfiehlt zum weiteren Gebrauch den hauseigenen Dynavox-Reiniger, der mit 5,90 Euro für 200 ml noch erschwinglich ist.

Zur Not verwendet man das Standard- Eigengebräu, das sich seit langen Jahren bewährt: 70 Prozent destilliertes Wasser, 30 Prozent Isopropanol und obendrauf ein paar Tropfen Spüli. Die Vorgehensweise ist einfach: Die Flüssigkeit (sparsam) auf die Platte auftragen und mit der Bürste verteilen. Das kann man übrigens, wenn man sich der Automatisierung nicht ganz entzogen und den Stellplatz hat, auf einem ausrangierten Direct-Drive-Laufwerk machen – ich selbst erledige das einfach auf einem meiner Plattenspieler, aber die Nerven hat vielleicht nicht jeder. Je nach Intensität der Verschmutzung einwirken lassen. Dann legt man die Platte mit der benetzten Seite nach unten auf den Record Doctor, setzt den Griffpuck auf, schaltet den Motor ein und dreht die Platte, bis die Flüssigkeit komplett abgesaugt ist. Nach zwei bis drei Umdrehungen ist die Schallplatte komplett trocken und kann nun auf der anderen Seite behandelt werden – mit etwas Übung ist die komplette Scheibe in weniger als fünf Minuten komplett gereinigt und kann sofort gehört werden. Das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen: Die vorher stumpfe Oberfläche wirkt wieder makellos, optisch ist keinerlei Restverschmutzung zu erkennen. Der Hörtest zeigt das gleiche Resultat: Wo vorher ein deutlich erhöhter Nebengeräuschpegel nervte, ist jetzt wieder traumhafte Ruhe – es kommt Musik aus der Rille und sonst gar nichts. Nicht ganz so traumhafte Ruhe gibt es beim Waschen selbst: Auch wenn das Ganze nicht so höllisch laut ist wie ein Staubsauger auf Vollgas – ich würde meine Plattenauswahl für die nächtliche Hörsession doch eher vor dem Abendessen treffen und die Reinigungsarbeit dann auch gleich erledigen. Ich konnte mit allen normal verschmutzten Schallplatten gute Ergebnisse erzielen – mit einem Waschgang ist das Gröbste erledigt. Immer wieder betont wird, vor allem in letzter Zeit, die Notwendigkeit einer Wäsche auch bei fabrikneuen Platten. Die Beobachtung kann ich leider bestätigen, aber auch hier ist nach einem Reinigungsdurchgang das störende Knistern, wohl verursacht durch Rückstände des beim Fertigungsvorgang verwendeten Trennmittels, komplett verschwunden und eine neue Platte kann ihre ganze Pracht entfalten. Sogar bei einem Härtefall konnte der Record Doctor voll überzeugen – ich möchte das Ganze nicht weiter ausführen, nur so viel: Es hatte etwas mit einem umgekippten Blumentopf zu tun. Wie auch immer: Bis auf die Macke am Rand hat die kleine Maschine alle Rückstände des Unfalls komplett beseitigen können – die Platte spielt wieder wie neu!

Fazit

Der Record Doctor V bietet eigentlich nur eine Funktion: Absaugung. Wenn man bereit ist, die anderen Arbeitsgänge selbst zu erledigen, dann erzielt man mit dem unschlagbar günstigen Gerät genauso gute Ergebnisse wie mit deutlich teureren Maschinen.
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Preis: um 229 Euro

Record Doctor V


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Ausstattung

 
Kategorie Plattenwaschmaschine 
Vertrieb Sintron Audio, Iffezheim 
Telefon 07229 182998 
Internet www.sintron-audio.de 
Garantie (in Jahre)
B x H x T (in mm) 315/220/178 
Gewicht (in Kg) 4.5 
Unterm Strich... Der Record Doctor V bietet eigentlich nur eine Funktion: Absaugung. Wenn man bereit ist, die anderen Arbeitsgänge selbst zu erledigen, dann erzielt man mit dem unschlagbar günstigen Gerät genauso gute Ergebnisse wie mit deutlich teureren Maschinen. 

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