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Kategorie: Zubehör HiFi
20.10.2015

Einzeltest: Ramar Plattenbürste

Plattenbürste extrem

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Heimlich, still und leise hat sich in den letzten Jahren ein interessantes Zubehörgeschäft rund um die Schallplatte entwickelt: Plattenbürsten sind längst nicht mehr ein simples Utensil zum „mal eben Entstauben“Vielmehr sind diese Spezialbürsten zu einem mitunter aufwändigen betont handschmeichlerischen Stück Technik mutiert, das den Einsatz der Plattenwaschmaschine zumindest hier und da deutlich hinauszögern kann. Neuerdings macht in dieser Hinsicht der junge Berliner Unternehmer Rangel Vasev mit seiner Firma „Ramar“ auf sich aufmerksam.

Er hat das Thema „Plattenbürste“ konsequent zum Luxusgut erhoben. Sein 282 Euro teures Schmuckstück gibt’s in vier verschiedenen Massivholzausführungen. Unter dem magnetisch gehaltenen Deckel steckt dabei ein breiter Bürstenbesatz aus sechs Doppelreihen Kohlefaser und zwei Reihen Ziegenhaar. Mit diesem Aufbau erzielt die Ramar-Bürste eine exzellente Reinigungswirkung, wenn man den Dreh einmal raus hat: Das gute Stück will bei laufender Platte sanft auf der Platte „abgerollt“ werden, dabei bleibt erstaunlich viel Unerwünschtes von der Plattenoberfläche in der Bürste hängen, das sich mit simplem Abstreifen wieder entfernen lässt. Im Deckel steckt zusätzliche eine magnetisch gehaltene Nadelbürste, mit der man die berüchtigten „Wollmäuse“ bestens vom Abtastdiamanten entfernt bekommt. Der Umgang mit der Ramar-Bürste ist eine reine Freude. Sie fast sich sehr gut an, lässt sich nach jeder Benutzung mit einem Handgriff wieder im Deckel verstauen und lässt den einen reinigenden Handgriff beim Auflegen einer Platte zu einer beinahe sinnlichen Erfahrung werden. Dem außergewöhnlichen Aufwand gibt der internationale Erfolg Recht: Jüngst hat der überaus noble US-Hersteller Oswalds Mill Audio den Vertrieb für die Ramar-Bürsten in den USA übernommen.
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Ramar Plattenbürste


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Ausstattung

 
Kontakt: Ramar Rangel Vasev, Berlin 
Telefon: 030 76231247 
Internet: ramar.berlin 

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