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Kategorie: Zubehör HiFi
20.10.2015

Einzeltest: Aqvox USB Low-Noise Netzteil

USB – komfortable Schnittstelle mit Nachteilen

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Christian Rechenbach
Christian Rechenbach

Es ist mir schon ein paar Mal passiert, dass ich mit dem Laptop auf dem Schoß Musik hörte und mich darüber wunderte, dass die Musik irgendwie nicht einrasten wollte. Irgendwann zieht man dann mehr oder weniger zufällig den Netzstecker des Latops und – auf einmal ist‘s wesentlich besser.

Woran das liegen kann, habe ich ja bereits eine Seite vorher erklärt. Natürlich liefert so ein Akku weitaus saubereren Strom als das Netzteil eines Notebooks. Wer jetzt denkt, man löst alle Probleme, wenn man einfach nur im Akkubetrieb hört, hat sich leider getäuscht. Das war‘s noch nicht. Das Problem ist nämlich, dass die USB-Chips der meisten Wandler direkt über das vom Computer kommende Kabel mit den benötigten 5 Volt versorgt werden. Da gibt es natürlich Ausnahmen, besonders die asynchron arbeitenden USB-Wandler sind hiervon in der Regel ausgenommen, aber eine nicht zu verachtende Zahl bezieht die Betriebsspannung eben genau so. Das wäre ja auch alles nicht so schlimm, wenn über das USB-Kabel eine schöne glatte Spannung möglich wäre. Sie ahnen es: Dem ist nicht so. Der Ripple auf so einer Leitung kann bis zu einigen zig Millivolt betragen, was den Klang deutlich verschlechtert. Da viele Chips unter diesen schweren Bedingungen beispielsweise auch den Signaltakt generieren müssen, die Spannung aber durch Ripple und Rauschen stark schwankt, kann das ein erkleckliches Maß Jitter erzeugen. Und auch der bereits angesprochene reine Akkubetrieb ist in dieser Beziehung nicht das Allheilmittel. Leider ist so ein Computer (und zwar jeder!) ein Rausch- und Störungsgenerator vor dem Herren. Die ganzen Grafik-, Sound-, Netz- und Was-weiß-ich-Karten erzeugen im kompletten Stromkreis eines Rechners ein unüberschaubares Kauderwelsch an Spannungsmüll, der auch nicht weg ist, wenn man das Steckernetzteil abzieht, der aber auch gern den Weg über die USB-Verbindung zum D/A-Wandler findet und dort sein Unwesen treibt. Die Lösung dieses Problems ist das Auftrennen der Spannungsleitung in der USB-Verbindung und das Ersetzen dieser durch ein stabile Quelle. Genau diesen Ansatz verfolgt das Aqvox USB-Low-Noise-Netzteil. An dessen Kabelende befindet sich ein handelsüblicher USB-Adapter, in dem allerdings nur die beiden USB-Datenleitungen durchgereicht werden, die Spannung vom Computer endet an dieser Stelle, wird galvansich getrennt und durch die eigene ersetzt. Genau der kritische Teil dieser sonst recht logischen Lösung, das spannungsrerzeugende Netzteil, generiert nur sehr wenig Ripple, so dass dem USB-Chip eine weitaus stabilere Versorgung zur Verfügung steht. Sie glauben gar nicht, wie viel so etwas bringt, ich habe nach einem Telefonat mit Norman Lübke von Aqvox zwar schon daran geglaubt, dass sich etwas tut, aber in diesem Maße hab ich‘s nicht erwartet. Der Klang gewinnt an Natürlichkeit, was genau der Effekt ist, den jitterarme Wandler erzeugen, wenn sie in einer bestehenden Quelle dazwischengeschaltet werden. Der Preis dafür ist äußerst überschaubar, weshalb ich auch diese stromsäubernde Lösung mit ruhigem Gewissen empfehlen kann.

Fazit

Wenn Sie genau wissen wollen, wieviel Müll Ihr Computer erzeugt, schalten Sie mal dieses Netzteil zwischen Rechner und Wandler und wundern Sie sich dann nicht, wie viel besser es klingt.
BUCH: MUSIC AND AUDIO inkl. Testdisk
Profi-Testbilder für TV-Bildoptimierung

Preis: um 120 Euro

Aqvox USB Low-Noise Netzteil


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Ausstattung

 
Kategorie: Netzteil 
Preis: 120 
Vertrieb: Aqvox, Hamburg 
Telefon: 040 41006890 
Internet: www.aqvox.de 
Varianten: Nein 
checksum „Wenn Sie genau wissen wollen, wieviel Müll Ihr Computer erzeugt, schalten Sie mal dieses Netzteil zwischen Rechner und Wandler und wundern Sie sich dann nicht, wie viel besser es klingt.“ 

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