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Kategorie: Vor-Endstufenkombis Hifi
20.10.2015

Einzeltest: Röhrenschmiede Comet und Rocket

Feuertaufe

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Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

Das ist ja schon wieder bemerkenswert: Glaubte man, die Produktion klassischer Röhrenverstärker im Pultdesign wäre fast schon verpönt, belehrt und jetzt ein Newcomer aus Deutschland eines Besseren, und das im WortsinneAusgerechnet: Andreas Klug, Gründer und Inhaber, nennt seine Firma „Röhrenschmiede“, ein Begriff, der in meinem Wortschatz eigentlich seit diversen sogenannten High-End-Schmieden verboten ist, aber bitte. Klug hat sich seine Faszination für Röhrenverstärker sozusagen von der Pike auf erarbeitet.

Als Servicetechniker für Automaten und Musikboxen hat er sein Faible für alte Röhrenverstärker gefunden, bis er schließlich in der Lage war, einen eigenen Amp zu entwickeln und schließlich anzubieten. Das war das Modell „Rocket“, ein eleganter und flacher Endverstärker mit zwei Paar EL84 im parallelen Push-Pull-Betrieb pro Kanal, der in der Lage ist, um die 2 x 30 Watt Ausgangsleistung zu liefern. Unsere Messungen haben übrigens ergeben, dass die Angaben des Herstellers etwas konservativ sind – unterm Strich waren es sogar knapp zweimal 40 Watt. Die EL84 als Endröhre hat mir immer schon sehr gut gefallen, meine ersten eigenen Röhrenendstufen hatten exakt diese Bestückung, aktuell höre ich auch viel mit einer Beard P35, die pro Kanal mit immerhin sechs der schlanken Pentoden arbeitet. Aber zurück zum Rocket: Der Verstärker verbindet ein modernes und flaches Design mit den Erwartungen, die man an das Aussehen eines „richtigen“ Röhrenverstärkers hat. Das bedeutet: Es gibt das weit verbreitete Pult-Design mit den Transformatoren hinten und den Röhren im vorderen Bereich. Auffällig ist, dass die Übertrager und der Netztrafo keine Riesen sind, sondern sich optisch sehr schön in das schmale Gerät integrieren. Dennoch sind die Übertrager aus deutscher Fertigung mehrfach verschachtelt und in der Lage, auch bei voller Leistung bis über 20 Kilohertz zu übertragen. Als Treiber- und Phasenumkehrstufe fungiert pro Kanal eine ECC82-Doppeltriode. Der Innenaufbau – ist grundsolide und fast durchgehend kanalgetrennt. Das „fast“ bezieht sich auf die Anodenspannung, die der Trafo aus einer Wicklung für beide Kanäle bereitstellt, während es für die Heizspannung zweit getrennte Wicklungen für links und rechts gibt. Der einfache Schaltungsaufbau wurde auf Platine ausgeführt. Dem Freiverdrahtungs-Puristen sei gesagt, dass das bei einer wie hier dick mit Kupfer beschichteten Platine und einer sauberen Masseführung (wie hier) absolut in Ordnung geht und keinerlei Nachteile bedeutet. Im Messlabor zeigte sich die Rocket dann auch von ihrer besten Seite. Wie gut der Verstärker gemacht ist, offenbaren vor allem die Klirr- und Leistungsmessungen: Zwar geht es bei mittlerer Leistung nicht gar so weit hinter das Komma wie bei einem Transistorverstärker, aber bei der Leistungsmessung kann man auch hier gerne die 0,7 %-Latte auflegen.
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Preis: um 7400 Euro

Röhrenschmiede Comet und Rocket


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