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Kategorie: Vor-Endstufenkombis Hifi
20.10.2015

Einzeltest: Prima Luna ProLogue Three + ProLogue Four

Lust auf Lack

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Holger Barske
Holger Barske

Der Markt für Röhrenvollverstärker mittlerer Leistung ist dicht besetzt. Kombis aus Vor- und Endstufe gibt‘s in dieser Klasse jedoch kaum.

Bei PrimaLuna schon. Und was für welche…Es muss schon fast zwei Jahre her sein, als mir Mansour Mamaghani, Chef der Vetriebsfirma Audio Reference sagte: „Wir machen jetzt PrimaLuna. Wäre das nicht mal was für euch?“ Ich weiß nicht mehr genau, was ich ihm damals geantwortet habe, gedacht habe ich allerdings: „Oh toll, noch ’ne chinesische Verstärkerbude. Ja, ja, mach du mal ...“ Nach der eingehenden Beschäftigung mit „ProLogue Three“ und „ProLogue Four“ komme ich nicht umhin, mehr oder weniger schweigend Abbitte für das zu Beginn eher gering ausgeprägte Interesse an dem Produkt zu leisten. Die PrimaLunas sind nämlich alles andere als das, was sich der sparwütige Röhrenfan heutzutage vorzugsweise nach selbst eingestieltem Direktimport aus dem Reich der Mitte ins Wohnzimmer stellt, und was nach in vielen Fällen erschütternd kurzer Betriebsdauer Rauchzeichen von sich gibt oder noch Schlimmeres anrichtet. Richtig ist, dass auch PrimaLuna-Geräte zum großen Teil in China gefertigt werden. Dazu passt das Preisgefüge: 2.200 Euro für eine ausgewachsene Röhren- Vor-/End-Kombi hören sich sehr „chinesisch“an. Eigentlich ist PrimaLuna aber ein holländisches Unternehmen, das 1993 von Hermann van den Dungen gegründet wurde und resultierte aus dem Wunsch des gestandenen Vetriebsmannes nach einer eigenen Produktlinie. Nach 30 Jahren in der Branche weiß der Mann, worauf es ankommt: Preiswürdigkeit, Zuverlässigkeit und musikalische Qualitäten sind die Zutaten, aus denen die PrimaLuna-Menüs zubereitet werden. Jedes Gerät wird also zumindest zum Teil im fernen Osten gebaut und erfährt seinen letzten Schliff bei unseren holländischen Nachbarn. Das betrifft nicht nur Endkontrolle und Abgleich, sondern auch den Einbau der einen oder anderen Schlüsselkomponente; das hat, neben qualitativen Aspekten, zudem den Vorteil, dass „der Chinese“ nicht alles kennt, was das Produkt ausmacht, und reduziert für Herrn van den Dungen die Gefahr, seine Geräte bald unter anderem Logo für weniger Geld vermarktet zu sehen, ganz erheblich. Die beiden Maschinchen im Midi-Format stecken in äußerst penibel lackierten Stahlblechgehäusen und bieten absolut „highendige“ Verarbeitungsqualität. Dem Vernehmen nach sind‘s gleich fünf Schichten Lack mit anschließender Handpolitur für jede Schicht, die „Schuld“ am exquisiten Finish sind. Das in Verbindung mit den silberfarben (oder schwarz) eloxierten dicken Gerätefronten schafft einen ziemlich unverwechselbaren optischen Gesamteindruck. So unverwechselbar, dass ich mir ziemlich sicher bin, Ähnliches bis dato nur bei einem anderen Produkt gesehen zu haben, nämlich bei Cayin.
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Preis: um 2200 Euro

Prima Luna ProLogue Three + ProLogue Four


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