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Kategorie: Vor-Endstufenkombis Hifi
20.10.2015

Einzeltest: AVM Ovation PA 8.2 - Seite 3 / 3

Vorverstärker AVM Ovation PA 8.2

Philipp Schneckenburger
Philipp Schneckenburger

al eine enorme Bandbreite an möglichen Anschlüssen geboten. Vertreter modernen Digital- HiFis greifen hingegen zur DACInput Card, die die Vorstufe um einen Digital-Analog-Wandler erweitert.

Anders als bei den analogen Modulen finden hier gleich vier verschiedene Anschlüsse auf einer Einschubkarte Platz. So bietet das Modul einen optischen Toslink-Anschluss ebenso wie zwei koaxiale S/PDIF-Eingänge. Dazu kommt ein asynchron arbeitender USB-B-Port, an dem für echte HiRes Anwendungen mittlerweile kaum ein Weg mehr vorbeiführt. Alle Anschlüsse können gleichzeitig benutzt werden. Es ist also möglich, mehrere Geräte zu verwenden, ohne dass man für Streamer und CD-Transport einzelne Module einsetzen muss. Als zentralen Baustein der Wandlerkarte greift AVM auf einen Chip von ESS zurück, der der Sabre32-Serie des Halbleiterherstellers entstammt. Mit dem verwendeten ES- 9018K2M ist der PA 8.2 in der Lage, PCM-Signale mit bis zu 384 kHz Abtastrate und maximal 32 Bit Worttiefe zu verarbeiten. Dazu kommt außerdem die Möglichkeit, auch die Bitstreams eines DSD-Signals zu entschlüsseln, das mit maximal 5,6 MHz übertragen werden darf. Gerade die Kombination aus dem DAC, der mit großer Detailfülle und Dynamik aufwartet, und der verwendeten Röhrenausgangsstufe des PA 8.2, die dem Ganzen einen seidigen Glanz verleiht, weiß zu gefallen. Orchesterklänge werden mit der entsprechenden Größe wiedergegeben, die die Komponenten gut im Raum verteilen. Dabei treten Pauken und Becken gerne dramatisch aus der Tiefe hervor, um sich danach wieder zurückzuziehen. Mit guter Präzision und packender Dynamik wird man schnell mitgerissen und erwischt sich öfter dabei, wie man mit einem Griff zur Fernbedienung immer wieder noch ein wenig lauter macht. Der gut differenzierte Bassbereich schafft es wunderbar, die hervorragende Stimmencharakteristik von Lizz Wright zu untermalen. Gleichzeitig findet der ESS-Chip in den Höhen immer wieder neue Details, die er an die Oberfläche befördern und so selbst bekannten Alben etwas Neues mitgeben kann. Die Transistorstufe mag hier stets ein wenig differenzierter klingen als das Röhrenmodell, doch der schöne Fluss und die leichte Wärme, die die 803Ts ins Spiel bringen, sind mir persönlich hier noch lieber. Und genau darum geht es bei AVMs PA 8.2: Genau das zu bekommen, was man haben möchte. Ein Konzept, das absolut aufgeht.



Peripherie:
 Quellen:
-MacBook Pro, Audirvana
-Audiodata Musikserver MS II
-Auralic Aries
-USB-Kabel: CAD Nero
-XLR-Kabel: Avinity Classic Line
-Lautsprecherkabel: Silent Wire Serie 12 Mk II
Endstufe:
-AVM A30 AVM Ovation MA 6.2
Lautsprecher:
-KLANG+TON „Nada“
-KLANG+TON „Todo“


Gehörtes:
– The Clash Sound System (Qobuz, 96 kHz, 24 Bit)
– Eagles of Death Metal Zipper Down (ALAC, 44,1 kHz, 16 Bit)
– Inon Zur Fallout 4 Feature Music Selection (ALAC, 44,1 kHz, 16 Bit)
– Lizz Wright Freedom & Surrender (FLAC, 96 kHz, 24 Bit)
– Joe Pass Intercontinental (DSD64/,2,8 MHz, 1 Bit)
– Foo Fighters Saint Cecilia EP (FLAC, 192 kHz, 24 Bit)

Fazit

Bei AVMs PA 8.2 bekommt man genau das, was man möchte. Das Konzept mit den verschiedenen Modulen ist wunderbar durchdacht, so dass jeder genau sein Wunschgerät bekommt. Egal ob als Sammler von HiFi-Systemen oder als Purist, der nur das benutzen möchte, was er braucht, die Vorstufe überzeugt mit toller Funktionalität und wunderbarem Sound.
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Preis: um 6000 Euro

AVM Ovation PA 8.2


-

Ausstattung

 
Preis: Grundpreis: um 6.000 Euro, Best-Buy Kombi: um 9.500 Euro, DAC-Modul: um 2.500 Euro 
Vertrieb: AVM, Malsch 
Telefon: 07246 309910 
Internet: www.avm.audio 
B x H x T: 430/130/390 
Eingänge: 1 x USB-B, 2 x S/PDIF koaxial, 1 x Toslink optisch, 5 x RCA Stereo Phono, 1 x RCA Stereo, 1 x XLR Stereo 
Unterstützte Formate: Nein 
Unterstützte Abtastraten: PCM bis 384 kHz, 24 Bit DSD bis DSD128, 5,6 MHz, 1 Bit 
Ausgänge: 2 x XLR Stereo, 2 x RCA Stereo 
Leistung: Nein 

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