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Kategorie: Vor-Endstufenkombis Hifi
20.10.2015

Einzeltest: AEC C12 Phono / C24 Mono - Seite 4 / 5

Was lange währt

Holger Barske
Holger Barske

Ansonsten fällt erst einmal die ziemlich massive Stromversorgung auf, der zentrale Trafo – abermals ein Ringkerntyp – ist sicherlich für ein geschätztes knappes Kilowatt gut. Beide Verstärkerhälften verfügen über eigene Gleichrichter und Siebungen, das kennen wir schon von der Vorstufe.

Die Verstärkerschaltung ist abermals diskret, elektrisch „kurz“ und elegant. Die Leistung stellen pro Zweig sechs potente Mosfet- Transistoren bereit, der Verstärker leistet 170 Watt an acht Ohm. In Anbetracht des knackigen Ruhestroms ist das beachtlich. Vier-Ohm-Betrieb allerdings empfiehlt sich mit der Brückenversion nicht. Aber wo genau ist denn jetzt das Besondere an der Schaltungstechnik dieser Verstärker? Giovanni Arigo nennt ein paar Dinge, die seiner Meinung nach bei Verstärkern von elementarer Bedeutung sind. Zunächst wäre da die fast allgegenwärtige Gegenkopplung, die es so weit wie irgend möglich zu verhindern gilt. Will man dieses Hilfsmittel, mit dem man bequem klirrarme und lineare Verstärker bauen kann, loswerden, muss man sich schaltungstechnisch einiges einfallen lassen und Bauteile ausgesuchter Qualität verwenden. Beides ist bei AEC der Fall, und es empfiehlt sich im Falle eines Falles definitiv nicht, defekte Halbleiter mit Ware vom Versender zu ersetzen. Um mit gegenkopplungsarmen Schaltungen verzerrungsarme Geräte realisieren zu könne, ist Ruhestrom satt ein Muss. Deshalb laufen die Endstufen im A-Betrieb, auch in der Vorstufe übernimmt eine Reihe von ordentlich „geheizten“ Transistoren Verstärkungsaufgaben. Röhren wären in Sachen Linearität für Arigo eine Alternative, jedoch scheut er die Einschränkungen, die ihm die geringen möglichen Ströme auferlegen: Bei seinen Verstärkern gibt’s clevere Kombination von bipolaren und Feldeffekt-Transistoren und das tut’s augenscheinlich auch. Lauschen wir zunächst der Vorstufe alleine, auch die Phonovorverstärkung lassen wir von bewährten Kräften besorgen. Auf dem Teller liegt ziemlich schwierige Kost in Gestalt von „Let Me Go“ des früh verstorbenen Singer-/Songwriters Jason Molina. Oha – das drückt aufs Gemüt. Was mitnichten gegen die C 12 spricht, im Gegenteil: Dieses Album ist die personifizierte Traurigkeit. Der Opener „It’s Easier Now“ tönt entrückt, kratzig, verletzt – und genau so muss das sein. Der zweite Titel klingt merklich anders: direkter, wärmer, intimer. Die AEC arbeitet die Nuancen mit Leichtigkeit heraus und ordnet sich dem Diktat der Aufnahme perfekt unter. Das klappt auch mit der eingebauten Phonovorstufe, wenngleich deren emotionale Spannweite nicht ganz an die Dichte der Hochpegelsektion heranreicht.
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Preis: um 14655 Euro

AEC C12 Phono / C24 Mono


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