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Kategorie: Vollverstärker, Musikserver
20.10.2015

Serientest: Technics SU-G30, Technics ST-G30 - Seite 2 / 4

Hochkarätig

Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Netzwerkaudio-Vollverstärker SU-G30


Das G aus SU-G30 steht für „Grand Class“ – sehen wir doch einmal nach, was die Technics-Entwickler darunter verstehen. Solide wie ein Banktresor wirkt der Vollverstärker SU-G30 in seinem edlen Gewand aus massivem Aluminium auf jeden Fall schon einmal und sorgt so für Vertrauen in das Produkt.
Der Baustein bringt rund 11 Kilogramm auf die Waage und bleibt mit seiner Bauhöhe von knapp unter 10 cm angenehm flach. Viel zu sehen auf der massiven Front gibt es nicht: Der zentral angeordnete Lautstärke-Drehregler läuft satt und ist schön griffig. Ganz rechts ist ein kleinerer Eingangswahlschalter, links daneben das vierzeilige Display, das Informationen zur Eingangsquelle, dem Wiedergabestatus oder dem Menü gibt. Die dezent weiße Schrift lässt sich auch aus rund drei Metern Entfernung noch gut ablesen. Schließlich zieren noch eine 6,3-mm-Kopfhörerbuchse, ein USB-A-Anschluss sowie der Ein-/Ausschalter die Front. Auf der Rückseite sind der Phono-MM-Eingang zu entdecken, daneben ein weiterer analoger Eingang sowie zwei koaxiale und ein optischer Digitaleingang. Der USB-B-Eingang dient zum Anschluss eines PCs oder des Musik-Servers ST-G30. Zwei WLAN-Antennen und eine Ethernetbuchse geben Hinweis auf die multimedialen Fähigkeiten des Vollverstärkers.  Im Inneren sorgt die hochwertige Technik aus der Reference-Serie für bestmöglichen Klang. Wie bei den Flaggschiffgeräten sind einige Technics-eigene Entwicklungen für die Reproduktion und Verstärkung der Audiosignale zuständig. Begrifflichkeiten wie „JENO-Engine“, „LAPC“ oder „GaN-FET-Treiber“ sollen auch in der G-Klasse den Mund der HiFi-Fans wässrig machen. Hinter JENO steckt JENO steht für „ Jitter-Elimination und Noise Shaping Optimisation“ und ist hauptverantwortlich für die Unterdrückung von Jitter-Effekten im hoch- wie tieffrequenten Bereich. Dadurch soll die volldigitale Übertragung und Verarbeitung der Audiosignale mit minimalstem Jitter von der Eingangs- bis zur Leistungsstufe ermöglicht werden.  Da die Impedanz bei jedem Lautsprecher unterschiedlich ist und nie konstant mit einem Wert über den gesamten Frequenzbereich verläuft, hat Technics im SU-G30 die „LAPC-Funktion“ integriert. Auf Knopfdruck generiert der Vollverstärker ein Testsignal, das zum Lautsprecher geschickt wird und in wenigen Momenten die Verstärkung und Phase analysiert. Anschließend optimiert ein schneller Algorithmus Phase und Impedanz der angeschlossenen Lautsprecher. Mit aktiviertem LAPC versprechen sich die Technics-Entwickler vor allem einen noch souveräneren räumlichen Klang mit stabilerer Abbildung. Teure und in Audio-Produkten selten eingesetzte Galliumnitrit-FETs (GaN) ermöglichen sehr schnelle und vor allem nahezu verlustfreie Schaltvorgänge. Verglichen mit herkömmlichen MOS-FETs haben die GaN-FETs einen erheblich geringeren Durchlasswiderstand.  Auch beim Netzteil haben die Entwickler in die Vollen gegriffen und ein neues Hybrid-Schaltnetzteil für den SU-G30 entworfen. Für gewöhnlich besteht ein Netzteil aus einem großen Netztrafo und einem Gleichrichterschaltkreis. Technics hat sich für eine Gleichrichtung mit einer Eingangsdrossel entschieden, die durch einen diskreten, stabilisierten Netzteilschaltkreis ergänzt wird. So soll ein leistungsstarkes Netzteil entstehen, das besonders rauscharm ist und zudem auf sich stetig ändernde Audiosignalen ohne Spannungseinbrüche reagieren kann.  

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Preis: um 3000 Euro

Technics SU-G30

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

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Preis: um 4000 Euro

Technics ST-G30

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

12/2016 - Jochen Schmitt

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