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Kategorie: Vollverstärker
20.10.2015

Einzeltest: Moonriver 404 - Seite 2 / 3

Der Charme des Nordens

Holger Barske
Holger Barske

en sind. Die Phonovorstufe kann sowohl MM- als auch MC-Tonabnehmer bedienen und sitzt im Geräteinneren unter einer schirmenden Blechhaube.

Der Luxus in Sachen Parametrierbarkeit hält sich in Grenzen: Zwei Mäuseklaviere erlauben die Umschaltung zwischen MM- und MC-Betrieb und die Wahl der Eingangsimpedanz von 100 Ohm oder 47 Kiloohm. Das sind die Basics und wird in vielen Fällen gut funktionieren. Wo wir das Phonomodul eh gerade vor uns haben: Das ist eine operationsverstärkerbasierte Standardlösung, erfreulicherweise mit separaten Spannungsreglern auf der Platine. Die Widerstände sind erstaunlicherweise nicht mehr ganz zeitgemäße Kohleschichttypen, die Kondensatoren gute Folientypen. Auch ansonsten ist einiges los unterm Deckelblech des Schweden. Trotz nicht allzu gewaltiger Ausgangsleistung obliegt die Versorgung einem ziemlich stämmigen Ringkerntrafo. Um den stressfrei ans Netz zu bekommen, hat der Hersteller ihm eine bestens funktionierende Einschaltstrombegrenzung spendiert. Die schont nicht nur die Sicherung fürs Wohnzimmer, sondern auch den Netzschalter, der sich so nicht mit dem erklecklichen Einschaltstrom eines solchen Umspanners herumplagen muss. Der Hauptteil der Verstärkerarbeit obliegt beim 404 zwei integrierten Endstufenchips. Eine Typenbezeichnung ist den auf einem Kühlwinkel montierten Fünfzehnbeinern nicht mehr zu entlocken, wir dürfen jedoch davon ausgehen, dass es sich um einen der zwei, drei Standardtypen handelt, die die Halbleiterindustrie seinerzeit zu diesem Zwecke entwickelt hatte und die sich bis heute bewährt haben. Qualitative Bedenken muss man da nicht haben, es gab sogar mal echte Kultverstärker aus Japan mit diesen Bausteinen: Erinnert sich noch jemand an die „Gaincard“ von 47Labs? Wie immer kommt es darauf an, was man mit solchen Bauteilen macht, und Moonriver Audio hat sich dabei definitiv Mühe gegeben und auf eine luxuriöse Stromversorgung geachtet. Der Trafo liefert reichlich, direkt an den Chips sitzen ganze Batterien von parallelgeschalteten Elkos, die für ungehemmten Energienachschub sorgen. Die nächste gute Idee war die, die Chips leistungsmäßig nicht bis zur Halskrause auszureizen. Knappe 40 Watt an acht und gute 50 Watt an vier Ohm sind ein solider Kompromiss, der in der Praxis bestens funktioniert. Die Bestückung der diversen Platinen ist der vom Hersteller beworbenen Handmontage angepasst, es gibt nämlich fast nur klassische bedrahtete Bauteile, die sich manuell ohne Probleme verarbeiten lassen, im Gegenteil zu modernen SMD-Komponenten. Da haben die Schweden augenscheinlich die Wahrheit gesprochen, das nehmen wir zufrieden zur Kenntnis. Im Betrieb gibt sich das Gerät absolut allürenfrei. Das Feeling ist das eines guten Vollverstärkers aus – sagen wir mal – den frühen Achtzigern. Die Erwachseneren unter uns finden sich zurecht, alles tut das, was es soll. Auch mit dem D/A-Wandler kommen wir zurecht, die USB-Schnittstelle verträgt PCM-Daten mit bis zu 384 Kilohertz Abtastrate, DSD geht nicht. Dafür zickt das eingebaute XMOS-USB-Frontend bei der Treiberinstallation nicht, die man sowieso nur dann braucht, wenn man einen Windows-PC anstöpselt. Für uns interessanter ist das, was der Verstärker über das eingebaute Phonomodul zu leisten in der Lage ist. Und da habe ich ziemlich sparsam geguckt: Was der 404, gefüttert vom alten Geheimtipp-MM Audio-Technica AT-5V liefert, ist nämlich ein kleines dynamisches Wunder: Der Amp spielt überaus agil, flitzt mit großem Vergnügen um jede musikalische Ecke und pustet frischen Wind durch die Lautsprecherkabel. Eine Grundvoraussetzung dafür sind Lautsprecher mit ein bisschen Wirkungsgrad, die so etwas auch umsetzen können. Der Vertrieb
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Preis: um 3000 Euro

Moonriver 404


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