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Kategorie: Vollverstärker
20.10.2015

Einzeltest: Micromega MyAmp

Zauberwürfel

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Philipp Schneckenburger
Philipp Schneckenburger

Kleine Vollverstärker mit eingebauten DAC werden immer beliebter, denn egal ob für Computer Audio oder in Kombination mit vollformatigen Geräten: Zu viel Power in kleinen Gehäusen kann eigentlich niemand nein sagen.Die französische Firma Micromega hat sich, wie der Name schon andeutet, auf HiFi-Geräte spezialisiert, die absolut nicht in die Fraktion der Regalböden durchbiegenden Audiomonster gehören, sondern mit wenig Platz auskommen.

Neben dem kleinen D/A-Wandler MyDAC und dem Kopfhörerverstärker MyZic (siehe HiFi einsnull 4/2013) bietet die My-Serie der Firma tatsächlich auch einen Vollverstärker im Kleinformat, der den DAC gleich mit an Bord hat. Das hat allerdings auch zur Folge, dass das Gehäuse des MyAmp getauften Systems nicht ganz das gleiche Format besitzt wie die anderen Geräte, denn Kompaktanspruch hin oder her, manche Dinge brauchen einfach ihren Platz, und so musste der MyAmp dann doch ein wenig in die Höhe wachsen, um alle Funktionen unterzubringen. Trotzdem beschränkt sich der kleine Würfel mit Maßen von gerade einmal 14 Zentimeter Breite und etwa sieben Zentimeter Höhe. Immer noch klein genug also, um bequem neben dem Computer oder im Regal Platz zu finden. Vom Design her erkennt man den MyAmp trotz des geringfügig aus der Reihe fallenden Formates sofort als Micromega. Abgerundete Gehäusekanten und die markante Einbuchtung, die sich in der Mitte der Front von oben nach unten zieht, bringen ein wenig Schwung in das Äußere. Anders als die Lautstärkekontrolle des MyZic befindet sich hier jedoch kein Drehregler, der für die Bedienung zuständig ist, sondern eine Reihe von LEDs, die lediglich den momentanen Schalldruck anzeigen. Der MyAmp setzt zur Auswahl von Lautstärke und Quellen auf eine Reihe unauffälliger Tasten an der rechten Seite oder auf die kleine Fernbedienung, die dem Gerät beiliegt. Damit kann man dann auf eine recht beachtliche Anzahl von verfügbaren Quellen zugreifen. Gleich drei analoge Geräte können an die Cinch-Buchsen gehängt werden, dazu kommt ein optischer Toslink-Eingang, über den zum Beispiel auch Fernseher oder Spielekonsolen mit dem MyAmp verwendet werden können. Wobei der Subwoofer- Ausgang hier noch für etwas mehr Tiefton sorgen kann. Alternativ funktioniert natürlich auch die digitale Datenübertragung am koaxialen S/PDIF-Eingang oder der für Computer- Audio-Enthusiasten wohl wichtigste Anschluss, eine USB-B-Buchse. Smartphones und Tablets verbindet man am einfachsten per Bluetooth mit dem MyAmp, wobei man dank AptX-Protokoll selbst bei der Musik für zwischendurch nicht auf die nötige Portion Qualität verzichten muss. Jeder Eingang erhält ebenfalls eine Status-LED, die auf der rechten Seite des Kunststoff gehäuses Platz findet. So kann man auch aus ein paar Metern Entfernung noch gut interpretieren, welche Quelle gerade genutzt wird.
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Preis: um 500 Euro

Micromega MyAmp


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