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Kategorie: Vollverstärker
20.10.2015

Einzeltest: AVM Ovation A 8.3

Raus aus dem Schubladendenken

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Menschen teilen Dinge gerne in vorgefertigte Kategorien ein. Mit dem neuen Ovation-Vollverstärker durchbricht AVM die mentalen Barrieren.

Was ist bedeutet schon digital? Blöde Frage, mag man meinen, besonders in einem Magazin für digitales Audio. Um die Definition des Begriffes geht es dabei auch nur am Rande, sondern eher um das, was manche Menschen mit dem Begriff in Verbindung setzen. Die Audiowelt scheint, gerade im High-End-Bereich, in zwei nahezu unversöhnliche Lager aufgeteilt. Selbstverständlich gibt es auch eine große Menge von Leuten, die sich über jede Art guter Musik freuen und diese genießen können, doch wie so oft bilden diese Leute die leider meist schweigende Mehrheit. Stattdessen teilt man Audiophile in zwei Kategorien ein: analog oder digital. Die einen sind der Meinung, dass HiFi nach der Schallplatte keine wichtige Neuerung mehr zu bieten hatte. Wenn keine Nadel durch eine Rille fährt und keine Röhren leuchten, dann ist das Endergebnis auch für ihre Ohren zu unterwältigend, als dass man sich damit abgeben muss. Auf der anderen Seite hingegen gibt es digitale Vertreter die behaupten, Musik unter 24 Bit klingt, als ob sie über ein Dosentelefon wiedergegeben wird. Da muss Hightech am Werk sein, mit hochwertigsten Chips und leistungsstarken DSPs. Die einen wollen das, was immer als Wärme bezeichnet wird. Runden Klang mit Fluss und Gefühl. Der Sound der anderen Fraktion wird oft als kalt bezeichnet. Viel Dynamik mit Kontur und Details.
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Auch wenn die beiden Interpretationen stark überzogen sind und viele Geräte in allen Bereichen tolle Leistungen zeigen, gibt es natürlich persönliche Vorlieben. Dementsprechend muss ich sagen, dass ich persönlich den „digitalen Sound“ liebe. Die Dynamik eines Stückes darf mich gerne bei jedem Notenanschlag aus dem Sessel hauen. Ich will hören, wie ein Plektrum eine Gitarrensaite anschlägt, ein Drumstick auf eine Snare kracht und ob der Bassist mit den Zähnen knirscht. Das bedeutet auch, dass ich Transistoren normalerweise bevorzuge. Röhren sind zwar stets nett anzusehen und auch ihr Klang wirkt durchaus sympathisch, doch wenn ich die Wahl habe, mag ich es direkt, klar und knackig, ohne die angesprochene Wärme. Warum ich mich nun so über dieses Thema auslasse? Weil AVM mir ein Testgerät gegeben hat, das meine Vorlieben infrage zu stellen droht. Der neue Ovation A 8.3 ist ein Vollverstärker mit Röhrenstufe und HiRes-DAC, dessen Sound mich wirklich begeistert hat. Zwei 803-T-Doppeltrioden mit speziell angepasster Stromversorgung sitzen auf einer Platine im Innern des 8.3. Per LED angeleuchtet und durch die abgedunkelte Scheibe im Deckel des großen Gerätes bei ihrer Arbeit betrachtbar. Sie klassifizieren das Gerät als 8.3, während die Version mit Transistoren unter dem Namen 6.3 erhältlich und ansonsten baugleich ist.
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Preis: um 12500 Euro

AVM Ovation A 8.3


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