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Kategorie: Lautsprecherchassis Hochtöner
20.10.2015

Vergleichstest: 4 Neuheiten im K+T-Labor

Neue Chassis

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Unser Messprozedere in Stichpunkten:


 24 h einwobbeln aller Konuschassis bei 10 Hz mit angemessener Leistung
 24 h Abkühlphase
 Einsetzen in 1000-Liter-Testbox mit 1,35 x 1,65 m IEC-Normwand
 Platzieren der Testbox in der Raummitte mittels Hubwagen
 Positionieren des Messmikrofons in 1 m Abstand
 Ermittlung des Frequenzgangs per MLS-Messung in 0°
 Generierung des Wasserfalls aus 0°-MLS-Messung
 Messung des Klirrs K2 und K3 bei 85 und 95 dB (PA: 95 und 105 dB)
 Ermittlung der Maximalbelastbarkeit bei THD >10%
 Ermittlung des Frequenzgangs von 20 bis 40 kHz in 0°, 15°, 30°, 45°, 60° (Hochtöner bis 90°)
 Ausbauen des Probanden
 Gleitsinusmessung der Impedanz und elektrischen Phase im Freifeld
 Ermittlung der TSP durch eine zweite Impedanzmessung mit Zusatzgewicht

Klirrmessungen


Die neueste Version unseres Messsystems CLIO ermöglicht uns endlich wieder die Darstellung des Klirrs in Prozent. Die beiden durchgeführten Messungen erfolgen in unserer IEC-Normwand mit 1000 Litern rückseitigem, stark bedämpftem Volumen in 25 Zentimetern Abstand.
Die Pegel des Chassis richten wir so ein, dass sie in einem Meter Abstand 85 und 95 dB entsprechen. Für PA-Chassis messen wir wegen der Auslegung auf höhere Pegel bei 95 und 105 dB. Der Wirkungsgrad des Chassis spielt dabei keine Rolle, da sich die Abhörpegel im späteren Betrieb an der Art der Box und nicht den Limits der eingesetzten Chassis orientiert. Neben dem generellen Klirrverhalten eines Chassis lässt sich durch das Vergleichen der beiden Diagramme herausfinden, wie gut der Proband die Verzehnfachung der Leistung verträgt. Als kritisch ist speziell die Klirrkomponente K3 (rot) zu bezeichnen, da sie wegen des ungeradzahligen Vielfachen der Grundfrequenz klanglich stark ins Gewicht fällt. Die Komponente K2 (blau) entspricht der doppelten Frequenz und damit einem Sprung von genau einer Oktave, sodass sie tendenziell als harmonisch und damit weniger kritisch empfunden wird.

Farben


Die Farbe des Hintergrunds deutet auf den jeweilig getesteten Chassistyp hin. Die Farbtöne orientieren sich an den Wellenbereichen des sichtbaren Lichts, äquivalent zu den Wellenbereichen des hörbaren Schalls. Die tiefen Töne eines Subwoofers entsprechen demnach den langen Wellen des Infrarot, die hohen Töne des Superhochtöners dem kurzwelligen Ultraviolett. Ein Breitbänder bearbeitet (mit Einschränkungen) den gesamten Bereich und erhält daher eine Mischung aus allen Farben, das Grau.

Hier ist die Farbtabelle zur Aufschlüsselung


Subwoofer = rot
Tieftöner = orange
Tiefmitteltöner = gelb
Mitteltöner = grün
Hochtöner = blau
Superhochtöner = violett
Breitbänder = grau
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