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Kategorie: Fernseher
20.10.2015

Vergleichstest: Bärenstarke Ultra-HD-Fernseher im Expertentest

Beste Bilder

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Herbert Bisges
Herbert Bisges

Die aktuellen Spitzenmodelle unter den Fernsehgeräten sind zumeist Ultra-HD-Fernseher mit der vierfachen Full-HD-Auflösung. Wir haben drei davon im Vergleich getestet und verraten Ihnen auf den folgenden Seiten, weshalb es sich jetzt schon lohnt, einen UHD-TV zu kaufen.


Es ist richtig: Kein Fernsehsender strahlt bislang UHD-TV aus, ein Blu-ray-Nachfolger ist lediglich angekündigt. Was spricht dennoch dafür, schon heute in einen Ultra-HD-Fernseher zu investieren? Ein wichtiger Aspekt ist die Zukunftssicherheit. Die meisten neuen Ultra-HD-Fernseher unterstützen laut Herstellerangaben den neuen Kopierschutz HDCP 2.2 und die hocheffiziente Videocodierung HEVC (H.265) mit HDMI 2.0-Schnittstellen. Damit sind die Topmodelle, die heute schon in den Verkaufsregalen stehen, im Prinzip für künftige Video-Standards bestens vorbereitet. 

Überlegene Technik


Ein weiterer Aspekt ist die Qualität der verwendeten Bildschirme, zumindest was unsere Testgeräte in dieser Ausgabe betrifft. Die besten Ultra-HD-Displays sind gleichzeitig kontraststark und reaktionsschnell. So ermöglichen sie die optimale Bewegungschärfe für jede Bildquelle. Die Elektronik hinter dem Bildschirm ist bei UHD-TVs deutlich leistungstärker als bei Full-HD-Geräten. Das muss sie unter anderem schon deshalb sein, damit sie 4K-Videos mit 60 Vollbildern pro Sekunde verarbeiten und darstellen kann. Übrigens wäre es gegenüber dem jetzigen HDTV schon ein deutlicher Fortschritt, wenn wir 50 Vollbilder pro Sekunde mit 1080 Bildzeilen (1080p50) bekämen. Bisher gibt es nur 720p mit 50 Vollbildern oder 1080i mit Halbbildern – und damit ist beim herkömmlichen Fernsehen das Ende der Fahnenstange erreicht; aktuelle Ultra-HD-Fernseher können schon heute 50 oder 60 Vollbilder mit bis zu 2160 Zeilen problemlos darstellen. 

4K-Rechenpower


Auf der anderen Seite bedeutet dies, dass Ultra-HD-Fernseher mit ihren Hochleistungs-Engines dort noch technische Reserven haben, wo herkömmliche Fernseher an ihre Grenzen stoßen. In unserem Test zeigte sich bei allen drei Fernsehern, dass es sehr gut gelingt, HD-Material (720p und 1080p) auf die volle Auflösung von 3840 x 2160 hochzurechnen und einen knackig-scharfen Bildeindruck zu produzieren. Ein Beispiel: Beim sogenannten „Nachschärfen“ entstehen häufig Doppelkonturen („Überschwinger“), die bei Full-HD-Displays das Bild unnatürlich wirken lassen. Abhilfe schaffte in der Regel ein auf null gestellter Schärferegler. Die viermal höhere Anzahl von Bildpunkten und intelligente Rechenleistung helfen bei UHD-TVs, solche „Überschwinger“ an scharfen Konturen so zu reduzieren, dass ein harmonischerer Bildeindruck entsteht. 

Drei Ultra-HD-Boliden


Für unseren Vergleichstest haben wir die besten 55-Zoll-Fernseher von Sony, LG und Samsung ins Labor geholt und auf den Prüfstand gestellt. Alle drei sind neben der Ultra-HD-Technik mit zahlreichen Top- Features ausgestattet. Der LG 55UB950V bietet eine nach vorn abstrahlende Lautsprecherleiste und das innovative WebOS-Smart- TV-Konzept. Bei Samsung ist es natürlich das Curved Design, das ins Auge fällt. Und der Sony KD-55X9005B beeindruckt mit seinem neuen Twin-Multituner sowie aufwendigen Lautsprecherchassis.  
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