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Kategorie: Tonarme
20.10.2015

Einzeltest: Primary Control Reference

Dreh- und Angelpunkt

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Holger Barske
Holger Barske

Das war mal ein hartes Brot: Eines dieser extrem scheuen Exemplare der Gattung Tonarm habhaft zu werden hat Jahre gedauert. Manchmal jedoch wird Geduld belohntLetztlich hat jede spannende Entwicklung im HiFi-Bereich irgendwann mal als Selbstbauprojekt für den eigenen Bedarf angefangen.

Im Falle dieses Tonarms war’s nicht anders. Konstrukteur Bernd Hemmen habe ich vor ein paar Jahren kennengelernt, als er mit einer der zahlreichen verschiedenen Inkarnationen seines Armes bei einer Veranstaltung für Selbermacher auftauchte und fragte, ob er seinen Arm denn mal auf eines der vor Ort vorhandenen Laufwerke montieren dürfe. Natürlich durfte er, denn schon damals machte der außergewöhnlich gestylte Tonarm den Eindruck, dass man ihn unbedingt einmal hören müsse. Für den in Amsterdam ansässigen deutschen Konstrukteur waren das die ersten zaghaften Ambitionen, seine Kreationen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mittlerweile kann man von einem richtigen Produkt sprechen, aber natürlich keinem, das irgendwo vom Fließband fällt. Jeder „Primary-Control“-Tonarm ist eine Sonderanfertigung, exakt an die Wünsche und Nöte des Kunden, seines Plattenspielers und seines Tonabnehmers angepasst. Nur so erreicht Bernd Hemmen das, was im Namen seines Unternehmens steckt – die volle Kontrolle über alle wesentlichen Parameter des Abtastvorganges. Es gibt derzeit zwei Modelle; wir beschäftigen uns hier mit der großen Ausführung namens „Reference“. Ein solcher Arm entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden, deshalb gibt’s auch keine Preisliste – die Anzahl der Variablen gibt das nicht her. Die preisliche Untergrenze beim Reference liegt um 5.000 Euro, unser Testexemplar würde für 6.500 Euro den Besitzer wechseln. Sicher nichts für den Dual-Dreher vom Flohmarkt, aber ganz bestimmt eine Investition fürs Leben. Es gibt den Arm in den drei gängigen Längen von neun, zehneinhalb und zwölf Zoll. Prinzipiell handelt es sich um eine mit einem stabilisierten Einpunktlager ausgestattete Konstruktion. Optisch wirkt der Arm sehr stimmig und geschlossen, was an seinem besonderen Aufbau liegt. Das Zentrum bildet ein geschlossener Ring. Schon bei der Materialwahl dafür gibt’s eine Vielzahl von Möglichkeiten in Gestalt diverser Metalle, Kunststoffe und Hölzer. Er ist seitlich am Lagerturm befestigt. In dem steckt die Höhenverstellung für die ganze Anordnung, die mit einem großen Drehrad am oberen Ende extrem feinfühlig bewerkstelligt werden kann. Unten im Ring ist der Lagerdorn montiert, der die eine Komponente des Einpunktlagers bildet. Die andere, also die Lagerpfanne steckt im Lagergehäuse, dass über den Dorn gestülpt wird. In diesem Gehäuse passieren noch ein paar interessante Dinge, derer man ohne größere Zerlegungsgarbeiten aber nicht gewahr wird – die haben wir unterlassen.
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Primary Control Reference


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