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Kategorie: Tonabnehmer
20.10.2015

Einzeltest: van den Hul DDT-II Special - Seite 3 / 3

Manufaktur

Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

Erdig, dynamisch aus der Mitte heraus marschiert das DDT drauflos und sagt dem verblüfften Hörer: „Wir können auch anders“. In einem kurzen Quercheck zu meinem Galerietonabnehmer The Condor zeigt das DDT eine Menge von dessen Ruhe und Kraft, freilich, ohne dessen absolute Souveränität zu erreichen.

Statt dessen musiziert es – und das fi nde ich persönlich ungemein sympathisch – mit einer gewissen muskelbepackten Dreckigkeit, die ihren ganz eigenen Charme verströmt. Flexibel reagiert das DDT-II Special auf die Einstellung des Abschlusswiderstands: Die eben beschriebene Abstimmung erzielt man mit einem Impedanzwert von etwa 50 Ohm (der sogar noch unterschritten werden darf), während eine Steigerung auf 200 Ohm oder mehr die ursprüngliche Erwartungshaltung an ein vdH-System eher befriedigt – die ganz hohen Töne werden prägnanter herausgearbeitet, während der Grund- und Mitteltonbereich etwas verschlankt. Das kann man mögen – mein Ding ist es nicht so sehr, habe ich mich doch schon in die sehr „analoge“ Spielweise verliebt, die das DDT mit dem empfohlenen Abschlusswiderstand zeigt. Recht deutlich reagiert das System übrigens auch auf Veränderungen des Vertical Tracking Angle (VTA) mittels Höhenverstellung des Tonarms, so dass man unter dem Strich eine riesige Spielwiese zum Einstellen und Ausprobieren hat – ein nicht zu unterschätzender Teilaspekt für viele HiFi-Hobbyisten. Die angesprochene Erdigkeit und Direktheit geht übrigens nicht zulasten der Fähigkeit des Systems, Details aufzulösen – es geht hier mehr um die zentrale Ausrichtung, während die Feinauflösung eher Akzente am Rand setzt. Das ist gut für die räumliche Darstellung und die Feindynamik, die vdH-typisch ungemein präzise umgesetzt wird. Gerade bei einer konsequent analogen Aufnahme wie die neu erschienene Erste von Gustav Mahler mit den Wiener Symphonikern unter Fabio Luisi ist das DDT in seinem Element: Kraftvoll und rund aus einem absolut stabilen Klangzentrum heraus werden die im ersten Satz so weit verteilten Klangtupfer tief und breit im virtuellen Konzertsaal verteilt, sind aber auch in Tutti-Passagen räumlich klar zuzuordnen. Beeindruckend finde ich die 1:1-Umsetzung der Akustik des Aufnahmeraums – hier kann auch das große The Condor nichts mehr draufsetzen; der Unterschied ist mehr im Umgang mit großen Dynamiksprüngen zu sehen, wo das immerhin viermal so teure System noch etwas leichtfüßiger agiert. Zu ganz großer Form läuft das DDT bei Jazz, Rock und Pop auf, wo es mit guten Aufnahmen ein wahres Feuerwerk an Dynamik, Schwung und Rhythmik entfacht und sogar leblosen aktuellen Produktionen wieder einen Hauch analoger Seele verleiht.

Fazit

Auch im Jahr 2013 hat van den Huls „Einsteigersystem“ DDT-II Special ein gewaltiges Wörtchen mitzureden – so lebendig und erdig spielt in der Klasse um 1.000 Euro kein Zweiter.
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Preis: um 1090 Euro

van den Hul DDT-II Special


-

Ausstattung

 
Vertrieb BT-Vertrieb, Erkrath 
Telefon 02104 175560 
Internet www.bt-vertrieb.de 
Garantie (in Jahre)
Gewicht (in g)
Ausgangsspannung 0,65 mV (1kHz, 5 cm/sek) 
Übertragungsbereich 5 Hz - 50 kHz 
Kanalabweichung bei 1kHz < 0,75 dB 
Kanaltrennung 35 dB (1 kHz) 
Nadelschliff vdH - l (3 x 85 Mikrometer Verrundungsradius 
Nadelnachgiebigkeit (inµm/mN) 28 
Empfohlende Auflagekraft 15 mN (13,5 - 16 mN) 
Empf. Armmasse 8 - 14 g 
Innenwiderstand (in Ohm)
Abschlussimpedanz (in Ohm) 25 - 100 Ohm (35 Ohm bis 47 kOhm) 
Einspielzeit (ca in Stunden) 70 
Unterm Strich... » Auch im Jahr 2013 hat van den Huls „Einsteigersystem“ DDT-II Special ein gewaltiges Wörtchen mitzureden – so lebendig und erdig spielt in der Klasse um 1.000 Euro kein Zweiter. 

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