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Kategorie: Tonabnehmer
20.10.2015

Einzeltest: van den Hul DDT-II Special - Seite 2 / 3

Manufaktur

Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

Angesichts des hier zu testenden Systems wird sich der eine oder andere treue Leser erinnert haben: Das DDT-II Special gab es doch in den Anfangstagen unseres Magazins doch schon einmal. Und diese Leser haben recht: In der offiziellen Nomenklatur van den Huls ist der Tonabnehmer der gleiche geblieben.

Warum also noch einmal das Ganze? Nun – siehe oben. Das Wesen der Manufaktur ist nicht nur die manuelle Fertigung, sondern eben auch, dass der Meister in seiner Werkstatt bei jedem neuen Werkstück alle Erfahrungen aus der Vergangenheit einfließen lässt und so sukzessive jedes Modell nach seinem besten Wissen und Gewissen verändern und verbessern kann. Und so war das 2005er-DDT das beste, was man damals kaufen konnte und das 2013er das beste, das man heute kaufen kann. Aber keine Sorge: Das System ist von seinem grundsätzlichen Aufbau gar nicht so sehr verändert worden – in Sachen Nadelträger und Diamant hat sich nichts verändert. Dafür sind die wie immer handschriftlich im Deckel der Holzschachtel vermerkten Empfehlungen für die Abschlussimpedanz deutlich nach unten gewandert, während die Ausgangsspannung gleich geblieben ist. Das deutet auf einen geringeren Innenwiderstand und weniger Wicklungen auf der Spule hin, was in Sachen Spannung durch ein stärkeres Magnetfeld oder eine weiter optimierte Magnetfeldgeometrie kompensiert werden kann. Nach wie vor erledigt Meister van den Hul das händische Wickeln der Spulen, das Vorbohren und Kleben des Diamanten im Nadelträger sowie die gesamte Montage und Einstellung des fertigen Systems selbst – bei seinem letzten Besuch in der Redaktion konnte er aber vermelden, dass es bei der Nachfolgeregelung in Sachen Tonabnehmerbau und -service Fortschritte gibt. Mit einer angegebenen Compliance von 28 liegt das DDT in puncto Nadelnachgiebigkeit etwas unter den sehr weichen 35 der meisten anderen van den Huls, so dass mit dem praxisgerechten Gesamtgewicht von nur knapp über acht Gramm der Betrieb an allen mittelschweren Armen ohne Probleme möglich ist. Der Hersteller selbst empfiehlt Tonarme mit effektive Massen zwischen acht und vierzehn Gramm, während die Auflagekraft bei moderaten eineinhalb Gramm liegt. Auf dem sehr leichten Bor-Nadelträger sitzt der Diamant mit dem berühmt-berüchtigten vdH-I-Nadelschliff, der allerdings durch polierte Kanten heutzutage nicht mehr ganz so extrem ausfällt wie die legendenbildende Ursprungsversion, die viel zur Polarisierung der vdH-Freunde und -Gegner beigetragen hat. Beim Hörtest gab es dann eine kleine Überraschung: Das aktuelle DDT-II Special hat im ersten Moment nichts mit den der vdH-Familie üblicherweise zugeschriebenen Klangeigenschaften zu tun. Da ist nichts von einer fast schon sezierenden Hochtonauflösung und -energie, sondern erst einmal einfach – Musik.
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Preis: um 1090 Euro

van den Hul DDT-II Special


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