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Kategorie: Tonabnehmer
20.10.2015

Einzeltest: Transrotor Figaro

Der richtige Schnitt

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Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

Die letzten Namensgebungen neuer Laufwerke aus dem Hause Transrotor haben es ja schon angedeutet: Man orientiert sich an der klassischen Musik – für den neuen Spitzentonabnehmer stand niemand Geringerer als Wolfgang Amadeus Mozart Pate
Genau genommen ist es seine Oper „Die Hochzeit des Figaro“, nach der das MC-System aus Bergisch Gladbach benannt wurde. Vom Sujet her eine klassische Opera Buffa mit den üblichen Verwechslungs-, Liebes- und Eifersuchts- Spielen, die Ende des 18.

Jahrhunderts so in Mode waren, und doch aus der Person des Komponisten heraus musikalisch so viel tiefgründiger und vielschichtiger als alle seine Zeitgenossen. Man ist ja als junger Einsteiger in die klassische Musik gerne versucht, Mozart als oberflächlich perlend und seicht abzutun – ein gerne begangener Irrtum, den Meister auf seine einmalige Eleganz im Umgang mit kompositorischen Konventionen zu reduzieren. Der Blick unter die polierte Oberfläche, den man im reiferen Alter einmal wagt, zeigt gefährliche Strömungen, Zerrissenheit und Leidenschaft, die einfach nur faszinierend, manchmal sogar erschreckend sind – es ist aber immer mehr da, als der erste Ohrenschein suggeriert. Hier ist es an der Zeit, die Kurve zu Transrotor zurück zu bekommen – vielleicht über das glänzende Äußere. Perfekt polierte Aluminium-Oberflächen sind ja eines der Markenzeichen Transrotors – und wie bei Mozart tut man gut daran, sich nicht nur auf diese äußerliche Perfektion zu kaprizieren. Die eleganten Plattenspieler wurden in Jahrzehnten technisch immer weiter entwickelt und konnten uns immer wieder nicht nur mit ihrer klanglichen Perfektion, sondern auch mit Kraft und Dynamik überzeugen – die hohe Kunst der Einheit von Form und Inhalt. Und konnte man für ein Transrotor-Spitzenmodell auch sechsstellige Beträge ausgeben und ist man als Deutschlandvertrieb von SME auch in Sachen Tonarme mehr als gut aufgestellt, so gab es doch bisher einen wunden Punkt in Sachen Tonabnehmer. Nicht, dass die bisher angebotenen Modelle schlecht gewesen wären: Gerade mit dem Merlo und dem Merlo Reference habe ich schon viele Stunden extrem zufrieden Musik gehört – nicht wegen einer hervorstechenden Eigenschaft, sondern weil sie in all ihrer Farbpracht so homogen sind. Dennoch: Ein richtig eigenes System war da nicht dabei, basieren doch alle bisherigen Transrotor-Systeme auf einem entsprechenden Tonabnehmer von Goldring – nicht die schlechteste Adresse, aber eben nichts Eigenständiges. Und so haben sich die Räkes schon vor drei Jahren daran gesetzt, ein eigenes Tonabnehmersystem zu entwickeln, das ihren Vorstellungen von Klang entspricht und darüber hinaus ein kongenialer Spielpartner auch für ihre besten Laufwerke sein soll. Vor allem Jochen Räke war diese Entwicklung eine Herzensangelegenheit – jedes Mal, wenn ich ihn in den letzten eineinhalb Jahren gesehen habe, erzählte er mir vom aktuellen Stand der Dinge, bis er mir dann eines Tages den ersten Prototypen unter die Nase hielt. Gucken war erlaubt, anfassen oder gar behalten nicht, da half kein Bitten und Betteln. Und nach ein paar letzten Änderungen war der Patron dann zufrieden. Was haben wir jetzt also bekommen? Nun, natürlich hat der Laufwerks-Spezialist Transrotor jetzt nicht angefangen, eine eigene Tonabnehmerfertigung aus dem Boden zu stampfen – dafür hat man ja die Spezialisten bei Goldring. Tatsächlich ist dort aber ein Mann für die Fertigung der Figaros zuständig – der Teile seiner feinen Handwerkskunst während der High End 2014 am Transrotor-Stand demonstrieren durfte. Angesichts seines für einen Tonabnehmerbauer noch recht jugendlichen Alters brauchen
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Preis: um 2490 Euro

Transrotor Figaro


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