Möchten Sie zur Desktopansicht wechseln ? JaNein
173_19182_2
Topthema: Eine glatte Eins
Philips 55OLED804
Vor einem Jahr glänzte der Philips 55OLED803 mit hervorragender Bildqualität in unserem Test. Der Nachfolger 804 soll nun noch eine Schippe drauf legen. Wir haben nachgeschaut.
177_19483_2
Topthema: Kino im Wohnzimmer
BenQ TK850
Der neue TK850 verfügt über den beliebten Bildmodus „Sport“, soll darüberhinaus aber auch dem Spielfilm nach der Sportschau gerecht werden, in 4k und mit ordentlicher HDR-Performance, versteht sich. Nehmen wir die Spielfilm-Qualitäten des TK850 unter die Lupe.
182_0_3
Anzeige
Topthema: Heimisches Kinozimmer
Bequeme & bezahlbare Kino-Sofas
Die hochwertigen Sessel und Sofas von Sofanella schaffen ein gemütliches und bequemes Heimkinoerlebnis
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
hifitest.de Schallabsorber
Für guten Klang muss bekanntlich die gesamte HiFi-Kette passen. Und deren letztes Glied vor den Ohren des Zuhörers ist nach den Lautsprechern noch der Hörraum. Sein Einfluss auf die Klangqualität ist beträchtlich.
Neu im Shop:
"Vinyl Sounds Better" Basecap. Zwei Farben zur Auswahl.
offerbox_1527682652.jpg
>> Mehr erfahren

Kategorie: Tonabnehmer
20.10.2015

Serientest: Sumiko Songbird (High-Output MC), Sumiko Starling (Low-Output MC) - Seite 3 / 3

Vogelgezwitscher oder Star?

Michael Bruss

Klang


Dass das Sumiko Songbird gängige MM-Tonabnehmer klanglich in die Schranken weisen würde, war einigermaßen klar – dass es aber sogar dem MC-Abtaster Lyra Delos in so einigen Beziehungen so dicht auf die Pelle rücken kann, ist erstaunlich. Es spielt einen Hauch wärmer als das Delos, drückt im Tiefbass in Felix Labands „Dirty Nightgown“ und The Acids „Anaimal“ organischer, mächtiger, lockerer und wirkt involvierender in das musikalische Geschehen.
Zudem tastet es dynamisch anspruchsvolles Material etwas besser ab. Die glockenklare Gangart des Delos im Hochton sowie dessen Transparenz und Überalles- Neutralität vermag das farbstärkere Sumiko Songbird zwar nicht ganz zu toppen, jedoch kontert es mit einer recht weitläufigen virtuellen Bühne, die gerade große Orchester (John Adams „Absolute Jest“ mit dem San Francisco Symphony Orchestra) und andere akustische Musik sehr schön zur Geltung kommen lässt. Das hat Schmelz und Emotion, ohne die Aufmerksamkeit auf klangliche Details zu vernachlässigen. Das Sumiko Starling schließt mustergültig an den Charakter des Songbird an und schafft es, sich dessen klangliche Rosinen rauszupicken und gleichzeitig noch das eine oder andere Sahnehäubchen aufzusetzen, wo dem Songbird ein wenig die Luft ausgeht. Nämlich ganz obenrum, zum Beispiel. Im Klartext heißt das: Das Sumiko Starling öffnet bei „Jazz at the Pawnshop“ einen ebenso großzügigen Raum wie das Songbird, strukturiert diesen aber nochmals besser und stellt das Klanggeschehen holografischer, dreidimensionaler und greifbarer dar. Der musikalisch involvierende Charakter bleibt zur Gänze erhalten, obwohl das Starling den Fokus merklich stärker auf die Detailauflösung und die Ausleuchtung des Hochtons richtet und so objektiv gesehen das tonal neutraler spielende System ist, zumal es im Bass die Zügel fester in der Hand hält und den Tiefton straffer kontrolliert. Weniger körperlich spürbaren Druck erzeugt es dabei nicht – im Gegenteil, die Drum-Impulse von Egil Johansen im Solo während „Take Five“ blitzen überfallartig hervor und sind ebenso schnell wieder weg. Diese beachtliche Grobdynamik geht einher mit einer gegenüber dem Songbird nochmals besseren Abtastfähigkeit, die selbst Sara K.´s „Water Falls“ mit seinem abartigen Tiefbassimpuls hörbar macht – und das will was heißen. Im Vergleich zu meinem Transrotor Figaro (um 2.500 Euro) wirkt das Starling dennoch einen Hauch romantischer und verbindlicher (was durchaus am Abschlusswiderstand von 450 Ohm bei der Neukomm und 500 Ohm bei der Clearaudio im Zusammenwirken mit dem niedrigeren Spulenwiderstand des Figaro liegen kann), schafft eine fast ebenso gute Auflösungsleistung im Hochton, zum Beispiel mit den Schlagzeugblechen in Quincy Jones’ „Birth of a Band“, und schlägt den deutschen Abtaster knapp in Sachen holografisch-solider Projektion.

Fazit

Zwei Abtaster mit Charakter: Prinzipiell auf der farbstarken Seite angesiedelt, bezaubern Songbird und Starling mit einer fantastischen Raumabbildung und involvierenden Musikalität. Das Starling macht alles, insbesondere aber Auflösung und Kontrolle, noch etwas besser als das Songbird und ist ganz objektiv gesehen der neutralere, ehrlichere Tonabnehmer.
  • erste Seite
  • eine Seite zurück
 

Preis: um 1070 Euro

Sumiko Songbird (High-Output MC)


-

Preis: um 2260 Euro

Sumiko Starling (Low-Output MC)


06/2019 - Michael Bruss

Ausstattung

 
Vertrieb Audio Reference 
Telefon 040 53320359 
Internet www.audio-reference.de 
Garantie (in Jahre)
Unterm Strich... Nein 

Ausstattung

 
Vertrieb Audio Reference 
Telefon 040 53320359 
Internet www.audio-reference.de 
Garantie (in Jahre)
Unterm Strich... » Zwei Abtaster mit Charakter: Prinzipiell auf der farbstarken Seite angesiedelt, bezaubern Songbird und Starling mit einer fantastischen Raumabbildung und involvierenden Musikalität. Das Starling macht alles, insbesondere aber Auflösung und Kontrolle, noch etwas besser als das Songbird und ist ganz objektiv gesehen der neutralere, ehrlichere Tonabnehmer. 

Händlersuche

Suchen Sie hier nach einem Händler in Ihrer Nähe!

Deutschland  |  Schweiz

Newsletter

Tragen Sie sich hier für den hifitest.de-Newsletter ein!

Das könnte Sie auch interessieren