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Kategorie: Tonabnehmer
20.10.2015

Serientest: Ortofon SPU Classic E N, Ortofon ST-7 Übertrager

Die Klassiker

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Holger Barske
Holger Barske

Bei sich zusehends in Richtung Irrsinn entwickelnden Tonabnehmerpreisen lohnt es sich, einen Blick in die Klassikerabteilung zu werfen. Vielleicht gibt‘s da ja was richtig Gutes, das sich noch irgendwie bezahlen lässt?Ein großer Teil des Stolzes des dänischen Tonabnehmerherstellers Ortofon aufs eigene Schaffen hat mit einer Tonabnehmerbaureihe zu tun, die man seit fast 60 Jahren hegt und pflegt: das erste „SPU“ erblickte 1958 das Licht der Welt.

Das Kürzel steht für „Stereo Pick-Up“ und stellt die Reaktion des bereits damals sehr traditionsreichen Unternehmens auf das Erscheinen der modernen Stereo-Langspielplatte nach dem Füllschriftverfahren dar. Heutzutage gibt‘s von Ortofon gar einen eigenen Katalog mit verschiedenen Varianten des Klassikers, die allesamt auf dem prinzipiell gleichen Generator aufbauen. Die bekannteren Vertreter der Baureihe sind zweifellos die im Bakelitgehäuse verpackten Varianten mit Bajonettanschluss nach SME-Standard, die gewissermaßen gleich ihr eigenes Headshell mitbringen. Diese Modelle bilden das Rückgrat der Reihe, wollen mit schweren und stabilen Tonarmen kombiniert werden und sind der Hauptgrund dafür, warum die frühen Zwölfzoll-Tonarme von SME auf dem heutigen Gebrauchtmarkt horrende Preise erzielen. Mir hat sich diese Welt zugegebenemaßen immer nur bedingt erschlossen, was in erster Linie daran liegt, dass ich den „dicken Prügeln“ optisch nur wenig abgewinnen kann. Für Leute wie mich – und andere, die mit etwas filigranerem Gerät arbeiten möchten oder schlicht keine Tonarme mit SME-Bajonett haben, baut Ortofon auch „nackte“ SPUs ohne Gehäuse. Davon gibt‘s derzeit drei Modelle, unser heutiger Gast hört auf die Typenbezeichnung „SPU Classic E N“ und stellt das mittlere der drei Modelle dar. Auch das ist beileibe keine brandneue Entwicklung von Ortofon, jedoch eine über die Jahre immer ein bisschen modernisierte Angelegenheit. Die aktuelle Variante ist zum Listenpreis von 790 Euro erhältlich. Die „Tondosen“-Version des Abtasters heißt „Classic GM E“ und ist ebenfalls ein aktuelles Modell. Die nackte Variante schlägt mit einem Gewicht von 23 Gramm zu Buche, die Tondose mit derer 30. Auch wenn man beim Classic E N noch das Gewicht eines Headshells dazurechnen muss, wird klar, dass das Finden eines passenden Tonarms hier etwas leichter wird. Machen wir uns nichts vor: Mit einer Nadelnachgiebigkeit von lediglich 8 μm/mN zählt das gute Stück eindeutig zur Spezies der hart aufgehängten Abtaster und will in einem stabilen Tonarm geführt werden. Ein weiteres Indiz dafür, dass das SPU eine ziemlich steife Angelegenheit, ist lässt sich aus der empfohlenen Auflagekraft ableiten: Ortofon gibt 30 bis 50 Millinewton an und das ist locker das Doppelte von dem, was wir von modernen MCs gewöhnt sind. Sorgen ob der abzutastenden Platten muss man sich übrigens keine machen: Die hohe Auflagekraft schadet dem Vinyl nachweislich nicht, was auch mit Größe und Geometrie des Abtastdiamanten zu tun hat.
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Preis: um 790 Euro

Ortofon SPU Classic E N


-

Preis: um 600 Euro

Ortofon ST-7 Übertrager


04/2018 - Holger Barske

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