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Kategorie: Tonabnehmer
20.10.2015

Einzeltest: Miyajima Takumi L

Ein Freund fürs Leben

20147

Ich habe noch niemanden gefunden, der von den Miyajima-Tonabnehmern nicht mindestens angetan gewesen wäre. Vom Takumi L muss man sogar einfach begeistert seinEs ist nicht das erste Mal, dass wir einen Miyajima-Tonabnehmer in der LP vorstellen und wenn es nach uns geht, sicher auch nicht das letzte Mal.

Die Systeme des Japaners Noriyuki Miyajima sind anders als viele andere, klingen irre gut und haben enorme Langzeithörqualitäten. Woran das liegt? Die meisten Hersteller moderner Tonabnehmer verwalten oder verfeinern bereits bestehende Design-Prinzipien. Nicht so der passionierte Musikliebhaber Miyajima- san. Er entwickelte bereits 1997 ein besonderes Prinzip für Mono-Abtaster, die seine Stereomodelle plötzlich klanglich alt aussehen ließen. Das konnte er nicht auf sich sitzen lassen, erhöhte die Schlagzahl und erfand das sogenannte „Cross-Ring- Prinzip“, für das er 2003 ein Patent erteilt bekam. Er verzichtet dabei auf den üblichen Spanndraht, der bei Moving-Coil Tonabnehmern Nadelträger und Spulen im Lot hält. Verständlicherweise hatte ihn gestört, dass sich die Spannung des Drahts beim Abtastvorgang ständig ändert. Deshalb setzte er harte und relativ große Gummidämpfer vor den Spulenträger, üblicherweise sitzen sie dahinter. Und wo sonst der Spanndraht den Nadelträger fixiert, tut das bei Miyajima eine spitze Stellschraube. Das Ende des Nadelträgers und diese Stellschraube treffen sich exakt im Zentrum der Spulen, wodurch sich die komplette Einheit im Magnetfeld nur noch um ihren Drehpunkt bewegt.
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Das ermöglicht die direkte Übersetzung jeder Abtastbewegung in elektrische Signale. Auch Miyajimas Spulen sind nicht von der Stange: Er wickelt sie auf einen nichtmetallischen Spulenträger aus Kunstharz nach einem System sich überlappender Ellipsen - der eigentliche Namensgeber seines Cross- Ring-Prinzips. Eigentlich erstaunlich, dass nicht jeder Hersteller einen nichtmagnetischen Spulenträger verwendet. Dadurch werden eindeutig Verzerrungen minimiert, was man deutlich hören kann. Es gibt wenige Systeme, die so ausgeglichen und ruhig durch die Rillen gleiten. Das gilt es aber keinesfalls mit fehlender Dynamik verwechseln, denn das genaue Gegenteil ist der Fall. Im japanischen Fukuoka werden neben den Stereo- übrigens auch jede Menge Mono-Tonabnehmer gebaut. Sie sind das besondere Steckenpferd von Miyajima-san. Ich habe, ohne zu übertreiben, locker 15 Freunde, die ein Miyajima-Mono-System betreiben. Fast alle haben sich für das Modell „Zero“ entschieden und wie das klingt, das wollen Sie gar nicht so genau wissen. Man könnte übrigens fast eine Komplettanlage von Miyajima kaufen, denn in homöopatischen Dosen baut der Mann auch Röhrenverstärker und Hornlautsprecher - Übertrager sowieso. Holz als Gehäusematerial ist Miyajima-san eine Herzensangelegenheit. Bei seinen Tonabnehmern dachte er schon immer eher an Instrumente als an technische Produkte.
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Preis: um 3000 Euro

Miyajima Takumi L


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