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Kategorie: Tonabnehmer
20.10.2015

Serientest: Clearaudio Jubilee MM, Clearaudio Jubilee MC

Doppelt gepanzert

17285
Thomas Schmidt

40 Jahre – Respekt und Gratulation auch von unserer Seite! Clearaudio wäre allerdings nicht das dynamische Unternehmen, das wir nun auch schon lange kennen, wenn man sich nicht auch selbst reich beschenken würde

Natürlich gibt es zum Firmenjubiläum von Clearaudio ein paar Jubilee- Modelle in diversen Kategorien. Um es uns buchstäblich leicht zu machen, haben wir uns für diese Ausgabe auf die beiden Tonabnehmer kapriziert, die in ihrer jeweiligen Kategorie einzigartig sind.

Das bezieht sich gar nicht mal so sehr auf das Innenleben – hier verlässt man sich auf bewährte Komponenten. Nein, schon der erste Blick auf das Jubilee MM und das Jubilee MC zeigt ein Novum: Hatten wir es bei Clearaudio-Tonabnehmern immer mit einem Korpus aus einem Material – Metall oder Holz – zu tun, so sehen wir nun die ersten beiden Modelle mit einem Korpus aus Schichtholz. Und damit es ja nicht einfach ist, hat man nicht einfach irgendein beliebiges Sperrholz verwendet, sondern das bei den größeren Laufwerken gerne verwendete Panzerholz. Das Zeug trägt seinen Namen übrigens nicht zu Unrecht: Ursprünglich im ersten Weltkrieg für Transportboxen für hoch empfindliches Gerät entwickelt, bezeichnet man heute so mit extrem hartem Kunstharz zusammengefügte Schichtholzplatten. Nun hat man es in der Werkstatt Clearaudios geschafft, dieses Material so fein zu bearbeiten, dass man Tonabnehmer daraus bauen kann, und zwar genau in der Form, die auch die anderen Tonabnehmer der entsprechenden Serie besitzen. Im Falle des MM-Systems ist dies die schon seit ein paar Jahren bekannte Form mit den geschwungenen Seiten und den geraden Kanten an Front und Rückseite. Mit einem Verkaufspreis von 650 Euro liegt das Jubilee MM in der oberen Mittelklasse der momentan angebotenen Clearaudio- MM-Systeme – zwischen dem Artist und dem Virtuoso, die beide den typischen Clearaudio-Korpus aus poliertem Ebenholz besitzen. Die angegebene Ausgangsspannung von gut dreieinhalb Millivolt lässt darauf schließen, dass der Generator des Jubele identisch ist mit dem der beiden Genannten, während das „große“ Maestro dank eines anderen Magnetmaterials eine noch höhere Ausgangsspannung bietet. Mit einer Compliance von 15 und einer empfohlenen Auflagekraft von 2,2 mN liegt das MM in einem Bereich, in dem es mit den meisten handelsüblichen Tonarmen hervorragend harmoniert. Die klaren Linien an der Front sorgen für leichte Justierbarkeit – und wenn man es ganz genau haben möchte, kann man an dem wie immer bei Clearaudio recht weit hervorstehenden Nadelträger justieren. Das Jubilee MC kostet exakt sechsmal so viel wie sein MM-Brüderchen, nämlich 3.900 Euro. Das ist natürlich schon eine Ansage, die das Jubilee gleich einmal in die Top 3 der Clearaudio-MCs katapultiert. Dort darf es sich aber auch heimisch fühlen, denn, einmal abgesehen vom Überflieger Goldfinger Statement, handelt es sich beim MC mit Panzerholzkorpus um eine selektierte Variante der hochklassigen MC-Systeme Stradivari und da Vinci, nur eben mit einem Panzerholzkorpus, der mit demselben Lack behandelt wurde, den auch die traditionellen Geigenbauer der Region verwenden. Und so klingt es dann auch: Zwischen dem etwas dunkleren Klangtimbre des Ebenholz-Stradivari und der „strengeren“ Gangart des da Vinci sortiert sich das Jubiläumsmodell perfekt ein. Der Micro-HD-Schliff sorgt bei exakter Justage für eine lupenreine Abtastung – und auch die von Clearaudio angegebene Abtastfähigkeit wird bei den empfohlenen 2,8 mN Auflagekraft problemlos ohne Verzerrungen erreicht. Immer wieder vergleiche ich sie gerne mit mei
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Preis: um 650 Euro

Clearaudio Jubilee MM


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Preis: um 3900 Euro

Clearaudio Jubilee MC


03/2019 - Thomas Schmidt

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