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Kategorie: Tablets
20.10.2015

Einzeltest: Pocketbook InkPad 3

E Book Reader PocketBook InkPad 3

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Thomas Johannsen
Thomas Johannsen

E-Book-Reader sind ja erst mal bekannt dafür, dass sie kleiner und vor allem leichter sind als die Bücher, die man auf ihnen unterbringen kann. Nachdem sich Hersteller und wohl auch Leser bei der Displaygröße irgendwo im Taschenbuchformat von sechs Zoll Displaygröße eingerichtet haben (man kann ja zoomen), fanden es die Spezialisten von Pocketbook an der Zeit, das mobile Lesen wieder etwas größer zu denken und haben mit dem InkPad jetzt das 8-Zoll-Display etabliert, fast jedenfalls.

Genau genommen misst die Diagonale des Pocketbook Inkpad 3 „nur“ knapp 7,8-Zoll und damit fast 20 Zentimeter. Ausgestattet ist das Display mit 1404 × 1872 Pixeln, womit die gewünschten 300 dpi Pixeldichte erreicht werden. Ausgestattet ist das Display mit der SMARTlight Hintergrundbeleuchtung, diese lässt sich dimmen und in der Farbtemperatur verändern, so dass man bei der Bettlektüre zu später Stunde nicht ins grell-kühle Mittagslicht schauen muss, sondern auf den angenehm warm leuchtenden Bildschirm.

Größer, schneller, ausdauernder
Auch im Innern wurde reichlich renoviert, was sich angesichts des nunmehr vorhandenen Platzangebots geradezu anbot; an erster Stelle sei der Akku erwähnt, der von 1500 mAh auf fast 2000 angewachsen ist, und damit den leicht erhöhten Energiebedarf der aufwendigen Display-Beleuchtung mehr als wett macht. Weil man gerade dabei war, wurde die Prozessorleistung ebenfalls erhöht, statt des sonst üblichen Rechenmeisters mit einem Kern kam hier erstmals einer mit doppeltem Kern zum Einsatz. Auch der Arbeitsspeicher wurde verdoppelt, allerdings hält sich der spürbare Leistungsgewinn in Grenzen, da letztlich die prinzipiell träge Reaktion des E-Ink-Displays die Grenzen seitens der Bedienung setzt. Ganz anders sieht es bei den Anwendungen aus, die mit dem WLAN zusammenhängen; so lief allein der Download des Firmware-Updates vor dem eigentlichen Test schon sehr viel flüssiger als erwartet. Den Lesestoff bekommt man nach wie vor sowohl über die Pocketbook-Clouddienste als auch per Dropbox, wofür eben eine stabile WLAN-Verbindung notwendig ist. Zudem lässt sich der interne Speicher ebenso wie die externe microSD-Karte per USB direkt vom PC aus füllen. Auch an die Wiedergabe von Audiodaten im MP3-Format wurde gedacht, dabei spart sich das Inkpad 3 die Kopfhörerbuchse zugunsten eines Adapters, mit dem die USB-Schnittstelle um eine Klinkenbuchse erweitert wird.

Fazit

Pocketbook hat mit dem Inkpad Großes gewagt. Zu Recht, denn so schön ein kleiner E-Book-Reader auch sein mag, das Inkpad 3 spart eine Menge Scrollund Zoomarbeit und erlaubt damit eine sehr entspannte Leseerfahrung.

Preis: um 230 Euro

Pocketbook InkPad 3

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Preis: um 230 Euro 
Vertrieb: Pocketbook, Radebeul 
Telefon: 0800 187 3003 
Internet: www.pocketbook.de 
Abmessungen 195 x 136.5 x 8 mm 
Gewicht: ca. 210 
Display E-Book-Reader mit LED-Beleuchtung SMARTlight 19,8-cm-E-Ink-Carta-Touchscreen mit 1404 × 1872 Pixeln (300 ppi) 
Rechenleistung: Dual-Core-Prozessor bei 1 GHz mit 1 GB RAM 
Betriebssystem: Linux 3.0.35 
Firmware-Version beim Test: U740.5.17.1392 
Kommunikation: WLAN 802.11 b/g/n, Micro-USB, Micro-USB-Audio-Adapter 
Speicher: intern 8 GB, davon 7 GB für Inhalte verfügbar / 32-GB-microSD-Karte 
Versorgung: interner Akku Li-Pol mit 1.900 mAh 
E-Book-Formate: PDF, PDF(DRM), EPUB, EPUB (DRM), DJVU, FB2, FB2.ZIP, DOC, DOCX, RTF, PRC, TXT, CHM, HTM, HTML, MOBI, ACSM 
Fotos: JPEG, BMP, PNG, TIFF 
Audio: MP3 via Micro-USB-Adapter 
Onlinedienste: PocketBook Cloud, ReadRate, Dropbox, Send-to-PocketBook 
+ + hervorragendes Display mit angenehmer Beleuchtung 
+ + schnelle Hardware 
Klasse: Spitzenklasse 
Preis/Leistung: gut – sehr gut 

Bewertung

 
Praxis 40%
Display 30%
Ausstattung 30%

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