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Kategorie: Tablets
20.10.2015

Einzeltest: Panasonic FZ-G1

Der taffe Kollege

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Nachdem wir in der letzten Ausgabe der TABLET PC das Android-basierte Touchpad FZ-A1 erfolgreich unter die Lupe genommen hatten, erreichte uns nun der Größere Bruder, das Toughpad FZ-G1 mit Windows-Installation.Das FZ-G1 ist in mehr als einer Hinsicht der große Bruder des FZ-A1; es ist mit knapp 20 Millimetern spürbar dicker, innen arbeitet mit dem Core i5 ein ausgewachsener Intel-Chip, der zwei Rechenkerne zur Verfügung stellt, die jeweils mit 1,9 GHz getaktet werden.

Normalerweise, denn im Turbo-Boost können sie auf bis zu 2,9 GHz beschleunigt werden. Das erfordert aufwendigere Kühlmaßnahmen als beim A1, deshalb gibt es im G1 dann auch einen Lüfter, der unter anderem aufgrund der Kapselung des Gehäuses permanent in Betrieb ist, was er durch leises Summen kundtut. Wenns richtig heiß hergeht, ob nun seitens der Umgebungstemperatur oder der laufenden Anwendung, wird er auch schon mal lauter.

Verriegelt


Um den Vorgaben der Schutzklasse IP65 gerecht zu werden, dem Schutz vor dem Eindringen von Staub und Wasser, haben die Entwickler des Toughpad tief in die Trickkiste gegriffen. Sämtliche Anschlüsse sind mit aufwendigen Abdeckungen versehen, die Klappen sind mit Lippendichtungen versehen und werden außerdem mit entsprechenden Verriegelungen gesichert, die zudem für den nötigen Anpressdruck sorgen, damit nichts eindringen kann. Schließlich ist das Toughpad laut Spezifikationen gegen Strahlwasser geschützt, was aus jeder Richtung auftreffen darf. Insbesondere trifft das auf den Akku zu, der, wie es sich für ein Profi gerät gehört, auswechselbar ist.

Strahlende


Leistung Das Display des Toughpad ist schlicht ein Hammer: Full-HD-Auflösung und IPSQualiltät, da brauchts zur Bedienung beinah keinen Digitizer-Stift mehr. Wenn, dann allenfalls noch im klassischen Desktop, den das installierte Windows 8 Pro neben der Kachel-Oberfläche zur Verfügung stellt. Das hochwertige Display ist meines Erachtens das eigentliche Highlight des Industrie-Tablets. Die stabile Abbildungsleistung aus nahezu jedem Blickwinkel wird insbesondere all jene Anwender freuen, die das Toughpad überwiegend im Außenbereich nutzen, oft auch unter hellem Sonnenlicht. Außerdem reagiert das Display umgehend auf Touch-Gesten und die Eingabe, egal ob per Fingergesten oder Digitizerstift. Der ist übrigens sicher am Gehäuse festgeklickt. Trotz der leistungsstarken Elektronik, die sicher ihren Platz beansprucht, und der Rundumarmierung zum Schutz gegen Stürze bleibt das Toughpad mit seiner maximalen Stärke von 25 Millimetern ausgesprochen handlich. Außerdem ist es mit einem knappen Kilo Gewicht nur wenige Gramm schwerer als beispielsweise das Microsoft Surface Pro im Testfeld der Spitzenklasse-Tablets. Nun könnte man meinen, die Konstrukteure hätten Gewicht und Volumen am Akku gespart, dennoch reicht der Akku des Toughpad locker, um unser Testvideo etwa sieben Stunden lang abzuspielen.
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Preis: um 2550 Euro

Panasonic FZ-G1

Profiklasse

4.0 von 5 Sternen

-

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