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Kategorie: Tablets
20.10.2015

Einzeltest: Microsoft Surface Book (inkl. Digitizer)

Für smartes Business

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Thomas Johannsen
Thomas Johannsen

Microsofts Antwort auf das überaus erfolgreiche MacBook Air oder Pro heißt Surface Book und wird, wie Apple es vormacht, komplett in Eigenregie gefertigt. Das Surface Book gibt es bereits ab 1.

650 Euro, zum Test gönnten wir uns jedoch gleich das Flaggschiff mit reichlich Prozessor- und Speicherpower für gut 2.800 Euro und waren gespannt.Das Surface Book ist als sogenanntes Detachable konzipiert, weil Dock und Display zusammengesteckt sind und das Display allein als Tablet funktioniert. Im  schönen Slimline Gehäuse geht es  unvermutet großzügig zu, und das sowohl in Sachen Leistung als auch bei der Speicherausstattung: Das Surface  in höchster Ausbaustufe ist mit einem 512 GB großen SSD-Speicher reichlich bemessen, die satten 16 GB RAM unterstützen einen potenten i7-Prozessor  bei seiner  Arbeit. Damit bringen selbst  professionelle  Audio- und Video-Editing  Programme das Surface nicht an sein  Limit. Die Intention ist klar: Film- oder Musikschaffende sowie andere professionelle  Kreative erhalten hier ein Arbeitsgerät für unterwegs. Dabei sieht  es auch noch schön aus, denn gerade wer kreativ tätig ist, legt Wert auf eine ansprechende Optik und ergonomische Finessen. 

Stecken, klappen, zerlegen

Damit wären wir auch schon bei einer  Besonderheit angelangt: Das Surface Book ist ein Convertible, also Tablet  und Notebook gleichermaßen. Das Besondere ist die pfiffige Verbindung beider Geräte, also der Tastatur mit dem  Display. Besonders viel Entwicklungsarbeit hat  man in den Verriegelungsmechanismus  investiert, der funktioniert per Elekromagnet, was viel technischer klingt,  als es aussieht. Verpackt hat man die Technik schön in eine Art Scharnier,  das tatsächlich an einen Buchrücken erinnert. Der Druck auf eine bestimmte Taste löst den Elektromagneten, der beide mechanisch sicher miteinander verbandelt und Sie können das Display als eigenständiges Tablet nutzen. Da sich  im Dock gleichzeitig ein Zusatzakku befindet, sinkt in dieser Konstellation die Stamina drastisch, von gut 15 Stunden  auf etwa ein Drittel. Keine Frage, knapp  fünf Stunden wären für ein Tablet in dieser Kategorie erschreckend wenig, der  Betrieb ganz ohne Tastatur sollte daher  auch die Ausnahme sein. In den teureren Modellen, wie unserem Testmodell, befindet sich neben Zusatz-Akku und Tastatur eine separate Grafikkarte im Dock, womit dem angedockten  Display eine enorme Grafikleistung  zur  Verfügung steht, gerade richtig für aufwendige Arbeiten mit CAD- oder Editing-Programmen.
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Preis: um 2860 Euro

Microsoft Surface Book (inkl. Digitizer)

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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